|
|
This document is not available in the language you requested. It is therefore shown in
Deutsch
Professur für Theorie künstlerischer Gestaltung und KunstpsychologieProf. Dr. paed. habil. Marie-Luise Lange
Akademischer Werdegang
2009 Künstlerische Leitung eines trinationalen Projektes mit deutschen, tschechischen und kosovarischen jungen Menschen zum Thema „Individuelle künstlerische Zuhänge zum kollektiven Gedächtnis und zur Erinnerungskultur“; Präsentation der Ergebnisse am 19.5.09 in Pristina und als Ausstellung „Places of memory - memory of places“ vom 14.10.- 7.11.09 in der TU Dresden seit 2001 bis 2009 Seit 2008 gemeinsame Performancelehre im Sommersemester im Künstlerdorf Rehlovice/Tschechien mit dem Performancekünstler BBBJohannes Deimling Organisation von 18 öffentlichen Performance- und Videowerkstätten, in denen Studierende ihre künstlerischen Arbeiten präsentierten; Organisation, Vor- und Nachbereitung von 4 Exkursionen zu den Biennalen in Venedig und 2 Exkursionen zur Documenta XI und XII in Kassel Herausgabe von drei Biennalekatalogen mit Texten von Studierenden zu den Biennalen in Venedig einschließlich DVD und einer Textsammlung zur Documenta XI 2001 Berufung zur Professorin für Theorie künstlerischer Gestaltung ans Institut für Kunst- und Musikwissenschaft Bereich Kunstpädagogik der TU Dresden 1998/99-2000 Lehraufträge an Universitäten und FHS in Paderborn, Potsdam, Berlin, Giessen, Essen 2000 SS 2000 Gastdozentin an der UdK Berlin Habilitation zum Thema: "Grenzüberschreitungen - Wege zur Performance. Körper - Handlung - Intermedialität im Kontext ästhetischer Bildung" 1999/2000 WS 1999/2000 Vertretungsprofessur C4 für Prof. Dr. Angela Ziesche an der Universität Siegen 1992-1998 Wissenschaftliche Assistentin bei Prof. Dr. Axel von Criegern am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Giessen mit dem Ziel - Habilitation in Kunstpädagogik Durchführung von fünf öffentlichen Performancewerkstätten mit Studierenden 1991 - 1992 Leiterin des Schülerfreizeitzentrums Berlin-Mitte, verantwortlich für die Neustrukturierung dieses ehemaligen Pionierhauses in ein interdisziplinär arbeitendes künstlerisches Jugendfreizeitzentrum, heute „Weinmeisterhaus“ Berlin-Mitte 1990 Teilnahme an der ersten gesamtdeutschen FrauenKunstPädagogik-Tagung in Frankfurt am Main 1985 -1990 Lehrerin im Hochschuldienst an der HUBund Kunstunterricht in den der Humboldt-Universität angegliederten Mathematik-Physik-Spezialklassen 11 und 12 1985 Promotion in Kunstpädagogik zur Phantasieentwicklung von Schülern im Mittelschulbereich 1982 Geburt des Sohnes Hendrik 1979 Geburt der Tochter Judith 1978 - 90 wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung Kunstpädagogik an der HUB; mehrjähriger Forschungsunterricht in Kunst an verschiedenen Berliner Schulen; Künstlerische Arbeit in den Grafikwerkstätten des Instituts für Kunstpädagogik unter der Mentorenschaft von Prof. Gernot Richter 1977-1978 Forschungsstudentin der HUB mit dem Ziel einer Promotion 1973-1977 Studium Gymnasiallehramt Kunst und Germanistik an der Humboldt-Universität Berlin mit Diplomabschluß und Staatsexamen
LehreDas Hauptanliegen meiner Lehre besteht darin, komplexe kommunikative Prozesse über historische, moderne und zeitgenössische Kunst aber auch über alle die Bildwissenschaften und den Umgang mit Medien, Werbung, Film und Alltag betreffenden Phänomene zu stiften. Ich möchte Impulse zum selbständigen experimentellen ästhetischen Forschen und zur Auseinandersetzung mit solchen künstlerischen Positionen geben, die im zeitgenössischen Kunst- und Mediendiskurs aber auch im Hinblick auf die spätere Arbeit mit SchülerInnen im Schulkontext eine Rolle spielen. Besonders wichtig ist mir die Verknüpfung von Kunst, Kunsttheorie und Kunstpädagogik mit Bezugsfeldern wie Soziologie, Philosophie, Psychologie und Psychoanalyse, Jugendkultur und Jugendästhetik, Wahrnehmungs- und Zeichentheorie, zu Medienwissenschaft, Politik, Geschichte und Germanistik uam. sowie zu den anderen Künsten. In meinen theoretischen Lehrveranstaltungen, in denen wir uns mit künstlerischen, kunst- und medientheoretischen Problemstellungen der ersten und zweiten Moderne unter Rückbezug auf kunstgeschichtliche Positionen auseinandersetzen, untersuchen wir Kunstwerke und künstlerische Strategien Prämissen wie denen der modernen Subjektpositionierung und Identitätsreflexion, der Entwicklung von Intermedialität, des Körper- und Genderdiskurses, der Spiegelung internationaler Erinnerungskulturen in der Kunst, der Entwicklung prozessorientierter und mediengestützter Kunstformen uam.. Meine Lehrveranstaltungsmethode visiert an, die sonst oft vereinzelt studierenden Individuen durch künstlerische und problemorientierte Aufgaben in Gruppenprozessen zu gemeinsamem Arbeiten und Nachdenken zu motivieren und anhand experimenteller ästhetischer Ereignisse theoretische Hintergründe zu visualisieren und zu problematisieren. Die Vorlesung „Kunst nach 1945“ stellt ausgewählte künstlerische Strategien, Programme und KünstlerInnen in der 2. Dekade des 20. Jh./Beginn 21.Jh. vor. Die Performanceseminare experimentieren mit dem Gewöhnlichen und entdecken im Alltäglichen das Außergewöhnliche. Sie eröffnen den Studierenden ein Bewusstsein für die Bedeutung der Komponenten Körper, Handlung, Raum und Zeit innerhalb prozessorientierter Kunst und befähigen sie den eigenen Körper und die eigenen Gesten, Mimik und Bewegungsformen, innere und äußere Räume, Gegenstände und Materialien, Töne und Klänge, Zeiten und Rhythmen zu erforschen und eigene Performancehandlungen zu erfinden. Interventionen in Außenräumen funktionieren als experimentelle Feldforschung und üben die Interaktion zwischen Studierenden und Öffentlichkeit. ForschungsschwerpunkteMeine Hauptforschungsbereiche liegen auf dem Gebiet der Performance Art, der Theorieentwicklung zum Betriebssystem Kunst in der 2. Moderne, der Entwicklung von Kunstpraxis- und Vermittlungskonzepten im Rahmen ästhetischer Forschung, der Entfaltung handlungsorientierter Produktions- und Rezeptionsstrategien, site specific performance + Kunst im öffentlichen Raum sowie als kommunikative Praxis; Künstlerisch beschäftige ich mich vor allem mit Performance, Fotografie, Zeichnung und konzeptueller Kunst sowie mit dem Verfassen von Texten. Publikationen (Auswahl)BücherPerformativität erfahren Aktionskunst lehren – Aktionskunst lernen.(Hg.) Berlin, Milow 2006 Grenzüberschreitungen Wege zur Performance. Körper - Handlung - Intermedialität im Kontext ästhetischer Bildung. Gekürzte Habilitationsschrift; Königstein/Taunus 2002 ArtikelZur Erzeugung doppelter Wochheit. In: carl-peter buschkühle; joachim kettel; mario urlaß (HG.): horizonte internationale kunstpädagogik. Beiträge zum Internationalen InSEA-Kongress "horizons/horizonte - insea 2007germany" in Heidelberg und Karlsruhe. 17. bis 20. Juli 2007. oberhausen 2009 "Es macht Spaß modern zu sein..." DJ Hell oder J. Meese meets Barock. In : Franz Billmayer (Hg.): Nahcgefragt Was sie Kunstpädagogik leisten kann. Bd 2 München 2009 „Die beharrliche Sinnsuche ist eine bedauerliche Disposition des Geistes“ (A. und B. Blume) In: Manfred Blohm; Sara Burkhardt; Christine Heil (Hg.): Kurze Texte zur Kunstpädagogik , Flensburg 2008 Das Unvordenkliche – zur Entstehung surrealer Körper-Sprach-Räume in der Performancekunst. In: Ruth Hampe; Peter B. Stalber (Hg.): Grenzüberschreitungen Bewußtseinswandel und Gesundheitshandeln. Berlin 2007 Kunstpädagogik muss ihn hörbar machen – „den essenziellen Klang eines jeden“ In: ManfredBlohm; Christine Heil; Maria Peters; Andrea Sabisch; Fritz Seydel (Hg.): Über Ästhetische Forschung. Lektüre zu Texten von Helga Kämpf-Jansen. München 2006 Historische und aktuelle Kreuzfahrten des Performativen - Überlegungen zur Prozess- und Handlungskunst. In: Prozesskunst in der Schule I Eine Annäherung in Theorie und Praxis. Dokumentation der Arbeitstagung des KLIP-Projekts in Zusammenarbeit mit dem BDK-Landesverband Berlin vom 29.11. - 30.11.2002, Berlin 2004 "Kunst zwischen Augenblick und Prozess - Vom Schein der Bewegung im Bild zur Bewegung des Bildes, von der Kontemplation des Betrachters zur Aktion des Users“ gemeinsam mit Günter Kracht In: "Wissenschaftliche Zeitschrift der TU Dresden" 2004 "Der zersplitterte Spiegel. Vom künstlerischen Spiel mit Identitäten." In: Heidi Richter; Georg Peetz (Hrg.): Kind - Kunst - Kunstpädagogik Beiträge zur ästhetischen Erziehung. Frankfurt, Erfurt , Norderstedt, 2004 " `Open your eyes!`, wirf einen zweiten Blick und setz' dich in Bewegung." In: Johannes Kirschenmann; Rainer Wenrich; Wolfgang Zacharias (Hrg.): Kunstpädagogisches Generationengespräch Zukunft braucht Herkunft. München 2004 " `...und setzte mich frei` Von der Kunst, sich im Handeln zu finden" In: Carl Peter Buschkühle (Hrg.): Perspektiven künstlerischer Bildung. Texte zum Symposium Künstlerische Bildung und die Schule der Zukunft. Köln 2003 " `...den Linien des Lebens entlehnt` - Provokante Wunderkammern zwischen Hosentasche und Kunstruine." In: Reimar Stielow; Ulrike Hentschel (Hrg.): Fragen. HfBK Braunschweig Jahrbuch 5. Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Köln 2003 „Performative Dialoge - Spielerische Kontakte zwischen Live-Performance und medialer Bilderzählung“ In:„Korrespondenzen“ Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 39, Okt. 2001 "Zum Spagat zwischen Aufgabe und offener ästhetischer Selbstbildung im Prozeß kunstpädagogischer Arbeit" In: Manfred Blohm (Hrg.): Leerstellen. Perspektiven für ästhetisches Lernen in Schule und Hochschule. Köln 2000 "Die Spur führt immer zu uns zurück" In: Angela Ziesche; Stefanie Marr (Hrg.): Rahmen aufs Spiel setzen. FrauenKunstPädagogik. Königstein/Taunus 2000 "Das UND und das QUER" In: Texte 5 Bettina Uhlig; Frank Schulz (Hrg.): Prozesshafte Kunst im Unterricht. Tagungsmaterial. Institut für Kunstpädagogik Leipzig März 2000 "Schneisen im Heuhaufen Formen von Performance Art" In: Hanne Seitz (Hrg.) Schreiben auf Wasser Performative Verfahren in Kunst, Wissenschaft und Bildung. Essen 1999 “KörperKonTexte“In: Johannes Kirschenmann;Ellen Spickernagel; Gerd Steinmüller (Hrg.) Ikonologie und Didaktik. Festschrift für Prof. Dr. Axel von Criegern zum 60 Geburtstag. Weimar 1999 Redaktion des Kunst&Unterricht Heftes 273/ Juni 2003 zum Thema „Performance“ mit CD-ROM Eigene Beiträge im Heft 273: „it happens…Kreuzfahrten des Performativen“ „Performanceübungen und Aufgabenstellungen“ „Performances zwischen Aufführungskunst und kommunikativer Praxis“ „Performative Demonstrationsformen“ zus. mit Günter Kracht CD-ROM mit gekürzten Beispielen von Künstlerperformances |
Latest NewsDates
22.03.2012
-
17.06.2012
Contact
Secretary
Maria Muster Phone: +49 351 463-3xxxx Fax: +49 351 463-3xxxx mailbox.tu-dresden.de Office: xxx Straße x, room 11 Mail to: TU Dresden 01062 Dresden Germany Bulk mail to: TU Dresden XXX xxx Straße x 0xxxx Dresden Germany |