Public Sociology Forum PEGIDA

Inhaltsverzeichnis

        1. AUTHORS MEET CRITICS (01.02.2017)
        2. Pressespiegel zur Publikation "PEGIDA - Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und >Wende<-Enttäuschung?"
        3. Publikation: PEGIDA. Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und "Wende"-Enttäuschung? Analysen im Überblick.
        4. Pressespiegel zur Veranstaltung am 30.11.2015
        5. Public Sociology Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (30.11.2015)
        6. Ansprechpartner für Journalistinnen und Journalisten

PEGIDA wissenschaftlich verstehen und erklären: Forschungsergebnisse und Diskussionen der Sozialwissenschaften in Deutschland

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AUTHORS MEET CRITICS (01.02.2017)


Sozialwissenschaftliche Bestandsaufnahmen und Deutungen zwei Jahre nach den ersten PEGIDA-Spaziergängen

Mittwoch - 01.02.2017 - ab 20:00 Uhr Motorenhalle - Wachsbleichstraße 4a in Dresden Eintritt ist frei

Hier finden Sie die Audio-Aufzeichnung der Veranstaltung.

Plakat Motorenhalle 01.02.17 © Franziska Kunz Plakat Motorenhalle 01.02.17 © Franziska Kunz
Plakat Motorenhalle 01.02.17

© Franziska Kunz


Moderation Stefan Locke // Korrespondent der FAZ für Sachsen und Thüringen

Podiumsgäste + Critics
Petra Köpping // Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Annekatrin Klepsch // Zweite Bürgermeisterin + Beigeordnete für Kultur u. Tourismus Dresden

Michael Bartsch // Journalist und Autor

PD Dr. Steffen Kailitz // Hannah-Arendt-Institut Dresden Dr. Justus H. Ulbricht // Geschäftsführer des Dresdner Geschichtsvereins
 

Die Dresdner „Spaziergänge“ von PEGIDA haben seit Oktober 2014, nachdem die Zahl der Teilnehmenden auf viele tausend Menschen gestiegen war, einen regen medialen, politischen und wissenschaftlichen Diskurs provoziert. Gefragt wurde nach der Bedeutung und dem Umgang mit dieser Bewegung. Vielfältige sozialwissenschaftliche Anstrengungen wurden unternommen, dieses in seiner Dimension unerwartete und dynamische soziale Phänomen zu beschreiben und zu verstehen.
Einen umfassenden und orientierenden Überblick zu aktuellen Untersuchungen und Deutungen findet sich in dem Band „PEGIDA. Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und »Wende«-Enttäuschung“. Zur Veranstaltung „Authors meet Critics“ werden Podiumsgäste (s.u.) zusammen mit den Herausgeber_innen und einigen Autor_innen des Buches über Entstehungsbedingungen, Hintergründe und zur Zukunft von PEGIDA diskutieren. Darüber hinaus widmet sich der Abend den historischen, politischen, sozialen und biografischen Hintergründen Dresdner sowie ostdeutscher Erfahrungsräume und Mentalitätsmuster: Was sagt PEGIDA über die politischen Einstellungen und die hiermit verknüpften Weltanschauungen der Dresdnerinnen und Dresdner im Speziellen und der Neuen Bundesländer im Allgemeinen aus? Inwiefern sind u.a. spezifisch ostdeutsche Transformationserfahrungen bis heute auch in der Generationenfolge wirksam?
Nach der ersten Veranstaltung „Das Phänomen PEGIDA. Soziologische Bestandsaufnahme und Publikumsgespräch“ am 17.12.2014 in der Motorenhalle des riesa efau Kultur Forums, gut zweijähriger Präsenz der Bewegung, vielen Veranstaltungen und einer Reihe von Publikationen führt das Institut für Soziologie der TU Dresden und dessen Förder- und Alumniverein GENERIS zusammen mit dem riesa efau. Kultur Forum Dresden die Diskussion fort.

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Pressespiegel zur Publikation "PEGIDA - Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und >Wende<-Enttäuschung?"

2017
Hemmelmann, Petra (2017). Sammelrezension zum Thema "Wutbürger". In: Politikum 3 (2), S. 76-80.

17.03.2017
Im Namen des Volkes [boersenblatt.net]

März 2017
Rassismus der Mitte [iz3w Ausgabe 359, März/April 2017, S.46]

14.03.2017
Komplizen als Feinde - Feinde als Komplizen [TU Universitätsjournal 5_2017 Jg.28]

11.01.2017
PEGIDA – Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und „Wende“-Enttäuschung?
Analysen im Überblick
[Portal für Politikwissenschaft]

04.01.17
"Orientierungslose Enttäuschung?"
[Eckhard Jesse, FAZ Printausgabe, 04.01.17, S. 6]

23.12.16
Nicht aufgeben! [Michael Brackmann, Handelsblatt Nr. 249, S. 52]

07.12.16
Pegida - Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und "Wende"-Enttäuschung? [Martin Seelinger]

09.11.16
PEGIDA - Versuch einer Erklärung des Phänomenes [cultureglobe.de]

28.10.16
Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und 'Wende'-Enttäuschung [hpd.de]

21.10.16
Der Politik entfremdet [freitag.de]

07.10.16
Interview - Studie zu rechter Bewegung: "Bei Pegida verschmelzen angestaute Enttäuschungen" [linksunten.indymedia.org]
Studie zu rechter Bewegung: "Bei Pegida verschmelzen angestaute Enttäuschungen" [Leipziger Volkszeitung]

27.09.16
Patrioten gegen Patrioten [SZ Printausgabe, S.6]

26.09.16
Fremdenangst & Wendeentäuschung [SZ Online]
Pegida. Analysen im Überblick. [menschen-in-dresden.de]
"Zwischen Fremdenangst und 'Wende'-Enttäuschung" [ndr.de]
 

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Publikation: PEGIDA. Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und "Wende"-Enttäuschung? Analysen im Überblick.

PEGIDA – Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und »Wende«-Enttäuschung? © transcript PEGIDA – Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und »Wende«-Enttäuschung? © transcript
PEGIDA – Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und »Wende«-Enttäuschung?

© transcript








Karl-Siegbert Rehberg / Franziska Kunz / Tino Schlinzig (Hg.): PEGIDA. Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und „Wende“-Enttäuschung. Analysen im Überblick. Bielefeld: transcript 2016

Pressespiegel zur Veranstaltung am 30.11.2015

17.12.15
„Wir müssen Weltoffenheit wiedergewinnen“ [Tagesspiegel]

15.12.15
Anregende Erklärungsversuche [Dresdener Universitätsjournal]

Zwischen Vulkanschlot und intellektueller Anstrengung - ein Dresdner Wissensmontag [AFD Sachsen Aktuell, S.10]

02.12.15
Streitet Dresden voran? Deutsche Soziologen finden widersprüchliche Erklärungen für Pegida, auch in der Geschichte. Die Bewegung sehen sie gelassener als andere.
[SZ Online]

01.12.15
Diskussionsrunde zu Pegida. Zwischen Fremdenangst und Wende-Enttäuschung [MDR]
Pegida für Wissenschaftler kein Lokalphänomen – Dialog gefordert [LR Online]

30.11.15
Wissenschaftler: PEGIDA ist kein Dresdner Phänomen [MOPO24]
Wissenschaftler warnt: Pegida in Dresden ist wie ein Vulkanschlot [Die Welt]
Pegida ist kein Lokalphänomen [SZ Online]
Pegida erklären mit Helmut Kohl [Freie Presse]
Studie der TU. Patzelt: „Pegida in Dresden ist wie ein Vulkanschlot“ [LVZ]
Pegida für Wissenschaftler kein Lokalphänomen [DNN]
Pegida in Dresden. Nur noch 3500 bis 4500 Demonstranten bei Pegida-Demonstration [PNN und Tagesspiegel]
Pegida geht weiter über Dresden hinaus [Die Welt und Focus]

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Public Sociology Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (30.11.2015)


am Montag, 30.November 2015, 12:00-18:30 Uhr, in der Schlosskapelle des Dresdner Residenzschlosses, Eingang Schlossstraße

Unter dem Titel „PEGIDA: Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und ‚Wende’-Enttäuschung?“ veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Soziologie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der TU Dresden am Montag, 30.11.2015, in der Zeit von 12:00-18:00 Uhr ein Public Sociology Forum in der Schlosskapelle des Dresdner Residenzschlosses.

„Anfangs sah man nur Rechtsradikale, dann nur ´normale´ Bürger. Beides war falsch. Es gilt also, die Uneinheitlichkeit des Massenphänomens wahrzunehmen und zu erklären“ – so Karl-Siegbert Rehberg, der Initiator der Veranstaltung. Im Mittelpunkt standen deshalb Fragen nach den Ursachen und Hintergründen, aber auch nach den Abläufen der „Spaziergänge“ sowie nach unterschiedlichen Deutungen und Erklärungen  der PEGIDA-Bewegung. Diese wurden aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven sowohl theoriegeleitet als auch empirisch erörtert. Namhafte Sozialwissenschaftler, darunter Roger Berger (Leipzig), Klaus Dörre (Jena), Lars Geiges (Göttingen), Werner J. Patzelt und Karl-Siegbert Rehberg (beide Dresden), Karl-Heinz Reuband (Düsseldorf), Dieter Rucht (Berlin), Hans Vorländer (Dresden) sowie Frank Richter von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und zwei öffentliche Intellektuelle: der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz (Halle/Saale) und der Schriftsteller Ingo Schulze (Berlin) stellten ihre Erklärungsansätze zur Diskussion.

In sechs Panelrunden wurden kurz und bündig zentrale Thesen zum Verständnis von PEGIDA vorgestellt und untereinander sowie mit dem Publikum diskutiert.
Zur Teilnahme eingeladen waren alle Interessierten - der Eintritt war frei! Eine vorherige Anmeldung war nicht erforderlich.

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

Hier finden Sie die Audioaufzeichnungen der einzelnen Diskussionsrunden zum Nachhören bzw. Download.

Hier finden Sie die Videoaufzeichnungen der Veranstaltung.

Pegida

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Ansprechpartner für Journalistinnen und Journalisten

     Prof. Karl-Siegbert Rehberg
     Institut für Soziologie
     TU Dresden
     Tel.-Nr: 0351/463 32887 oder 0173-5720357
     E-Mail: karl-siegbert.rehberg@tu-dresden.de

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Daniel Spiering
Letzte Änderung: 15.09.2017