ÖBIN - Ökosysteme, Biodiversität und nachhaltige Raumentwicklung

Lehr- und Forschungskooperationen im Bereich Umwelt in der Hochschulregion Dresden und Ostsachsen

Das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) fördert seit 2014 im Rahmen des Initiativbudgets ausgewählte Projekte, die die Umsetzung von Kooperationsaufgaben aus den Zielvereinbarungen mit den sächsischen Hochschulen und die Abstimmung des landesweiten Fächerangebots unterstützen.

Das Projekt ÖBIN: Ziele, Aufgaben und Partner Das Projekt ÖBIN: Ziele, Aufgaben und Partner

Das Projekt ÖBIN: Ziele, Aufgaben und Partner

Das Projekt ÖBIN: Ziele, Aufgaben und Partner

Das Projekt ÖBIN: Ziele, Aufgaben und Partner



Initiiert von der TUD-Fakultät Umweltwissenschaften (Bereich Bau und Umwelt) und dem Internationalen Hochschulinstitut Zittau (IHI Zittau) als Teil der TU Dresden nimmt das Kooperationsprojekt ÖBIN mit den Partnern TU Dresden und Hochschule Zittau/Görlitz diesen Rahmen auf und stellt ihn in den Kontext des internationalen Prozesses der Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen (Rio+20: »The Future We Want«). Beide Hochschulen sind seit Langem in Lehre und Forschung im Themenfeld »Ökosysteme – Biodiversität – Nachhaltigkeit« und damit auch nachhaltiger Entwicklungen (z.B. ökologische Raumentwicklung, Umweltmanagement) aktiv. Insbesondere interdisziplinäre Studiengänge wie der Masterstudiengang »Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement« an der Fakultät Umweltwissenschaften sowie der kooperative Masterstudiengang »Biodiversity and Collection Management« des IHI Zittau und dem Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, sind schwerpunktmäßig hier angesiedelt und werden flankiert von einer ganzen Reihe weiterer Studiengänge an beiden Einrichtungen, die den Umgang mit natürlichen Ressourcen im Fokus haben.

Mit ÖBIN sollen in der Hochschulregion Ostsachsen die wissenschaftlichen Potenziale für diesen inhaltlichen Fokus gebündelt und auf internationaler Ebene weiter ausgebaut werden. Es werden die vorhandenen Kapazitäten analysiert, ausgewertet und Pilotprojekte initiiert sowie externe Partner eingebunden. Dazu gehören insbesondere das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zusammen mit dem Internationalen Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS) sowie das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz. Professoren und Dozenten werden bei möglichen Kooperationen in Lehre und Forschung unterstützt. Die zum Teil schon bestehende Zusammenarbeit zwischen dem IHI-Zittau und der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) bilden die Grundlage, neue Angebote in der Lehre zu entwickeln und wissenschaftliche Stärken in der Forschung zusammenzuführen.
Damit werden nicht nur synergetische Effekte erzielt, sondern die Region auch für Studieninteressenten attraktiver gemacht. Studenten können ein abgestimmtes und vielfältigeres Lehrangebot in der Region Ostsachsen erwarten. ÖBIN leistet so einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und damit zum Erreichen wichtiger Umweltziele wie Schutz und verträgliche Nutzung von Ökosystemen, Biodiversität, Klima und Regeneration natürlicher Ressourcen in der Region und weit darüber hinaus.

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Gabriele Kögler
Letzte Änderung: 17.06.2016