06.09.2017

Drei Dresdner Nachwuchsforscher bei der 6. Lindauer Nobelpreisträger-Tagung der Wirtschaftswissen­schaften vertreten

Seidel Rösel Grassmann Seidel Rösel Grassmann

Michael Graßmann, Dr. Felix Rösel, Dr. André Seidel (v.l.n.r.)

Seidel Rösel Grassmann

Michael Graßmann, Dr. Felix Rösel, Dr. André Seidel (v.l.n.r.)

17 Nobelpreisträger, 350 Nachwuchsökonomen, 66 Nationen – das war die 6. Tagung der Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften, die vom 22. bis 26. August im malerischen Lindau am Bodensee stattfand. Unter den Teilnehmern waren mit Michael Graßmann, Dr. Felix Rösel und Dr. André Seidel gleich drei Nachwuchsforscher der TU Dresden vertreten, die sich gegen ein weltweites Bewerberfeld durchsetzen konnten.

Fünf intensive Tage lang beschäftigte sich die Tagung mit Märkten, Institutionen, Wahlen und aktuellen Themen wie Ungleichheit und Populismus. Im Zentrum stand dabei der enge Dialog und Austausch von Nobelpreisträgern und Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern. Möglichkeiten hierfür gab es reichlich: Podiumsdiskussionen, Vorträge der Nobelpreisträger und zahlreiche Conference Dinner sowie – als Neuerung der diesjährigen Tagung – auch eigene Beiträge des wissenschaftlichen Nachwuchses. Etwa 80 der 350 Jungforscherinnen und Jungforscher durften in Kurzvorträgen ihre Forschung präsentieren und Feedback von den Nobelpreisträgern einholen. Mit Dr. Felix Rösel (ifo Institut Dresden) und Dr. André Seidel (Professur für VWL, insbesondere Finanzwissenschaft) präsentierten zwei Dresdner Ökonomen ihre Forschungsergebnisse zu den historischen Wurzeln populistischer Strömungen sowie geographischen Determinanten regionaler Ungleichheit.

„Der Spirit und die Reichweite dieser Veranstaltung haben mich zutiefst beeindruckt“, resümiert Betriebswirt Michael Graßmann, der gegenwärtig an der Professur für BWL, insbesondere Betriebliches Rechnungswesen und Controlling promoviert. Dr. André Seidel ergänzt: „In jeder Minute war spürbar, wie sehr Nobelpreisträger und Nachwuchsforscherinnen sowie Nachwuchsforscher für ihre Ideen brennen“. Für Dr. Felix Rösel war die Tagung vor allem auch eine wichtige Rückbesinnung: „Ökonomik findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern soll mit Forschungsbeiträgen das reale Leben verbessern“. Alle drei Dresdner Jungforscher sind sich einig: Die Teilnahme an der Lindauer Nobelpreisträger-Tagung war eine große Ehre und unschätzbare Quelle von Motivation und Inspiration für die künftige Forschung.

Interview mit Dr. Felix Rösel (Die Welt, 23.08.2017)
Interview mit Dr. André Seidel (Schwäbische Zeitung, 25.08.2017)

Bildergalerie:





 

Zu dieser Seite

Uta Schwarz
Letzte Änderung: 07.09.2017