36. Dresdner Wasserbaukolloquium 2013

"Technischer und organisatorischer Hochwasserschutz – Bauwerke, Anforderungen, Modelle "

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Das 36. Dresdner Wasserbaukolloquium mit dem Thema "Technischer und organisatorischer Hochwasserschutz – Bauwerke, Anforderungen, Modelle" fand am 07. und 08. März 2013 im International Congress Center Dresden statt.

Tagungsbericht

Blick in einen Vortragssaal (Foto: R. Pohl)

Blick in einen Vortragssaal (Foto: R. Pohl)

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Prof. Stamm übergibt die Hubert-Engels-Medaille an Burkhard Henning (LHW) (Foto: D. Aigner)

Prof. Stamm übergibt die Hubert-Engels-Medaille an Burkhard Henning (LHW) (Foto: D. Aigner)

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Das 36. Dresdner Wasserbaukolloquium des Institutes für Wasserbau und Technische Hydromechanik und seines Fördervereins fand am 7. und 8. 3. 2013 in Dresden statt und war dem technischen und organisatorischen Hochwasserschutz gewidmet. Nahezu 300 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden waren der Einladung ins Internationale Congress Centrum Dresden gefolgt und erfuhren in 45 Beiträgen die neuesten Entwicklungen zum Hochwasserschutz. In seinen Eröffnungsworten ging Professor K.- U. Graw, Professur Hydromechanik der TU Dresden auf den Stand und die Entwicklung des Hochwasserschutzes 10 Jahre nach dem Extremereignis von 2002 im Elbeeinzugsgebiet und auf die Beiträge die das gastgebende Institut in Form von Modellversuchen und anderen Projekten dazu geleistet hat, ein. Er nahm in seiner Ansprache auch auf einen weiteren Jahrestag Bezug: Vor 100 Jahren wurde das Bauingenieurgebäude der TU am Fritz-Förster-Platz, der spätere Beyer-Bau errichtet  und das Wasserbaulabor zog in die Kellerräume dieses Gebäudes. Nach verschiedenen Grußworten wurde in der Eröffnungssitzung die von der Gesellschaft der Förderer des Institutes für Wasserbau und Technische Hydromechanik an der TU Dresden gestiftete Hubert-Engels-Medaille an Herrn Dipl.-Ing. Burkhard Henning, Leiter des Landesbetriebes für Hochwasserschutz Sachsen-Anhalt, für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Wasserbaus verliehen.

Die sich anschließenden Vortragsblöcke in parallelen Sessions waren inhaltlich sowohl auf den organisatorischen als auch auf den baulichen Hochwasserschutz ausgerichtet. Dabei spielten Hochwasserschutzkonzepte, die Organisation des Hochwasserschutzes und Hochwasserschutzbauwerke (Deiche, Wände, mobile Elemente) eine besondere Rolle. Auch die Elemente der Vor- und Nachsorge wie z.B. Hochwasservorhersage und Frühwarnung einerseits und die Ereignisanalyse andererseits wurden durch verschiedene Vorträge behandelt. Ergänzende Spezialthemen waren der Sedimenttransport bei Hochwasser, numerische und physikalische Modellierungen von einzelnen Ereignissen, die Normung und Regelung auf dem Gebiet des Hochwasserschutzes sowie das Zusammenspiel von Hochwasser und Grundwasser. Letzterer Problematik war eine eigene Session gewidmet, in der auch Ergebnisse aus dem nun schon abgeschlossenen BMBF-Projekt „Multisure“ präsentiert wurden.

20 Unternehmen, Institutionen und Verbände stellten ihre Dienstleistungen und Produkte den Teilnehmern im Rahmen einer Fachausstellung vor. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch einen zum Veranstaltungsthema passenden Workshop am Vortag der Veranstaltung zur Photogrammmetrie im Hydrauliklabor, die auch bei der Untersuchung von morphologischen Sohlveränderungen im wasserbaulichen Modell benutzt wird. Die Veranstaltung beinhaltete Fachvorträge, Erfahrungsberichte und praktische Vorführungen am Versuchsstand.

Der herzliche Dank der Veranstalter sei hier allen Referenten, Sitzungsleitern und allen Unterstützern der Veranstaltung übermittelt, insbesondere dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft sowie allen Ausstellern.

Informationen & Downloads

Tagungsband

Dresdner Wasserbauliche Mitteilungen Heft 48 (2013)
Wasserbaukolloquium 2013
Technischer und organisatorischer Hochwasserschutz – Bauwerke, Anforderungen, Modelle
(
Technical and Organizational Flood Protection - Structures, Requirements, Models)
ISBN 978-3-86780-318-2

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Tobias Gierra
Letzte Änderung: 12.05.2016