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Prof. Dr. Maria Lieber (Sprachwissenschaft Franz./Ital.)
| Adresse |
Kontakt |
Prof. Lieber
Zeunerstr. 1d/412 |
Tel.: 0351 / 463-37689 oder -33216
Fax: 0351 / 463-37702
E-Mail: maria.lieber@tu-dresden.de |
| Lehrbeauftragte Sprachwissenschaft
Französisch/Italienisch |
Peter Noack
Ina Maria Stiehler M.A.: Lebenslauf
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| Studentische Mitarbeiter |
Claudia Berndt, Tutorin
Marie-Christin Piotrowski, Tutorin
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| Erasmus-Beauftragte |
| Rebecca Schreiber |
| Erasmus-Partnerschaften mit den
Universitäten: |
Frankreich:
Paris XII, Lille, Montpellier, Besançon, Toulouse, Lyon II,
Mulhouse, Limoges, La Réunion
Italien:
Bologna Dipartimento di Italianistica, Bologna Dipartimento
di Lingue e Letterature moderne straniere, Pisa, Roma "La
Sapienza",
Roma Scuola Superiore per Mediatori Linguistici Gregorio
VII, Viterbo, Messina, Padua, Siena, Trento, Firenze,
Ferrara, Verona
Spanien
Lleida, Salamanca, Santiago de Compostela, Sevilla,
Valencia |
zur Person
- geb. 1956 in Sögel/Emsland
- verh. mit Ulrich Lieber
- ein Sohn, Joos Lieber, geb. 1989
Studium/Beruflicher Werdegang:
- 1975-1981 Studium der Romanistik und Germanistik/Lehramt
Sekundarstufe II an der RWTH Aachen; DAAD-Studienaufenthalte
in Paris und Lissabon
- 1981-1985 Studium Romanische Sprachwissenschaft/Romanische
Literaturwissenschaft/Neuere Deutsche Literaturgeschichte an
der RWTH Aachen
- 1985 Promotion nach Abschluss, Dissertation zum Thema:
Maurice Grevisse und die französische Grammatik. Zur
Geschichte eines Phänomens. (Betreuer: Prof. Dr. Richard
Baum)
- 1981-1985 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für
Romanische Philologie der RWTH Aachen
- 1984-1985 Fremdsprachendozentin an den Volkshochschulen
Würselen und Alsdorf
- 1985-1989 DAAD-Lektorin am Germanistischen Institut der
Universität Padua (Italien)
- 1988 Diplomierte Übersetzerin Italienisch (AKAD,
Stuttgart)
- 1988-1989 Freiberufliche Übersetzerin für die Giunta della
Regione Veneta, Venedig
- 1989-1994 Wissenschaftliche Angestellte am Institut für
Romanische Philologie der RWTH Aachen
- 1993 Habilitation zum Thema: Sprachkultur im Zeitalter
der italienischen Renaissance - Gian Giorgio Trissino
(1478-1550): Wirken und Werk (Betreuer: Prof. Dr. Richard
Baum)
- 1992-1993 Vertretungsprofessorin für Romanische
Sprachwissenschaft an der Universität Bremen
- 1993-1994 Vertretungsprofessorin für Sprachwissenschaft
(Romanistik) an der TU Dresden
- seit März 1994 Professorin für Sprachwissenschaft
(Romanistik) an der TU Dresden
- Gastprofessuren in Turin, Padua, Bologna, Rom, Messina und
Sevilla
Mitgliedschaften:
Mitglied der Société de linguistique romane, der
Società di linguistica italiana, des Deutschen
Romanistenverbandes, des Deutschen Italianistenverbandes, der
Deutschen Dante-Gesellschaft e. V., der Sächsisch-Bretonischen
Gesellschaft e.V. und des Zentrums für Europäische
Frühaufklärung (Halle)
Profil der Professur
Romanistische Sprachwissenschaft in ihrer vollen Breite zu
betreiben bedeutet, sich dem Studium und der vergleichenden
Erforschung verschiedener romanischer Sprachen und ihrer
Varietäten zu widmen. Dies geschieht in Forschung und Lehre aus
der Erkenntnis heraus, dass sich intensive Analyse mit
extensiver Erprobung und typologischer Erforschung verknüpfen
muss, um Zusammenhänge von Diskursen und Rezeptionen
wahrzunehmen. Forschungs- und Lehrgebiete sind prinzipiell alle
Sprachräume der europäischen Romania sowie der romanischen
Gebiete in Übersee, in denen das Französische, Spanische,
Italienische, Portugiesische die Muttersprachen großer neuer
Sprachgemeinschaften der so genannten Romania Nova sind.
Genauer betrachtet werden dabei im Rahmen der Professur die
Frankophonie (mit Kreolophonie) und die Italophonie.
Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Analyse
und Erforschung der Schriftsprachenkulturen in der Romania, die
in Handschrift, Buch und anderen Medien tradiert sind und deren
konzeptionelle und mediale Implikationen im Zusammenspiel mit
der mündlichen Sprachkultur untersucht werden. Ein Schwerpunkt
liegt dabei auf dem Zeitalter der Renaissance, in dem die
Einführung des Buchdrucks sowohl auf orthographischem,
grammatischem und lexikalischem Gebiet sowie in der
theoretischen Diskussion einen entscheidenden Umbruch in der
Sprachkultur mit ihren gesellschaftlichen Verflechtungen
markiert.
Sprachkultur als genuines Forschungsfeld steht im
interdisziplinären Kontext einer Zusammenarbeit zwischen
Sprachwissenschaftlern (Philologen, Systemlinguisten und
Soziolinguisten), Literaturwissenschaftlern, Historikern,
Gesellschaftswissenschaftlern, Kulturpolitikern und Vertretern
anderer angrenzender Disziplinen. Die historische Erforschung
sprachkultureller Aktivitäten von Autoren, Sprachgelehrten,
Buchdruckern, Sprachakademien u.a., erlaubt Prognosen über
Prozesse der Entwicklung, Modifizierung und Gestaltung
sprachkulturellen Handelns in und von Sprachgemeinschaften.
Lehr- und Forschungsgegenstände
(Auswahl)
- Sprachkultur im Zeitalter der Renaissance
- Romania: Raum – Geschichte – Norm und System
- Grammatikographie der romanischen Sprachen
- Sprache, Sprachentwicklung, Sprachkontakte,
Sprachmigration und Sprachpolitik in der Frankophonie (mit
Kreolophonie) und Italophonie
- Minderheitensprachen
- Fach- und Sondersprachen
- Lodovico Antonio Muratori (1672-1750) und Deutschland
(zusammen mit Prof. Fabio Marri, Bologna)
- Editionsnormen + Editionsgeschichte (zusammen mit Prof.
Fabio Marri, Bologna)
- Die italienische Sprache am Hof Sachsens (August der
Starke und August III.) sowie Johann von Sachsens (Pseudonym:
Philalethes) Auseinandersetzung mit Dantes Divina
Commedia
- Die französische Sprache in Sachsen im 18. Jahrhundert:
Sprach- und Kulturtransfer
- Übersetzungskultur in Italien (zusammen mit Prof. Dr.
Sabine Schwarze, Augsburg, und Dr. Doerthe Winter,
München)
- Wissenschaftsgeschichte - Zu den Anfängen der romanischen
Philologie (Ludwig Gottfried Blanc und Victor Klemperer)
- Sportsprache in der Romania (zusammen mit Prof. Dr.
Joachim Born, Gießen)
Für aktuelle Hinweise und Unterlagen zu den Lehrveranstaltungen
siehe:
Lehrveranstaltungsübersicht des Instituts
Abschlussarbeiten
Nutzen Sie die Suchmaschine des Forschungsinformationssystem
der TU-Dresden.
Projekte
Eine Übersicht aller Projekte finden Sie hier.
Aufgaben, Mitgliedschaften und
Kooperationen
- Seit 1994 Co-Direktorin des CIFRAQS
- 1995-1997 Sprecherin der ostdeutschen Romanisten im DRV
(Deutscher Romanistenverband)
- 1995 bis 2000 Direktorin des Fachsprachenzentrums der TU
Dresden
- 1995-2002 Schatzmeisterin des
Franko-Romanistenverbandes.
- 1995 bis 2005 Mitglied der DAAD-Auswahlkommissionen
"Romanisten nach Frankreich, Italien, Spanien" ,
"Jahresstipendien nach Frankreich, Belgien und in die
Niederlande", "Sprachkursstipendien für Romanische
Sprachen"
- Seit 2005 Mitglied des Wissenschaftlichen Rats des
Zentrums für Lehrerbildung, Schul- und
Berufausbildungsforschung (ZLSB) der TU Dresden
- Seit 2006 Socio corrispondente des Centro Muratoriano
(Modena).
- Mitglied der Société de linguistique romane, der Società
di linguistica italiana, des Deutschen Romanistenverbandes,
des Franko-Romanistenverbandes und des Deutschen
Italianistenverbandes und des Zentrums für Europäische
Frühaufklärung (Halle)
- WS 2006/7 bis SS 2007 Geschäftsführende Direktorin des
Instituts für Romanistik
- Seit dem 7.6.2007 Geschäftsführende Direktorin des
Italien-Zentrums der TU Dresden
- 06/2007 - 11/2009
Studiendekanin der Fakultät Sprach-, Literatur- und
Kulturwissenschaften
- Seit 10/2009 Mitglied des Vorstands des ZLSB der TU
Dresden
- seit 2010 Vorstandsmitglied im Deutsch-Italienischen
Institut für Rechtskulturvergleich in Europa (D.I.R.E)
- seit 2010 Akkreditierungsbeauftragte für Acquin e. V.
- seit 2010 Mitglied im Comitato scientifico des C.R.E.S.
(Centro di ricerca sugli Epistolari del Settecento),
Università degli Studi di Verona
Kongresse/Kolloquien
- Gemeinsam mit Prof. Dr. Harald Wentzlaff-Eggebrecht, Jena,
Organisation und Leitung des Arbeitskreises: „Deutschsprachige
Romanistik – für wen?“, XXV. Deutscher Romanistentag
"Romanistik der Zukunft - Zukunft der Romanistik". Jena,
28.9.-2.10.1996
- Gemeinsam mit Prof. Fabio Marri, Bologna Organisation und
Leitung des Deutsch-Italienischen Kolloquiums „Le strade della
cultura nel Settecento. Italienisch-deutsche Kultur- und
Geistesbeziehungen im 18. Jahrhundert - Lodovico Antonio
Muratori und Deutschland“, 8. Dezember 1997 in Dresden.
- Gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. h. c. Ingo Kolboom und Prof.
Dr. Edward Reichel, beide Dresden, Organisation und Leitung
des 2. Franko-Romanisten-Kongresses unter dem Motto
„Francophonie - Kulturelle Vielfalt. Unité - Pluralité -
Diversité", 25.-27. September 2000 in Dresden.
- Gemeinsam mit Prof. Dr. Joachim Born, Jena: Organisation
und Leitung der Sektion 9: „Sportsprache in der
Romania“, XXIX. Deutschen Romanistentages 25. - 29.
September 2005 in Saarbrücken.
- Gemeinsam mit Prof. Dr. Johannes Rohbeck, Institut für
Philosophie, TU Dresden: Tagung „Die Philosophie der
italienischen Aufklärung“, 23./24.11.2009 in
Dresden
Publikationen
zum Download (PDF,
ca. 180 KB)
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Contact
Postanschrift des Instituts
Institut für Romanistik
Fakultät Sprach, Literatur- und Kulturwissenschaften
Technische Universität Dresden
01062 Dresden
Sekretariat des Instituts
Frau K. Schmidt
Zeunerstr. 1d/412
Tel.: 463-37689
Fax.: 463-37702
Webmaster
Thomas Wähnert
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