Gute wissenschaftliche Praxis

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© Robert Lohse

Zur guten wissenschaftlichen Praxis gehören Grundprinzipien wie nach den anerkannten Regeln der Disziplin zu arbeiten, die Resultate nachvollziehbar, nachprüfbar und vollständig zu dokumentieren, die strikte Ehrlichkeit im Hinblick auf die Beiträge anderer zu wahren sowie ethische Standards bei der Durchführung von Erhebungen und Studien einzuhalten. Wissenschaftliches Fehlverhalten liegt dann vor, wenn zum Beispiel Daten gefälscht werden, geistiges Eigentum verletzt oder die Forschungstätigkeit anderer sabotiert wird.

Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Alle Mitglieder und alle Angehörigen der TU Dresden sind verpflichtet, die Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, zur Vermeidung wissenschaftlichen Fehlverhaltens und für den Umgang mit Verstößen zur Grundlage ihres wissenschaftlichen Arbeitens zu machen und in ihrem Wirkungsbereich aktiv zur Vermeidung wissenschaftlichen Fehlverhaltens beizutragen. Jedem begründeten Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten innerhalb der TU Dresden wird mit größter Aufmerksamkeit und unter Wahrung der Rechte der Beteiligten nachgegangen. Bei bestätigtem Verdacht werden die für den Einzelfall angemessenen Maßnahmen ergriffen.

Ombudsman für die Wissenschaft

Der Ombudsman für die Wissenschaft (eingesetzt von der DFG) wurde entsprechend einer Empfehlung der „Kommission Selbstkontrolle in der Wissenschaft“, eingerichtet und versteht sich als Beratungs- und Vermittlungseinrichtung. Das ehrenamtlich tätige Gremium steht allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unmittelbar und unabhängig von einer Beteiligung der DFG zur Beratung und Unterstützung in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und ihrer möglichen Verletzung durch wissenschaftliche Unredlichkeit zur Verfügung. Dies betrifft insbesondere auch die Beratung von Personen, die einen Hinweis auf wissenschaftliches Fehlverhalten zur Kenntnis gebracht haben („Whistleblower“) und dadurch Sanktionen anderer Einrichtungen ausgesetzt sind.

Auch an der TU Dresden wurde auf der Grundlage der oben genannten Richtlinien eine Vertrauensperson (Ombudsperson) eingesetzt. Diese ist Ansprechpartner, Ratgeber und Vermittler bei allen Verdachtsfällen von wissenschaftlichem Fehlverhalten. Liegt aus der Sicht der Vertrauensperson ein begründeter Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten vor, wird dieser durch die Untersuchungskommission oder in Verdachtsfällen, in denen das Fehlverhalten Graduierungen (Promotionen, Habilitationen) betrifft, durch das in der jeweiligen Prüfungs- und Graduierungsordnung vorgesehene reguläre Prüfungsgremium begutachtet.

Vertrauensperson (Ombudsperson)

Name

Herr Prof. Dr. Achim Mehlhorn

Adresse work

Postadresse:

Alemannenstr. 15

01309 Dresden

Stellvertreterin

Name

Frau Prof. Dr. Ursula Schaefer

Vertrauenspersonen für Angelegenheiten des wissenschaftlichen Nachwuchses

An den Fakultäten sind Vertrauenspersonen für Angelegenheiten des wissenschaftlichen Nachwuchses tätig. Diese Vertrauenspersonen sollen dem wissenschaftlichen Nachwuchs (insbesondere Promovierenden) als leicht erreichbare Ansprechpartner dienen und insbesondere auch in problematischen Situationen vermitteln.

Prüfstelle gegen wissenschaftliches Fehlverhalten

Die Prüfstelle gegen wissenschaftliches Fehlverhalten unterstützt die Arbeit der Vertrauensperson (Ombudsperson), der Untersuchungs­kommission und der regulären Prüfungsgremien bei Verdachtsfällen auch in Wege der Überprüfung von Abschlussarbeiten auf Plagiate mittels einer Plagiaterkennungssoftware.

Juristische Referentin des Prorektors

Name

Frau Dr. Nicole Scavarda-Taesler

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Claudia Markert
Letzte Änderung: 11.04.2017