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Kafka-Atlas

Der Kafka-Atlas ist ein Projekt, das anlässlich des Kafka-Jubiläumsjahres 2013 gestartet wurde, um die Aufnahme, Verbreitung und Bedeutung von Kafkas Werk weltweit zu untersuchen. Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Online-Handbuches, das auf den Internetseiten des MeZ der TU Dresden erscheinen soll. Der Kafka-Atlas wird als Forschungsprojekt durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert.

Im Vordergrund stehen drei Arbeitsbereiche:

  • der Kafka-Atlas sammelt länderspezifische Informationen zur Präsenz des Prager Schriftstellers in Archiven, Bildungseinrichtungen und im öffentlichen Leben der Länder. Diese Informationen werden als Länder-Artikel zusammengefasst und im Online-Handbuch zugänglich gemacht.
  • die Online-Umfrage versucht Aussagen über das Image Kafkas in unterschiedlichen Erdteilen und Ländern zu gewinnen. Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die Länderartikel ein.
  • Das Segment Kafka lehren fragt nach Möglichkeiten sinnvoller Verknüpfung von Forschung und Lehre und rückt praktikable Formen der Vermittlung von Kafkas Werk in den Blick.

Als weitere Segmente sind vorgesehen: ein Überblick über die vorhandene Literatur zur Kafka-Rezeptionsforschung, ein Rezensionsteil mit relevanten Neuerscheinungen, sowie eine Rubrik mit Informationen zu aktuellen Projekten, Veranstaltungen und Forschungsvorhaben.

Das Online-Handbuch Kafka-Atlas befindet sich z.Z. noch im Aufbau und wird nach Abschluss der Arbeiten unter dem Portal des MitteleuropaZentrums der TU Dresden zugänglich gemacht. Weitere Informationen finden Sie unter www.kafka-atlas.org.

Zu der weltweiten Online-Umfrage zu Kafkas ‚Image‘ geht es hier: http://www.kafka-atlas.org/de/index.php?cont=umfrage.

Institut:

MeZ der TU Dresden
01062 Dresden
Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Walter Schmitz

Projektleitung Kafka-Atlas:

Dr. Ekkehard W. Haring

Wissenschaftliche u. konzeptionelle Beratung:

Prof. Dr. Steffen Höhne (Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar)
Dr. Klaus Johann (Münster)
Prof. Dr. Hans-Gerd Koch (Bergische Universität Wuppertal)
Ao. Prof. Dr. Bettina Rabelhofer (Karl-Franzens-Universität Graz)
Dr. Reiner Stach (Berlin)
Friederike Schomaker (DAAD Bonn)
Prof. Dr. Benno Wagner (Universität Peking)
Dr. Marie Luise Wünsche (Universität Koblenz-Landau)

Last modified: 20.12.2013 14:45
Author: Redaktion Mitteleuropazentrum

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