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Deutsch
Das E-Learning CenterDas eLearning Center an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der TU Dresden wurde im März 2009 von der Fakultätsleitung positiv evaluiert. Es wird von Prof. Dr. Eric Schoop, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Informationsmanagement, geleitet. Das Center erfasst alle eLearning bezogenen Aktivitäten an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Prof. Dr. Schoop repräsentiert das Center nach außen in seiner Funktion als Mitglied des Multimediabeirats der TU Dresden für die Wirtschaftswissenschaften und als eLearning Beauftragter der Fakultät Wirtschaftswissenschaften.In regelmäßigen Abständen wird an dieser Stelle über alle eLearning bezogenen Aktivitäten an der Fakultät in Forschung, Lehre und Wissenstransfer berichtet.
ForschungsstandBemühungen zur Prozessunterstützung im Bildungswesen mit
modernen Informations- und Kommunikationstechnologien
existieren, seitdem elektronische Rechentechnik, insb. Personal
Computer, eine allgemein erschwingliche Ressource sind. Vor
allem Hochschulen setzten schon früh auf die kostensparende
Umset-zung bestimmter didaktischer Modelle für das individuelle
Lernen (z. B. computerbasierte Präsentation von Lerninhalten –
CBT/WBT) und auf die mittels Multimediatechnologien teilweise
überhaupt erst möglich gewordene multicodale Aufbereitung von
Lerninhalten (z. B. Animationen, Simulationen). Einen
originären Nutzenbeitrag erzielt das E-Learning jedoch erst mit
der Intensivierung der Internet-Nutzung Anfang des
Jahrtausends: vor allem durch das Verfügbar-werden
breitbandiger Onlineanschlüsse rückt die kommunikative
Komponente des E-Learnings zur Unterstützung der Interaktion
zwischen Lernern und Lehrern sowie innerhalb von Lernergruppen
(kollaboratives Lernen, Learning Communities) immer stärker in
den Vordergrund. Verallgemeinert wird nun von einer Ergänzung
tradierter Lehr-/Lernarrangements (Vorlesung, Übung, Seminar,
Projekt, Kolloquium) um E-Learning-Elemente (Stichwort Blended
Learning) eine substanzielle Verbesserungen der Qualität von
Lehr- und Lernprozessen an Hochschulen erwartet. Dieser
Perspektive im engeren Sinne ist jedoch eine weitere Sicht
beizustellen: die immer komplexer werdenden
Lehr-/Lernarrangements müssen auch entsprechend zielführend
verwaltet werden. Die qualitätssteigernde Automatisierung der
Lehr-/Lernorganisation ist somit eine zwingend komplementäre
E-Learning-Maßnahme, um das Leistungspotential dieser
Bildungsinnovation in Erfolgspotential umzusetzen. Der Rahmen
einer entsprechend anzustrebenden Professionalisierung der
Selbstverwaltung betrifft die komplette Prozesslandschaft:
Führungsprozesse (z.B. Strategieentwicklung, Berufungen,
Gremienarbeit), Kernprozesse (z.B. Entwicklung von
Studiengängen, Akquise und Betreuung von Lehrbeauftragten,
Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen und von
Prüfungen, Evaluation des Lehrangebots) sowie
Unterstützungsprozesse (z.B. Dokumentenlenkung und –verwaltung,
Bereitstellung einer Informationsinfrastruktur,
Beschaffungen). Politischer HintergrundInsgesamt erbringt das E-Learning damit vor allem im Kontext
der Bologna-Zielsetzungen (z.B. höhere
Interaktivität/Modularität) einen ureigenen Wertbeitrag zum
Ziel der Europäischen Union: „zum wettbewerbsfähigsten und
dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt“ zu
werden. „Die bereits bestehenden dezentral angesiedelten E-Learning-Kompetenzknoten der Fächergruppen in den Ingenieur- und Wirtschaftwissenschaften sowie in der Medizin sind als fachlich fokussierte Anlaufstellen für interessierte neue E-Learning-Anbieter zu stabilisieren. Bis Ende 2008 sind Kompetenzknoten für die gesamte TU Dresden zu definieren und dezentral an Fakultäten bzw. Instituten zu etablieren. Während das Medienzentrum zentrale Dienste, Werkzeuge und Beratungen bereitstellt, sollen die E-Learning-Kompetenzknoten mit größerer Nähe zu den Fachgebieten deutlicher auf die Fächerkulturen eingehen. Um einen wirtschaftlichen Weg zu finden, ist die Bündelung der Fakultäten bzw. einzelner Fächer in jeweils einem Knoten sinnvoll. Die Unterteilung kann sich dabei an der Fächerstruktur der TU Dresden (Natur-, Ingenieur-, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Medizin) orientieren. Personen, die bereits über gutes technisches und wissenschaftliches Vorwissen im Bereich E-Learning verfügen, können sich am Medienzentrum als sogenannte Key User weiterbilden. Im Förderzeitraum sollen 30 Personen ausgebildet werden. Bis Ende 2009 werden die Kompetenzknoten soweit miteinander verknüpft, dass ein flächendeckendes First-Level-Support-Netzwerk – im Sinne einer „community of practice“ – an der TU Dresden verankert sein wird.“ Um eine führende Rolle in der aufzubauenden „Community of
Practice for E-Learning“ einnehmen und aufrecht erhalten zu
können, sollten die nachfolgend aufgeführten Aktivitäten in
Forschung und Lehre stabilisiert und intensiviert werden. |
Contact
Prof. Dr. rer. pol. habil. Eric Schoop
Phone: +49 351 463-32845 Fax: +49 351 463-32171 tu-dresden.de Site: Münchner Platz 3, Room: SCH B 135 Mail to: TU Dresden Faculty of Business and Economics Chair of Business Informatics especially Information Management 01062 Dresden Bulk mail to: TU Dresden Faculty of Business and Economics Chair of Business Informatics especially Information Management 01069 Dresden |