6. Regionaltagung
der IGIP 27.-29. Oktober 2011
Renaissance der Ingenieurpädagogik -
Entwicklungslinien im europäischen Raum
Die 6. IGIP-Regionaltagung richtet sich vorrangig an Lehrende
und Studierende ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen, um
sich zu dem Thema »Renaissance der Ingenieurpädagogik -
Entwicklungslinien im Europäischen Raum« durch eigene Beiträge
und Diskussionen auszutauschen.
Die bedarfsgerechte Ausbildung von Ingenieuren erfährt im
gegenwärtigen Globalisierungsprozess unserer Welt immer
häufiger Aufmerksamkeit. Doch welchen Herausforderungen wird
sich die Lehre zukünftig gegenüber sehen, um Ingenieure
erfolgreich auszubilden? Das Thema der diesjährigen
IGIP-Regionaltagung knüpft daher an die in der Mitte des
19. Jh. beginnende Dresdner Tradition der Ingenieurpädagogik
an.
Die Auseinandersetzung mit Fragen der Technik-Lehre sowie die
Ausbildung von Lehrkräften für Technik lässt sich an der TU
Dresden bis in das Jahr 1851 zurückverfolgen. 100 Jahre später
erfolgte 1951 die Institutionalisierung ingenieurpädagogischer
Lehre und Forschung. In dem von LOHMANN gegründeten Institut
für Ingenieurpädagogik wurden in den folgenden Jahrzehnten
wissenschaftliche Modelle didaktisch begründeter
Ingenieurausbildung entwickelt, die in hoch- und
fachschuldidaktischen Studiengängen auch in die universitäre
Lehre Eingang fanden.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung sollen aufgrund der
Aktualität des Themas sowohl die Ursprünge der
Ingenieurpädagogik als auch deren gegenwärtigen
Entwicklungslinien in Deutschland und im europäischen Ausland
stehen.
Die IGIP-Regionaltagungen stellen immer ein aktuelles Thema ins
Zentrum der Diskussion und geben allen Teilnehmern Raum,
während der zweitägigen Veranstaltung darüber in ein intensives
Gespräch zu kommen.
Dieses Konzept hat sich als Ergänzung zu den englischsprachigen
internationalen IGIP Symposien bewährt.
Eine Dokumentation der Tagungsbeiträge ist geplant.
Die Tagungssprache ist Deutsch. Anderssprachige Beiträge werden
gern angenommen.