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Deutsch-tschechische Geschichtswerkstatt in Theresienstadt und Prag vom 23. bis 26.06.2012

Der Politische Jugendring Dresden e.V. in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung laden auch in diesem Jahr wieder interessierte Studierende zu einer Deutsch-Tschechischen Jugendbegegnung mit dem Charakter einer Geschichtswerkstatt ein.

Seminarbeschreibung:
Deutsch-tschechische Geschichtswerkstatt 2012 in Theresienstadt und Prag

Wer?
15 deutsche und 10 tschechische (16-25 jährige) interessierte Studierende aus Sachsen und Tschechien.

Wann?
23. bis 26.06.2012

Kontaktperson:
Katja Albrecht (Anmeldung über mail@pjr-dresden.de)

Anmeldung:
 bis 27.04.2012

Eigenbeteiligung:
60 € für Studierende aus Deutschland (im Seminarpreis enthalten sind Unterkunft, Vollpension, Verpflegung, Eintritte, Programm, Ausflug nach Prag, An- und Abreise bis Dresden für deutsche TeilnehmerInnen)

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung des Projekts:
Tschechische und deutschen Jugendliche begeben sich gemeinsam auf die Spurensuche individueller jüdischer Schicksale in Prag und Theresienstadt, wofür sie sich intensiv mit Museumsmaterial auseinandersetzen werden. Zentral soll im Seminar der Fokus auf die Gemeinsamkeiten von deutschen und tschechischen Juden im Prager Gebiet liegen, deren Schicksale durch die geschichtlichen Ereignisse grundsätzlich geprägt worden sind. Im Mittelpunkt steht das normale Zusammenleben beider Nationalitäten in Tschechien (in dem Fall speziell Prag) vor der Nazi-Zeit und die Schicksale der Juden und "Regimefeinde" beider Nationalitäten in Prag und in Terezín während der NS-Okkupation. In binationalen Tandems oder Kleingruppen wird die Seminargruppe durch Theresienstadt geführt und es selbständig erkunden. Nach allgemeinen Einführungen werden sich die Jugendlichem mit dem reichen Material des Museums auseinandersetzen, Informationen sammeln und die Schicksale einzelner Personen und Familien verschiedener Nationalitäten nachzeichnen. Hier sollen Gespräche mit Zeitzeugen, wichtige Hintergründe liefern. Dabei sollen die Betroffenen aber nicht nur, wie gewohnt, als Opfer dargestellt werden, sondern bewusst der kreative, alltägliche Widerstand und Überlebenswille herausgearbeitet werden, wie er auf einmalige Weise in Theresienstadt bezeugt wird.

Last modified: 09.02.2012 14:23
Author: Michel Waringo

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