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Aktuelle Informationen
Beitragsband zur sächsischen Ganztagsschulforschung erschienen (19.05.2011)Hrsg.: Hans Gängler & Thomas Markert
Veröffentlichung: hausaufgaben. Ein Auslaufmodell im Zeitalter der Ganztagsschulen? (25.06.2010)Gängler, Hans & Markert, Thomas (2010): Hausaufgaben. Ein Auslaufmodell im Zeitalter der Ganztagsschulen? Schulmanagement, H. 3. S. 14-17.
Veröffentlichung: Schlussbericht des Projektes "Leistungsfähigkeit schulischer Ganztagsangebote" (18.05.2010)Das inzwischen beendete und am Institut für Soziologie / Lehrstuhl für Mikrosoziologie angesiedelte Projekt „Leistungsfähigkeit schulischer Ganztagsangebote – Wechselseitige Verantwortung für Bildung, Erziehung und Betreuung im Spannungsfeld von Schule, Hort und Familie in Sachsen“ hat seinen Schlussbericht erstellt, auf den wir an dieser Stelle gern verweisen. Lenz, Laskowski & Weihold (2010): Leistungsfähigkeit schulischer Ganztagsangebote. Wechselseitige Verantwortung für Bildung, Erziehung und Betreuung im Spannungsfeld von Schule, Hort und Familie in Sachsen. Schlussbericht. Dresden: TU Dresden. (download hier)
Veröffentlichung: Ganztagsschule ohne Hausaufgaben?! (19.04.2010)
Zusammenfassung: Welche Rolle spielen Hausaufgaben
noch im Rahmen von Ganztagsschulen? Sind sie noch notwendig?
Überdehnen sie das Zeitbudget der Schüler? Entlasten die
Ganztagsschulen die Eltern bei der Hausaufgabenunterstützung?
Entlang dieser und weiterer Fragen werden ausgewählte Befunde
zur Einschätzung der Hausaufgabenpraxis an Ganztagsschulen aus
Schüler- und Elternsicht präsentiert, die im Rahmen
empirischer Studien zur Implementation von Ganztagsschulen im
Freistaat Sachsen erhoben wurden. Im Ergebnis lässt sich
festhalten, dass der Umgang mit Hausaufgaben an
Ganztagsschulen sich standort- und konzeptbezogen
unterschiedlich stark vom traditionellen Vorgehen an der
Halbtagsschule abhebt. Neue Konzepte im Umgang mit Hausaufgaben
– von deren Abschaffung bis hin zu sinnvollen pädagogischen
Alternativen – bilden an einem Großteil der Schulen bislang
noch ein zu wenig beschrittenes Entwicklungsfeld. Aktuelle Befunde zur sächsischen Schule mit Ganztagangebot (31.08.09)Im Rahmen der Ringvorlesung "Keine halbe Sache - Ganztägiges Lernen an sächsischen Schulen. Chancen und Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte." an der EHS Dresden gestalten auch Vertreter unserer Forschungsgruppe zwei Veranstaltungen. 08.10.09 21.01.10 Download des Programms der gesamten Ringvorlesung hier. Veranstaltungsort: "Wege Zur Qualität" - Ein Diskussionsbeitrag des Qualitätszirkels Ganztagsangebote Sachsen (20.03.2009)Seit dem Sommer 2007 arbeiteten die Mitarbeiter/innen aller drei Ganztagsschul-Forschungsprojekte im Qualtätszirkel Ganztagsangebote mit. Weitere Mitglieder dieses Zirkels waren pädagogische Praktiker/innen aus Schulen und Vereinen sowie Mitarbeiter/innen von Behörden und Stiftungen. Ziel war es, aus unterschiedlichen Perspektiven über Qualität von Ganztagsangeboten an sächsischen Schulen nachzudenken, zu diskutieren und sich selbst über die Ansprüche an ein schulisches Ganztagsangebot zu vergewissern. Das Ergebnis dieser Gruppenarbeit liegt jetzt als Diskussionsbeitrag vor. Modellversuch GTA/GTS
STEG SachsenPressekonferenz zu den Ergebnissen der zweiten Welle (September 2008) Am 08. September 2008 stellten Prof. Dr. Heinz-Günther
Holtappels (IFS), Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (DJI) und Prof.
Dr. Eckhard Klieme (DIPF), die Verantwortlichen der Studie zur
Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG), die Ergebnisse der
zweiten Erhebungswelle im Rahmen einer Pressekonferenz der
Öffentlichkeit vor. Auf der StEG-Homepage können eine
Presseerklärung sowie die vorgestellten Ergebnisse als
PDF-Dokumente heruntergeladen werden. zusammenarbeit von Grundschule mit Ganztagsangeboten und
Hort - präsentation der Forschungsergebnisse
(10.10.2009)
Die Ergebnisse der "IST-Standsanalyse zur Zusammenarbeit
zwischen Grundschule und Hort im Rahmen des Ausbaus von
Ganztagsangeboten in der Stadt Dresden" sind in einer von der
Deutschen Kinder- und Jugendstiftung herausgegebenen Broschüre
veröffentlicht, die auf deren Hompage zum Download zur
Verfügung steht (zum Download
hier). Forschungsgruppe Ganztagsschule - projektübergreifendHausaufgabenpraxis an den Schulen auf dem Prüfstand (31.01.2008) Prof. Dr. Hans Gängler hat Befunde, die im Rahmen der Forschung zur Ganztagsschule zum Thema Hausaufgaben gesammelt wurden, zum Anlass genommen, um eine kritische Diskussion der Hausaufgabenpraxis an den Schulen anzustoßen. Aus seiner Sicht muss in einer Zeit, in der Schülerinnen und Schüler immer mehr Zeit an den Schulen verbringen, u. a. Folgendes gefragt werden: Wozu dienen Hausaufgaben? Welche Form der Hausaufgaben ist sinnvoll? Was lagert die Schule über die Hausaufgaben in die Elternhäuser aus? Bedeutet die häusliche Erledigung von Schulaufgaben nicht für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen und bildungsfernen Familien eine zusätzliche Benachteiligung? Lassen sich Hausaufgaben sinnvoll ersetzen? Zunächst muss an dieser Stelle das Missverständnis ausgeräumt werden, dass die TU Dresden (Prof. Dr. Hans Gängler) eine "Hausaufgabenstudie" durchgeführt hat, nach deren Ergebnissen Hausaufgaben überflüssig wären. Stattdessen ist die "Hausaufgabenhilfe und -betreuung" im Rahmen der Ganztagsangebote Thema unserer Forschung. In diesem Kontext gibt es Anlass, die Hausaufgabenpraxis an Ganztagsschulen zu diskutieren. Im hier verlinkten Dokument sind einige Befunde dazu abgebildet. Eine Publikation zu den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitung sächsischer Schulen mit Ganztagsangeboten ist in Vorbereitung. Ziel der Wortmeldung von Prof. Dr. Hans Gängler ist, eine Diskussion dahingehend anzustoßen, inwieweit Hausaufgaben in der gewohnten Form dem Konzept der heutigen, oft ganztägig organisierten Schule entsprechen. Darüber hinaus geht es auch darum, auf pädagogisch interessante Alternativen zum Umgang mit "Hausaufgaben" hinzuweisen, die im Rahmen von schulischen Ganztagsangeboten entwickelt werden. Des Weiteren wurde in deutschen und amerikanischen Studien, auf die sich Prof. Dr. Hans Gängler bezieht, darauf hingewiesen, dass der Effekt der Hausaufgaben auf das Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler in Zweifel gezogen werden kann. Auch der so genannte erzieherische Effekt von Hausaufgaben wird nicht überzeugend belegt. Insbesondere auch die Sekundäranalysen von Nilshon (1999) und Kohn (2006) bieten zahlreiche Anregungen, sich mit dem Thema Hausaufgaben auseinanderzusetzen. Verwiesen sei neben den Arbeiten von Cooper, Klieme, Trautwein u.a. exemplarisch auf folgende Publikationen:
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