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VorgehenDie in der vorangegangenen Förderphase erarbeiteten KMU-tauglichen Verfahren des Wissensmanagement werden mit Hilfe eines mehrstufigen Transferkonzeptes im anschauungsgestützten Vorbildlernen (Prinzip des anschauungsgestützten Vorbildlernens mit Hilfe von Betriebsbesuchen und Erfahrungsaustauschen, d. h. eines Begehungskonzepts von Lernstätten) nach dem Prinzip der Kettenreaktion übertragen auf KMU verschiedener Branchen. Damit werden Besonderheiten des Managements kleiner und mittelständischer Betriebe berücksichtigt, die ihre Anregungen stärker aus dem Erfahrungsaustausch mit Mitbewerbern und Verbandsvertretern als aus organisations- und sozialwissenschaftlichen FuE-Prozessen bzw. der internationalen Fachliteratur suchen. Bezogen auf den konkreten betrieblichen Bedarf werden Instrumente und Vorgehensweisen des Wissensmanagements sowie ausgewählte IT-Tools übertragen, die sich in KMU unter anderem bei der Fachkräfteentwicklung und -bindung Produkt- und Prozessentwicklung bewähren. Eingeordnet in das Metaverfahren der Kleingruppenarbeit sind das Tools und Instrumente für die Wissensbedarfsermittlung, Informationsflussgestaltung, Kompetenzenerfassung, innenbetriebliche Wissenserzeugung und Wissensnutzung sowie den Wissensimport. Der erste Schritt des mehrstufigen Transfers beginnt in den Betrieben des Erprobungsfelds, die, bezüglich unterschiedlicher Lösungen ihrer Wissensarbeit, als Vorbilder für den weiteren Transfer in die Betriebe des Verbands "Die Familienunternehmer - ASU" dienen. Im zweiten Schritt lernen die Betriebe des Verbandes (Transfernehmer) durch Begehungen dieser Erprobungsbetriebe anschaulich und von erfolgreichen Anwenderbetrieben von Wissensmanagementlösungen das Vorgehen bei der jeweiligen Wissensmanagementmaßnahme und ihren Nutzen kennen. Im dritten Schritt werden bisherige Transfer-Nehmer zu weiteren Transfer-Gebern. Damit wird einer im Zeitverlauf wachsenden Anzahl von Unternehmen ein Lernprozess zur erfolgreichen Implementierung bewährter Verfahren des Wissensmanagements ermöglicht. Im Interesse der Nachhaltigkeit und Weiterführung des Transfers über die Projektlaufzeit hinaus ist die Schulung von Mitarbeitern des Unternehmensverbands „Die Familienunternehmer – ASU“ als Multiplikatoren im Meta-Verfahren AI, sowie die Übergabe der dargestellten Instrumente und Tools vorgesehen. Die arbeitswissenschaftliche und IT-spezifische Unterstützung des Transfers erfolgt durch die Kooperationspartner T.O.P. GmbH und AGU Dresden GmbH. Das Transferkonzept ist ausgelegt für das nachhaltige Sichern der Wissensarbeit nach Abschluss des Transferprojektes. |
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