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E-Learning

 


Sie benötigen Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer E-Learning-Projekte? Wir bieten Ihnen individuelle Betreuung in folgenden Bereichen an:

 

Kontakt:

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Name: Allgemeiner Kontakt zum Bereich E-Learning
E-Mail: elearning@tu-dresden.de
Telefon: +49 351 463-34942
Sprechzeiten: Persönliche Sprechstunde (mit Anmeldung): Di, Mi, Do 10:00 - 11:00 Uhr
Raum: Strehlener Str. 22/24, Raum 453, 01069 Dresden

 

Im Folgenden sind aktuelle News rund um die Bereiche E-Learning, E-Teaching und Multimediafonds für Sie zusammengestellt. Weitere Informationen finden Sie in unserem Blog.

Foto: 2016 GMW
Vom 29. August bis 1. September 2016 fand in Innsbruck, Österreich, die GMW-Tagung der Gesellschaft für Medien e.V. unter dem Thema „Digitale Medien: Zusammenarbeit in der Bildung“ statt.

Zwei Mitarbeiterinnen des Medienzentrums der TU Dresden haben die Ergebnisse der Ist-Stand- und Bedarfsanalyse des SMWK-geförderten Projekts Videocampus Sachsen vorgestellt. Ziel der durchgeführten Studie war die wissenschaftliche Grundlegung einer zu entwickelnden Videoplattform im Freistaat Sachsen. Dabei wurden die Bedarfe der Anwender (Lehrende, Studierende, Forschende, Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit) und der technischen Fachexperten im Bereich audiovisueller Medien durch verschiedene Befragungen im Zeitraum von Oktober 2015 bis Februar 2016 erfasst.

Im Rahmen eines Gallery Walk, einer mehrfach wiederholten Poster-Präsentation mit parallelen Vorträgen und synchronem Wechsel der Teilnehmendengruppen, wurde folgendes Thema vorgestellt und diskutiert: Innovation in der Lehre – Sind Videos im Hochschulalltag angekommen? Besondere Resonanz fand dabei die vorgestellte, neu entwickelte Videoklassifikation zur Systematisierung von zentralen Videotypen im Hochschulkontext. Bislang existierte noch keine allgemeingültige Taxonomie, wohl aber Versuche, die unterschiedlichen Arten von Videos mittels verschiedener Parameter zu systematisieren (vgl. Handke 2015, S. 81).
Insgesamt kann konstatiert werden, dass Videos im Lehralltag an den Hochschulen angekommen sind: 79% der befragten Studierenden und 83% der befragten Lehrenden verwenden bzw. setzen Videos in der Lehre ein. Überraschenderweise wird der Videotyp „Tutorials und Erklärvideos“ über alle Zielgruppen am meisten eingesetzt bzw. genutzt. Die E-Lecture befindet sich erst an dritter bzw. vierter Stelle der am häufigsten eingesetzten bzw. genutzten Form des Lehrvideos, was die Tagungsteilnehmenden ebenfalls auffallend fanden. 

Den ausführlichen Beitrag „Innovation in der Lehre – Sind Videos im Hochschulalltag angekommen?“ finden Sie unter http://2016.gmw-online.de/259/

Literatur
Handke, J. (2015). Handbuch Hochschullehre Digital. Leitfaden für eine moderne und mediengerechte Lehre. Marburg: Tectum Verlag

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Zur Einführung der neuen OPAL-Oberfläche wird am 09.09.2016 eine Umstiegsschulung durchgeführt bei der die wichtigsten Änderungen vorgestellt werden.

Zeit: 09.09.2016, 09-12:30 Uhr
Ort: Weberplatz 5, WEB 1 (PC-Pool)
Anmeldung: Einschreibung im Kurs E-Learning an der TU Dresden

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Innerhalb einer Masterarbeit am Institut für Kommunikationswissenschaft wurde in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum eine Studierendenbefragung zur Nutzung von onlinebasierten Anwendungen im Studium an der TU Dresden durchgeführt. Insgesamt haben im Juni 2015 1242 Studierende an der Befragung teilgenommen. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle recht herzlich.

Ziel war es, das Nutzungsverhalten von Studierenden in Bezug auf Social Web- und E-Learning-Anwendungen sowie die Motive der Nutzung, wie z. B. Nützlichkeit, Spaß, Vorschrift oder Zusammenarbeit, zu untersuchen. Die wichstigsten Ergebnisse haben wir in einer Infografik zusammengefasst.

Infografik zur studiumsbezogenen Mediennutzung Studierender an der TU Dresden.
Grafik als Vollbild ansehen.

Wie auch in verschiedenen vorangegangenen Studien festgestellt, nutzen auch die Studierenden der TU Dresden vor allem Wikipedia (88%) und Content Sharing/Cloud-Dienste (77%). Weblogs – denen aus didaktischer Perspektive Potentiale zugesprochen werden – Microblogs sowie Social-Bookmarking-Dienste für die Studierenden innerhalb ihres Studiums haben hingegen eine geringe Bedeutung. Demnach nutzen lediglich jeweils 2% aller Befragten die genannten Anwendungen. In Zusammenhang mit der Analyse der Tätigkeiten bei der Nutzung von Social Web-Anwendungen bestätigten sich auch vorhandene Ergebnisse zur passiven Nutzung dieser durch die Studierenden. Die meisten Studierenden nutzen demnach die Anwendungen zur Informationsbeschaffung und zum Informationsaustausch, jedoch weniger zur Informationsgenerierung. Innerhalb der Nutzung von Online-Texteditoren sowie Gruppen in Sozialen Netzwerken wird ein Teil der Studierenden aktiv (jeweils 47%) und erstellt und bearbeitet Beiträge, liest und postet Kommentare. Allerdings stellen Online-Texteditoren und Gruppen in Sozialen Netzwerken geschützte Räume dar, die geschlossen bzw. nur über einen Link zugänglich sein können. Wenn demnach Studierende aktiv Informationen teilen bzw. generieren, tun sie das womöglich weniger für die Öffentlichkeit, sondern eher für eine geschlossene Gruppe, deren Mitglieder ihnen bekannt sind.

Hinsichtlich des Lernmanagementsystems OPAL konnte festgestellt werden, dass die meisten (89%) Studierenden der TU Dresden das System nutzen. Zusätzlich zeigte sich, dass die meisten (31%) der befragten Studierenden nicht auf OPAL im Studium verzichten können. Die Nutzung von OPAL ist für die meisten Studierenden eine Routinehandlung. Jedoch geschieht dies nicht auf freiwilliger Basis. Sie ist oftmals Voraussetzung, um sich bspw. Lehrmaterialien für Seminare oder Vorlesungen herunterzuladen. Dies bestätigen auch die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit. Die OPAL-Nutzenden stimmen im Vergleich zu den Nutzenden der anderen Anwendungen häufiger dem Nutzungsgrund „Vorschrift“ zu. Dabei ist das Herunterladen von Lehrmaterialien die meistgenutzte Funktion, kollaborative Möglichkeiten wie z. B. die Wiki- oder Foren-Funktionen sind hingegen zum Großteil nicht bekannt oder werden nicht genutzt.

Obwohl die Bedeutung von Chat/Instant-Messaging-Diensten sowie von Sozialen Netzwerken gemessen an der Nutzung im Studium nicht so hoch ist, wie bspw. bei Wikipedia, weisen beide Anwendungen in Bezug auf den Großteil der Nutzungsmotive hohe Werte auf. Dies führt zunächst zu der Erkenntnis, dass sich beide Anwendungen in der Nutzung ähneln (Quan-Haase & Young, 2010, S. 358). Weiterhin wird ersichtlich, dass sie besonders genutzt werden, um zusammenzuarbeiten, den Kontakt zu Kommilitonen herzustellen sowie um sich über Studiumsangelegenheiten auszutauschen. Chat/Instant-Messaging-Dienste werden weiterhin genutzt, da die Nutzenden Spaß bei der Anwendung haben sowie die Nutzung als Routinehandlung empfinden, wie auch in den Untersuchungen von Flanaging (2004) und Premkumar et al. (2008) festgestellt wurde. Die Gründe für die hohe Zustimmung zu den Nutzungsmotiven sind daher nicht in der studiumsbezogenen, sondern in der freizeitbezogenen Nutzung zu suchen. Eine Trennung der Bereiche „Studium und Freizeit“ analog zur Trennung von „Beruf und Freizeit“ (Pscheida et al., 2013) scheint demnach bezogen auf die Lebenswelt von Studierenden nicht sinnvoll bzw. zielführend.

In Bezug auf das orts- und zeitunabhängige Zusammenarbeiten, was durch Social Web- und E-Learning Anwendungen möglich gemacht wird, kann festgestellt werden, dass dies von den befragten Studierenden nicht in Bezug auf OPAL wahrgenommen und genutzt wird, sondern in hochschulexternen Social Web-Anwendungen, wie Chat/Instant-Messaging-Diensten und Sozialen Netzwerken.

Was bedeuten die Ergebnisse dieser Arbeit für die Hochschule? Die untersuchten Anwendungen haben Potentiale, interaktives und kollaboratives Arbeiten zwischen den Studierenden zu fördern. Wie wir auch in unserem Beitrag zu neuen Lehr-/Lernkulturen geschrieben haben, wird das selbstgesteuerte Lernen und die Generierung von Wissen durch Lerngemeinschaften immer wichtiger. Dabei müssen sich sowohl die Studierenden als auch die Lehrenden den veränderten Anforderungen stellen. Wenn innerhalb der Hochschule die Möglichkeiten von E-Learning-Anwendungen genutzt werden sollen, müssen Studierende daher aus der passiven in eine aktive Rolle geholt werden. Um die Nutzung von E-Learning-Anwendungen wie OPAL voranzutreiben, sollten Trainings- und Unterstützungsangebote für Studierende erstellt werden (Haug & Wedekind, 2009, S. 34f.; Nistor, 2013, S. 190). Neben der Motivation der Studierenden ist auch die Motivation der Lehrenden ausschlaggebend für die Nutzung von E-Learning-Anwendungen. Dahingehend sind Förderungen notwendig, um den Lehrenden Mehrwert und Qualitäten, aber auch didaktisch sinnvolle Szenarien mit E-Learning, vorzustellen (vgl. Seufert, 2008).

Literatur

Dahlstrom, E., Brooks, C. & Bichsel, J. (2014). The Current Ecosystem of Learning Management Systems in Higher Education: Student, Faculty, and IT Perspectives. Louisville: EDUCAUSE Center for Applied Research.

Ebner, M., Schiefner, M. & Nagler, W. (2008). Has the Net Generation arrived at the University?-oder Studierende von heute, Digital Natives. In S. Zauchner, P. Baumgartner, E. Blaschitz & A. Weissenbäck (Hrsg.), Offener Bildungsraum Hochschule. Freiheiten und Notwendigkeiten (S. 113–123). Münster u.a.: Waxmann. Zugriff am 15.10.2014.

Ebner, M., Schön, M. & Nagler, W. (2015). Was sagen die Studierenden zur E-Learning-Strategie derHochschule? Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 10 (2), 137–135.

Flanagin, A.J. (2005). IM Online: Instant Messaging Use Among College Students. Communication Research Reports, 22 (3), 175–187.

Haug, S., & Wedekind, J. (2009). „Adresse nicht gefunden “–Auf den digitalen Spuren der E-Teaching-Förderprojekte. In U. Dittler, J. Krameritsch, N. Nistor, C. Schwarz & A. Thillosen (Hrsg.), E-Learning: Eine Zwischenbilanz. Kritischer Rückblick Als Basis Eines Aufbruchs (S. 19–37). Münster: Waxmann.

Kleimann, B., Özkilic, M. & Göcks, M. (2008). Studieren im Web 2.0; Studienbezogene Web- und ELearning-Dienste (HISBUS Kurzinformation Nr. 21). Hannover: HIS.

Nistor, N. (2013). Etablierte Lernmanagementsysteme an der Hochschule: Welche Motivation ist dabei wünschenswert? In C. Bremer & D. Krömker (Hrsg.), E-Learning zwischen Vision und Alltag. Zum Stand der Dinge (S. 181–190). Münster: Waxmann.

Petschenka, A. & Engert, S. (2011). Einsatz von Lernplattformen in wissenschaftlichen Bibliotheken und Universitäten. Bibliotheken für die Zukunft–Zukunft für die Bibliotheken (vdb-Mitteilungen), 2011 (1), 19–23.

Premkumar, G., Ramamurthy, K. & Liu, H.-N. (2008). Internet messaging: An examination of the impact of attitudinal, normative, and control belief systems. Information & Management, 45 (7), 451–457.

Pscheida, D., Albrecht, S., Herbst, S., Minet, C., & Köhler, T. (2013). Nutzung von Social Media und onlinebasierten Anwendungen in der Wissenschaft. Science 2.0. Leibniz-Forschungsverbund.

Quan-Haase, A. & Young, A.L. (2010). Uses and Gratifications of Social Media: A Comparison of Facebook and Instant Messaging. Bulletin of Science, Technology & Society, 30 (5), 350–361.

Schiefner, M. (2007). Studierendenbarometer 2007. Untersuchung der E-Learning Infrastruktur der Studierenden an der Universität Zürich. Zürich: E-Learning Center, Universität Zürich.

Schulmeister, R. (2009). Kriterien didaktischer Qualität im E-Learning zur Sicherung der Akzeptanz und Nachhaltigkeit. In D. Euler (Hrsg.), E-Learning in Hochschulen und Bildungszentren (S. 473–492). München: Oldenbourg.

Seufert, S. (2008). Innovationsorientiertes Bildungsmanagement: Hochschulentwicklung durch Sicherung der Nachhaltigkeit von eLearning. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Zawacki-Richter, O., Hohlfeld, G. & Müskens, W. (2014). Mediennutzung im Studium. Schriftenreihe zum Bildungs- und Wissenschaftsmanagement, 2014 (1).

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