Satzung der Gesellschaft der Förderer des Hubert-Engels-Institutes für Wasserbau und Technische Hydromechanik der Technischen Universität Dresden e. V.

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Gesellschaft der Förderer des Hubert-Engels-Instituts für Wasserbau und Technische Hydrome­chanik der Technischen Universität Dresden e. V.“ 
Er ist im Vereinsregister unter der Nummer VR 1335 registriert.
(2) Der Sitz des Vereins ist Dresden.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er dient der Förderung wissenschaftlicher Forschungsarbei­ten auf gemeinnütziger Grundlage, der Information seiner Mitglieder und der Öffentlichkeit über die Forschungs- und Versuchsarbeiten des Instituts, der Förderung von Aus- und Weiterbildung sowie der Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes.
(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
  • Durchführung wissenschaftlicher Ver­anstaltungen und For­schungsvorhaben zu The­men des umweltverträglichen Wasser­baus, der Renaturierung von Gewässern, der Verbesse­rung der Wasserversorgung und Abwasserbe­handlung, des Verkehrswasserbaus (mit dem Ziel umweltfreundlicher Transportdurchfüh­rung auf Wasser­straßen), sowie des Hochwas­ser- und Küstenschut­zes
  • Werbung in den interessierten Fach­kreisen für den Wasserbau und das hydraulische Versuchs­wesen
  • Koordinierung der Arbeiten und Zusammenarbeit auf wasserbau­lichem und hydraulischem Gebiet mit anderen Instituten
  • Unterstützung von hydrauli­schen Modellversu­chen
  • Unterstützung der Durchführung von Kollo­quien und Sympo­sien in den Fachgebieten Was­serbau und Technische Hydromechanik
  • Förderung der Publikation von wissen­schaftli­chen Arbeiten, Institutsberichten und Informati­onsmaterial
  • Unterstützung von Reisen zu Fachvor­trägen und zur Besichti­gung von wasserbaulichen Objekten
  • Durchführung von Informations­veranstaltungen an Schulen und Gymnasien
  • Unterstützung von besonders förderungswürdigen in- und ausländischen Studierenden des Wasserbaus.
  • Würdigung herausragender Leistungen von Absolventen und Studierenden in den Fachgebieten des Wasserbaus und der technischen Hydromechanik.
(3) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Ordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Perso­nen werden, die den Zweck des Vereins nach §2 unterstützen.
(2) Jungmitglieder können Studenten werden, die an einer Hochschul­einrich­tung mit wasserbau­lich-wasserwirtschaftlicher Ausbildung immatriku­liert sind.
(3) Korrespondierende Mitglieder können vom Vorstand ernannt werden, wenn sie auf dem Gebiet des Wasser- und Grundbaus, der Wasser­wirtschaft und der Hydrologie forschend tätig sind.
(4) Ehrenmitglieder können von der Mitglieder­versammlung ernannt werden, wenn sie sich beson­dere Verdienste bei der Förderung des Vereins er­worben haben.

§ 4 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind
 

a)  die Mitgliederversammlung und
b)  der Vorstand.

(2) Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.

§ 5 Mitgliederversammlung

(1) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr (in der Regel in Verbin­dung mit dem Dresdner Wasserbaukolloquium) statt. Ihre Einberufung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen in Textform durch den Geschäfts­führer im Auftrag des Vor­standes unter Mitteilung des Termins, des Ortes und der Tages­ordnung.
(2) Zusätze zur Tagesordnung können innerhalb einer Frist von 14 Ta­gen beim Geschäftsführer bean­tragt werden.
(3) In der Mitgliederversammlung werden ge­schäftliche Angelegenhei­ten in Verbindung mit Vorträ­gen oder Mitteilungen und deren Be­ratung behan­delt und erledigt.
(4)

Die Mitgliederversammlung beinhaltet:

  • den Bericht des Vorsitzenden über das Geschäftsjahr
  • den Bericht der Rechnungsprüfer
  • Genehmigung der Berichte und Entlastung des Vorstandes
  • Beschlüsse über vorliegende Anträge und über Änderungen der Satzung
  • Wahl von zwei Rechnungsprüfern
  • Verschiedenes
(5) Der Vorstand kann jederzeit binnen 14 Tagen eine außerordentli­che Mitgliederversammlung ein­berufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn min­destens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordert.
(6) Der Vorsitz der Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden geführt.
(7) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Be­schlüsse mit einfacher Mehrheit. Sie ist bei satzungsgemäßer Einladung in jedem Falle beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stim­me des Vorsitzenden
(8) Satzungsänderungen erfordern eine 3/4-Mehrheit.
(9) Anträge auf Änderung der Satzung, die nicht vom Vorstand ausge­hen, können nur dann beraten werden, wenn sie mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung unter Angabe der Gründe beim Vorstand eingereicht worden sind.
(10) Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Stimmüber­tragungen sind durch schriftliche Vollmacht auf ordentliche Mitglieder nur bis zu zwei möglich.
(11) Der Verein kann sich zur Regelung der vereinsinternen Abläufe Vereinsordnungen geben. Die Vereinsordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung. Für den Erlass, die Änderung und Aufhebung von Vereinsordnungen ist die Mitgliederversammlung zuständig.
(12) Die Beschlüssen der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 6 Vorstand

(1) Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren gewählt und bleibt bis zum Ablauf der ordentli­chen Mitgliederversammlung zur Neuwahl im Amt.
(2) Der Vorstand besteht aus vier gewählten ordentlichen Mitgliedern
  • dem Vorsitzenden,
  • dem stellvertretenden Vorsitzen­den,
  • dem Geschäftsführer und
  • dem Schatzmeister.

Der Vorsitzende vertritt den Verein mit jeweils einem weiteren ordentlichen Mitglied des Vorstands gemeinsam.

(3) Vom Vorstand kann ein Ehrenvorsitzender bestellt werden.
(4) Die Mitgliederversammlung kann durch einfache Mehrheit beschlie­ßen, darüber hinaus noch bis zu zwei Mitglieder als Beisitzer zur Vertretung des Vereins in den Vorstand zu bestellen.
(5) Der Vorstand kann einzelnen Personen Vollmachten für Zweige der Ge­schäftsführung erteilen.
(6) Dem Vorstand obliegt die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB. Er ist mit der Führung aller laufenden Geschäfte be­auftragt und sorgt für die Durch­führung der Beschlüsse der Mit­gliederversamm­lung. Er kann selbständig Maßnahmen treffen, die dem Vereinszweck förderlich sind.

§ 7 Aufnahme oder Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Aufnahme als ordentliches Mitglied oder als Jungmitglied ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Dieser entscheidet über die Aufnahme. Der Aufnahmebeschluss ist dem Antragsteller mitzu­teilen. Bei Zurückweisung des Antrages kann der Antragsteller eine Entscheidung durch die Mitgliederversammlung beantragen, deren Zustimmung eine 2/3-Mehrheit voraussetzt.
(2) Die Mitgliedschaft kann beendet werden
  • durch schriftliche Austrittserklärung eines Mitglieds gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des laufenden Geschäftsjahres,
  • auf Beschluss des Vorstandes, wenn 3/4 der Mitglieder­versammlung dem Ausschluss zustimmen,
  • bei Vereinigungen oder Gesellschaften mit deren Auflösung,
  • bei natürlichen Personen mit dem Tod oder
  • durch Streichung aus der Mitgliederliste, wenn trotz Erinnerung durch den Vorstand in drei Folgejahren kein Mitgliedsbeitrag entrichtet wurde und kein erkennbarer Hinderungsgrund vorliegt.

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder des Vereins haben das aktive Wahl­recht, können Anträge an den Ver­ein stellen und an den Veranstaltungen des Vereins teilnehmen. Das passive Wahlrecht haben nur Mitglieder, die natürliche Personen sind.
(2) Juristische Personen müssen eine natürliche Person benennen, welche die Mitgliederrechte wahrnimmt. Ist eine derartige Person nicht benannt, so ruhen die Rechte der juristischen Person als Mitglied des Vereins.
(3) Die Mitglieder des Vereins haben das Recht auf Information über die vom Institut durchgeführ­ten und laufenden Arbeiten sowie zur Besichti­gung des Instituts und seiner Versuchseinrich­tungen so­weit das be­trieblich möglich ist und die Interessen der Auftrag­geber nicht beein­trächtigt werden.
(4) Die Mitglieder haben Anspruch auf Überlas­sung von geförderten veröf­fentlichten Materia­lien.
(5) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein entspre­chend der Satzung bei der Erfül­lung seiner Aufgaben nach besten Kräften zu unterstützen.
(6) Die Mitglieder sind zur Zahlung eines jährli­chen Beitrags ver­pflichtet. Die Höhe des jährlichen Beitrags, die Fälligkeit, die Art und Weise der Zahlung und zusätzliche Gebühren bei Zahlungsverzug oder Verwendung eines anderen als des beschlossenen Zahlungsverfahrens regelt eine Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
(7) Ehrenmitglieder und korrespondierende Mitglieder sind beitrags­frei.

 § 9 Auflösung des Vereins

(1) Der Verein kann nur auf Beschluss von 2/3 der anwesenden stimmbe­rech­tigten Mitglieder einer ordentlichen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Sind in dieser Mitgliederversammlung weniger als 1/3 der stimm­berech­tigten Mitglieder erschie­nen, so muss eine neue Mitglieder­versammlung einberufen werden, die dann entscheidet.
(2) Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Weg­fall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt sein Vermögen an das Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der Technischen Universität Dresden, das es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung von wissen­schaftlichen For­schungsarbeiten zu verwenden hat.
(3) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn dem Verein die Rechtsfähigkeit entzogen wird.

§ 10 Gemeinnützigkeit

(1) Mittel des Vereins dürfen nur für die sat­zungsgemäßen Zwecke ver­wendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.
(2) Die Mitglieder des Vorstandes erhalten keine Vergütung für ihre Tätig­keit. Auslagen im Interesse des Vereins werden auf Antrag ersetzt, wenn sie der Vorstand vorher geneh­migt hat und der Verein dazu in der Lage ist.
(3) Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnis­mäßig hohe Vergütungen begünstigen.

Die Satzung wurde in der Gründungsver­sammlung am 24. Mai 1991 in Dresden angenommen und am 15. März 1999, 18. März 2004 sowie 06. März 2015 geändert.

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Tobias Gierra
Letzte Änderung: 01.04.2016