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Tagungsrückblick: 100 Jahre Hellerau

"100 Jahre Hellerau - Geschichte und Zukunftsfähigkeit der Gartenstadtidee" ist ein Kooperationsprojekt der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Instituts für Baugeschichte, Architekturtheorie und Denkmalpflege (IBAD) der TU Dresden.


Bebauung "Am Grünen Zipfel", Sommer 2006                      (Foto: Gunther Wölfle)


100 Jahre Hellerau –

Geschichte und Zukunftsfähigkeit der Gartenstadtidee

Internationale Tagung

05. - 07. Juni 2008
Dresden Hellerau
GebäudeEnsemble Deutsche Werkstätten Hellerau 


Im Jahr 2009 feiert die Gartenstadt Hellerau ihr hundertjähriges Bestehen – als eine der ältesten und größten Gartenstädte Deutschlands. Das Kooperationsprojekt nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, der Geschichte und Entwicklung der Gartenstadt im Allgemeinen und Helleraus im Besonderen nachzuspüren sowie nach der Zukunftsfähigkeit der Gartenstadtidee zu fragen.

Im Zentrum steht ein internationales, wissenschaftliches Kolloquium (5.-7. Juni 2008), dessen Ergebnisse in Form eines Tagungsbandes ein Jahr später, anlässlich des hundertsten Jahrestags der Grundsteinlegung in Hellerau, der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Das Kolloquium wird von einer Ausstellung von Studienarbeiten der TU Dresden sowie von der Gründung des „Netzwerk Europäische Gartenstadt“ (www.european-garden-city.net) begleitet.


Fragestellung


Der hohe gesellschaftliche, kulturelle und architektonische Anspruch, mit dem Hellerau gegründet wurde, ist hinlänglich bekannt. Das Kolloquium widmet sich der Frage, was davon im Laufe des vergangenen Jahrhunderts bewahrt werden konnte und was verloren ging. Dies betrifft nicht nur denkmalpflegerische und planerische Aspekte sondern auch die Gemeinschaft der Gartenstadtbewohner - in Hellerau, aber auch in anderen Gartenstädten. Von besonderem Interesse sind dabei die Auswirkungen des demografischen Wandels sowie der politischen Veränderungen seit 1990 in den Gartenstädten in Mittel- und Osteuropa. Es sollen sowohl die Probleme aufgezeigt werden, die sich durch Veränderungen und Nachverdichtung ergeben, als auch Beispiele dafür, wie qualitätvolles Bauen in historischen Gartenstädten aussehen kann und wie es sich steuern lässt. Angesichts der aktuellen Aufgaben beim Stadtumbau soll auch der Frage nachgegangen werden, ob und ggf. wie das Gartenstadtmodell für die Weiterentwicklung bzw. Revitalisierung unserer Städte genutzt werden kann.

Zum Kolloquium beitragen werden gleichermaßen Wissenschaftler, Fachleute aus der Praxis sowie Vertreter und Bewohner von Gartenstädten aus dem In- und Ausland. Das Kolloquium bietet anlässlich des Jubiläums umfassend Gelegenheit, auf internationaler Ebene und im internationalen Vergleich die Entwicklungslinien der Gartenstadtidee und ihre Bedeutung für Gegenwart und Zukunft zu reflektieren.

Exposee




Last modified: 21.04.2009 12:09
Author: Miriam Blinde

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