Grundlagen des Forschungsdatenma­nagements

Es existieren verschiedenen Modelle zum Management von Daten im Allgemeinen und Forschungsdaten im Speziellen. Hervorzuheben sind dabei vor allem das DCC Curation Lifecycle Model des Digital Curation Center (DCC) sowie der Research Data Lifecycle des UK Data Archive. Das daraus abgeleitete Forschungsdatenmanagement (FDM) umfasst alle organisatorischen Aktivitäten, die mit Forschungsdaten verbunden sind. Zu diesen Aktivitäten gehören entsprechend die Gewinnung, Aufbereitung, Verarbeitung, Analyse, Speicherung, Archivierung und Veröffentlichung von Forschungsdaten. Eine wichtige Rolle zur Sicherung der Nachprüfbarkeit und Nachnutzbarkeit digitaler Forschungsdaten spielen dabei standardisierte Metadaten und Repositorien.

Im Folgenden bieten wir Ihnen eine Sammlung von Grundlagen zu vielen Aspekten des Themas Forschungsdaten. Wir verweisen hier in den meisten Fällen direkt auf das Informationsportal forschungsdaten.info, welches zum Ziel hat mit einem kollaborativen Ansatz stets aktuelle Materialien zum Thema Forschungsdaten zu bieten. Wo die lokalen Gegebenheiten es notwendig machen ergänzen wir diese allgemeinen Informationen mit für die TU Dresden spezifischen Hinweisen. Hier sind insbesondere die Anforderungen der TU für den Umgang mit Daten zu nennen.

Rechte und Pflichten

Mit Forschungsdaten verant­wortungs­voll umgehen

Handreichung des IGEWeM

Forschungsdaten und Recht

Gute wissenschaftliche Praxis

Im Jahr 2014 hat die TU Dresden "Richtlinien
zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, zur Vermeidung
wissenschaftlichen Fehlverhaltens und für den Umgang mit Verstößen
" erlassen. §5 behandelt die Verantwortlichkeiten zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten für mindestens 10 Jahre.

Die TIB Hannover hat ein Merkblatt zu rechtlichen Aspekten im Umgang mit Forschungsdaten erstellt.

Glossar

Ein Glossar zu Begriffen der Forschungsdatenmanagements findet sich ebenfalls auf forschungsdaten.info. Wenn nicht anders vermerkt, verwenden wir die dort angegebenen Definitionen.

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Jan Polowinski
Letzte Änderung: 28.09.2017