von-Gerber-Bau © Claudia Schlüter von_Gerber_Bau_Treppenhaus © Claudia Schlüter

Introduction

The Institute for Intellectual Property, Competition- and Media Law (IGEWeM) is associated with the Faculty of Law at the Technische Universität Dresden. Under the direction of the managing director, Prof. Dr. Horst-Peter Götting, the Institute is engaged in research as well as in teaching in the field of Intellectual Property Law. A special focus is being set on practice-orientated and interdisciplinary further education.

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Wichtige Themen im Überblick

Mauer mit TU Dresden Schriftzug © TU Dresden

Das Institut stellt sich vor

Zudem gehört Frau JProf. Dr. Anne Lauber-Rönsberg, Inhaberin der seit 2015 bestehenden Juniorprofessur für Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht (insbes. Urheberrecht), Medien- und Datenschutzrecht dem IGEWeM an.
Daneben gehören dem erweiterten  Direktorium des Instituts namhafte externe  Persönlichkeiten auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums, Wettbewerbs- und Medienrechts an: Professor Dieter Stauder, ehemaliges Direktoriumsmitglied am Europäischen Patentamt und Leiter der internationalen Abteilung am CEIPI der Universität Robert Schuman in Straßburg, ist einer der profiliertesten Kenner des europäischen und internationalen Patentrechts. Professor Gerhard Ring, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Wirtschaftsrecht an der TU Bergakademie Freiberg, ist durch zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet des Wettbewerbsrechts ausgewiesen. Die von ihm regelmäßig veranstalteten Freiberger Symposien zum Gewerblichen Rechtsschutz sind mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden. Mit Alfred Keukenschrijver, Richter a.D. im 10. Zivilsenat am Bundesgerichtshof, gehört dem Institut ein im deutschen und europäischen Patentrecht hervorragend ausgewiesener Experte an, der in seiner Funktion als Bundesrichter maßgeblich an zahlreichen richtungsweisenden Entscheidungen auf dem Gebiet des Patentrechts mitgewirkt hat. Eine prägende Rolle kommt auch seiner wissenschaftlichen Arbeit, unter anderem als Autor im bekannten Patentrechtskommentar von Busse, zu. Prof. Dr. Sebastian Wündisch, LL.M. (Dresden/Exeter), Partner bei Noerr LLP und Leiter der Forschungsstelle "Forschungsförderung und Technologietransfer" und Dr. Björn Knudsen komplettieren das Direktorium und bieten Gewähr für exzellente wissenschaftliche und praktische Erfahrungen.
 

Aktivitäten

Mit der Gründung des Instituts wird zugleich der stetig zunehmenden Bedeutung des Geistigen Eigentums in modernen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts Rechnung getragen. Die Hauptaufgabe des Instituts liegt deshalb auch darin, die Gebiete des Geistigen Eigentums, Wettbewerbs- und Medienrechts in Forschung und Lehre zu vertreten. Mit dem Wandel von der Industriegesellschaft zu einer Wissens- bzw. Informationsgesellschaft nehmen Fragen des Schutzes von Wissen und Know-How eine zentrale Rolle ein. Die Rechtsordnung wird auf neue Fragestellungen, die sich insbesondere auch aus der rasanten technischen Entwicklung ergeben, reagieren müssen. Diesen Prozess zu unterstützen, ist ein zentrales Anliegen des Instituts. Die immer neu auftretenden Probleme sollen wissenschaftlich untersucht werden. Die Forschungsergebnisse mögen häufig einen Beitrag für mögliche Lösungen leisten. Selbstverständlich greifen Forschung und Lehre dabei ineinander.
Neben der wissenschaftlichen Forschungsarbeit bildet die Lehre in den vom Institut vertretenen Fächern den zweiten Schwerpunkt der Tätigkeit. Während einerseits eine große Nachfrage nach speziell auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums ausgebildeten Juristen besteht, werden andererseits auch von Ingenieuren, Natur- und Wirtschaftswissenschaftlern, aber auch von Medizinern im beruflichen Alltag immer häufiger zumindest Grundkenntnisse über den Schutz des Geistigen Eigentums verlangt. Wer neue Technologien entwickelt und mit solchen arbeitet, wer die Früchte geistigen Schaffens sichern oder nutzen möchte und wer im Wettbewerb bestehen will, sieht sich schnell mit schwierigen Fragen in diesem Rechtsgebiet konfrontiert. Das IGEWeM achtet dabei auf einen adressatenorientierten Zuschnitt der jeweiligen Veranstaltungen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen in geeigneter Weise Rechnung zu tragen.

Der Standort Dresden

Dresden und seine Technische Universität bieten sich als Standort für den Sitz des Instituts in mehrerlei Hinsicht geradezu an. Die TU Dresden hat es sich zum Ziel gesetzt, aufgrund ihrer traditionell sehr stark technisch geprägten Orientierung, der Ausrichtung auf Praxisnähe sowie der Erweiterung zu einer Volluniversität mit einem vielseitigen geisteswissenschaftlichen Angebot, der Verbindung und interdisziplinären Kooperation von Recht und Technik besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Dass das Patentrecht als einer der Forschungsschwerpunkte des IGEWeM für eine technische Forschungseinrichtung von elementarer Bedeutung ist, liegt auf der Hand.
Darüber hinaus ist die Kunst- und Kulturmetropole Dresden nach der Ansiedlung vieler Hochtechnologieunternehmen und Forschungsinstitute auf dem besten Weg, zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort in Europa zu werden. Die Stadt hat besondere Kompetenzen vor allem auf den technologieintensiven Gebieten Mikroelektronik/Informations- und Kommunikationstechnologie, Biotechnologie, Neue Werkstoffe/Nanotechnologie und dem Komplex Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrttechnik vorzuweisen. Auch von Seiten der Justiz wurde dieser positiven Entwicklung bereits Mitte der 1990er Jahre dadurch Rechnung getragen, dass beim Oberlandesgericht Dresden eine Spezialzuständigkeit für die Rechtsgebiete des Geistigen Eigentums (Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht) geschaffen wurde. Der geschäftsführende Institutsdirektor, Professor Dr. Horst-Peter Götting, gehört dem Spezialsenat als Richter im zweiten Hauptamt an.