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Die Professur

Im Zentrum der verkehrspolitischen Diskussion steht heute die Frage nach der angemessenen Arbeitsteilung zwischen Staat und Markt im Verkehrswesen. Wo kann der Markt von allein funktionieren? Wo muss der Staat korrigierend eingreifen, um die gesellschaftliche Wohlfahrt zu steigern? Diesen zentralen Fragen sind Gegenstand von Forschung und Lehre der Professur für Verkehrswirtschaft und internationale Verkehrspolitik.

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Die Professur

Im Zentrum der verkehrspolitischen Diskussion steht heute die Frage nach der angemessenen Arbeitsteilung zwischen Staat und Markt im Verkehrswesen. Wo kann der Markt von allein funktionieren? Wo muss der Staat korrigierend eingreifen, um die gesellschaftliche Wohlfahrt zu steigern? Diesen zentralen Fragen sind Gegenstand von Forschung und Lehre der Professur für Verkehrswirtschaft und internationale Verkehrspolitik.

Zum Problemkreis zählen u.a. folgende Teilfragen:

  • Gibt es Gebiete des Verkehrswesens, in denen der Wettbewerb zwischen privaten Unternehmen nicht funktioniert und wo demzufolge reguliert werden muss? Wenn ja, welche Regulierungsverfahren sind sowohl aus theoretischer als auch aus wirtschaftspolitischer Sicht wünschenswert und auch praktikabel? Welche Teilmärkte des Verkehrswesens können dahingegen dereguliert werden?
  • Wie können die negativen externen Effekte des Verkehrs (insbesondere Umweltbelastung, Unfallschäden und Staus) auf ein volkswirtschaftlich sinnvolles Maß gebracht werden? Welche Mittel stehen dem Staat dabei zur Verfügung?
  • Wie können der volkswirtschaftliche Nutzen und die volkswirtschaftlichen Kosten des Verkehrs bestimmt werden?
  • Welche Rolle muss der Staat bei der Bereitstellung der Verkehrsinfrastruktur spielen und wie soll er im einzelnen diese Rolle wahrnehmen? Nach welchen Kriterien soll er investieren? Welche Rolle können private Investoren bei der Bereitstellung von Verkehrsinfrastruktur spielen?
  • Welche verkehrspolitischen Kompetenzen sollen bei der EU angesiedelt sein? Welche sollten bei den einzelnen europäischen Staaten verbleiben?

Fragen dieser Art werden aus zweierlei Perspektive behandelt:

  • aus der Perspektive der volkswirtschaftlichen Theorie
  • aus der Perspektive institutioneller internationaler Vergleiche von praktisch angewandter verkehrspolitischer Maßnahmen

Auf der Basis der dabei gewonnenen Erkenntnisse werden die aktuellen Lösungsansätze der deutschen und europäischen Verkehrspolitik diskutiert. Nähere Informationen zur Forschungs- und Lehrtätigkeit der Professur finden Sie im Bereich Studies sowie Research

Der Inhaber der Professur Prof. Dr. rer. pol. habil. B. Wieland ist federführender Mitherausgeber der Zeitschrift für Verkehrswissenschaft und Partner des Center of Public Economics (CEPE).