Dr. Anna Schürmer

Foto Anna Schürmer 2016 © Anna Schürmer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Name

Frau Dr. Anna Schürmer

ERC-Starting Grant "The Principle of Disruption"

Kontaktinformationen
Organisationsname

Professur für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur

Professur für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur

Adresse work

Besucheradresse:

Bürogebäude Strehlener Straße (BSS), Raum 157 Strehlener Straße 22/24

01069 Dresden

Deutschland

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepagewww.interpolationen.de

Wissenschaftlicher Werdegang       

  • Seit 5/2014 - Wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Lars Koch bei der ERC Starting Grant-Forschergruppe The Principle of Disruption am OTTP-Lehrstuhl für Medien- und Literaturwissenschaft der TU Dresden 
  • Seit 2013 - Assoziierung in der ERC Starting Grant-Forschergruppe The Principle of Disruption an der Universität Siegen
  • Seit 2012 - Assoziierung im strukturierten Promotionsprogram ProArt am Department Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 5/2011-2/2014 - DFG-Stipendium am Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart an der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 2001-2007 - Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und der Musikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Neueren Deutschen Philologie an der Technischen Universität Berlin (Magistra Artium)
  • Studienaufenthalte im Ausland an der Staatlichen Linguistischen Universität Minsk (Belarus), am Puschkin-Institut Moskau (Russland) sowie an der Universidad de Oviedo (Spanien)

Forschungsinteressen        

  • Interdisziplinäre und medienkulturwissenschaftlich inspirierte Ansätze zwischen Geschichts- und Musikwissenschaften, Sound Studies, Kultur- und Medientheorien
  • (Ästhetische) Skandale, Rausch(en), Künstlerischer Post-/Trans-Humanismus, Elektronische & Digitale Musik, Kritische Praxis (kritisch informierter Kulturjournalismus)

Publikationen (Wissenschaft)          
 

Monographie

  • Klingende Ereignisse. Skandal & Neue Musik (in Vorbereitung)

Herausgeberschaft

  • Zusammen mit Zuzana Biľová / Lisa Marie Bowler / Madalina Rosca / Mara Rusch (Hg.): Gesetze der Kunst. Recht und Ritual, Berlin: LIT Verlag 2015.

Aufsätze

  • Interferences. Critical Perspectives on Early Loudspeaker Music (peer review), in Lars Koch / Tobias Nanz / Johannes Pause (Hg.): Disruption in the Arts (erscheint 2016 in der Reihe Culture & Conflict bei De Gruyter, Berlin).
  • „Topless Cellist”. People & C. v. Charlotte Moorman, in Sandra Frimmel / Sylvia Sasse (Hg.): Quellensammlung des SNF-Projekts „Kunst und Literatur vor Gericht“ des Zentrums Künste und Kulturtheorie der Universität Zürich, Berlin: Matthes & Seitz 2016.
  • Musikalischer Klassenkampf, in Christian Storch/Birgit Wertenson (Hg.): Luigi Nono und der Osten (Musik im Metrum der Macht, Band 6), Mainz: Are Musik Verlag 2015.
  • Elektronische Eklatanz. Zwischen Anti- und Hyper-Performanz, in Wolf-Dieter Ernst / Anno Mungen / Nora Niethammer / Berenika Szymanski-Düll (Hg.): Sound und Performance. Positionen – Methoden – Analysen, Würzburg: Königshausen & Neumann 2015, S. 191-205.
  • Elektroakustische Musik unter Hammer und Sichel. (Musik-)Historische Reflexionen zu Lothar Voigtländers ‚Maikäfer flieg‘, in Albrecht von Massow/Thomas Grysko/Josephine Prkno (Hg.): Ein Prisma ostdeutscher Musik. Der Komponist Lothar Voigtländer (KlangZeiten – Musik, Politik und Gesellschaft, Band 13), Wien/Köln/Weimar: Böhlau-Verlag 2015.
  • Elektronische Musik – ein Missbrauch von Heeresgerät, in: Neue Musikzeitung (11/2014).
  • Klingende Skandale – Laute(r) Emotionen?, in Iris Cseke/Sebastian Jung/Lars Krautschik/Georg Schneider/Johanna Zorn (Hg.): Produktion, Affektion, Rezeption, Berlin: Epubli 2014, S. 113-134.
  • Die Revolution frisst ihre Kinder. Von der Autonomieästhetik zum Absolutismus der Moderne, in: Neue Musikzeitung (2/2014).
  • Von der Mauer zum Markt. Ein Blick in den musikalischen Osten Deutschlands, in: Neue Musikzeitung (11/2013).
  • Der Skandal als kreativer Störfall im Sperrbezirk. Von der produktiven Eklatanz der Neuen Musik 1913|2013, in: Neue Musikzeitung (8/2013).
  • „…es wäre ein Akt der Nächstenliebe, sie zu zerschmeißen…“. John Cage und technische Medien: Random zwischen Differenz und Wiederholung, in: kunsttexte.de (4/2012: John Cage und technische Medien), URL: www.kunsttexte.de/auditive_perspektiven.
  • Zur Situation der zeitgenössischen Musik an deutschen Schulen. Auftragsstudie von: Deutscher Musikrat (DMR), Musikinformationszentrum (MIZ) und Gesellschaft für Neue Musik (GNM). Veröffentlicht unter URL: http://www.miz.org/artikel/studie_zm.pdf (2009).

Vorträge und Tagungen

  • RAUSCH(EN): Ohne Noise, keine Zukunftsmusik. Soundlecture im Rahmen der Finissage der Ausstellung YOU ARE IN MY WAVE (28. Mai 2017) im Lothringer13 (Kunsthalle der Stadt München für internationale Gegenwartskunst).
  • Von der Elektronischen Eklatanz zu den Posthumanen Sinfonien bei der 4. Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaften (Tübingen, 20./21. Januar 2017).

  • Ohne Noise, keine Zukunftsmusik beim Tagungs-Festival „ZUKUNFTSMUSIK. Closed Loops and Open Futures“ (Linz, 2.-4. Juni 2016).

  • From Sine-Tones To Malware-Sound. Interference as an Aesthetic Principle in the Era of Posthumanism beim internationalen Symposium „INTERFERENCES: theories, contaminations, interfaces, contacts, transmissions“ (Verona, 26.-28.5.2016).

  • „Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder…“. Zur klingenden Narration von „The Walking Dead“ beim Workshop des Arbeitskreises „Weiter sehen“ (Dresdener Beiträge zur interdisziplinären Serienforschung): Nicht totzukriegen – The Walking Dead & die Hölle der Serialität (Dresden, 26.-27.5.2016).

  • Posthumane Musik: Formbildung durch Struktursprengung. Eine klingende Diskursanalyse, Sektion in der Ringvorlesung „Verstehen musikalischer Strukturen” (Beate Kutschke), TU Dresden (25.7.2015).
  • Interferences – Critical Perspectives on Early Loudspeaker Music im Panel “Disruption in the Arts” (gemeinsam mit Lars Koch, Tobias Nanz, Moritz Mutter) bei der internationalen Konferenz “Critical Theory, Film and Media: Where is ‘Frankfurt’ now?” an der Goethe Universität Frankfurt (20.-24.8.2014).
  • Elektronische Musik – ein Mißbrauch von Heeresgerät? Wie Arms & Technology zu Arts & Technology wurden bei: „F-A-S-T. Framing Art, Science & Technology“ (Pilotprojekt der Hochschule für Bildende Künste Dresden) am 7.5.2014.
  • Laute(r) Emotionen & Ritual(Brüch)e bei: Kolloquium der Forschungsgruppe „Gefühlte Gemeinschaften? Emotionen im Musikleben Europas“, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (6.6.2013).
  • Konzeption und Organisation: Gesetze der Kunst. Recht und Ritual, Interdisziplinäres/-nationales Symposium für Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des Promotionsprogramms „ProArt“, Ludwig-Maximilians-Universität, Department Kunstwissenschaften, München (19-20. April 2013).
  • Elektronische Eklatanz. Zwischen Anti- und Hyperperformanz im Rahmen von „Sound & Performance“, Jahrestagung der Gesellschaft für Theaterwissenschaften 2012 in Bayreuth (5.9.2012). Veröffentlichung im Kongressband "Sound und Performance" (a.a.O.).
  • John Cages 4‘33‘‘ - Paradoxie eines (Nicht-)Ereignisses im Rahmen der Abschlusstagung „Anatomie des Außergewöhnlichen. Zur Produktion, Substanz und Rezeption des Ereignisses“ des Internationalen Graduiertenkollegs „Transnationale Medienereignisse von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart“ an der Justus-Liebig Universität Gießen (12./13.7.2012).
  • Klingende Skandale. Laute(r) Emotionen im Rahmen des interdisziplinären Symposiums produktion AFFEKTION rezeption an der Ludwig-Maximilians-Universität München (17./18.2.2012). Veröffentlich im Tagungsband (a.a.O.).
  • Konzeption und Organisation: InterInter. Zwischen Medien – zwischen Diziplinen, interdisziplinärer Workshop des Graduiertenkollegs „Transnationale Medienereignisse von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart“ an der Justus-Liebig-Universität Giessen (11.11.2011).

Publikationen (Journalismus) 

Sowohl für Rundfunkanstalten (DLF, BR, SWR u.a. ) wie Printmedien (Neue Musikzeitung, Münchner Merkur u.a.) entstehen kontinuierlich ausführlich recherchierte Reportagen und Features, die einen Bogen zwischen Kunsttheorie und Kulturgeschichte, kritischer Publizistik und dem journalistischen Feuilleton spannen und medial aufbereiten. Dazu kommt eine Vielzahl von aktuellen Formaten wie CD- und Konzertkritiken, Interviews, Berichten und Rezensionen.

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepagewww.interpolationen.de

Weitere Arbeiten           

  • ...ins Extreme geschrieben..., Booklet der gleichnamigen CD-Produktion, Label:  made from nothing 2016 (in Vorbereitung).
  • [GE]RA[E]USCH[EN] – Glossar im Rahmen der Lecture-Performance Prinzipien der Störung (mit Lars Koch, Tanja Prokic, Johannes Pause, Moritz Mutter, Marian Kaiser) im Rahmen von Day in Day out – Störungen des Digitalen (Dresden, GEH8)
  • Kritisches Außen: Mitwirkung bei Innen – eine musikalisch-szenische Installation im Wandel(n) für Sänger_Innen und (Innen)Räume von Manuela Kerer im Rahen der 14. Münchner Biennale. Internationales Festival für neues Musiktheater (22.5.2014).
  • Provokation - Innovation - Vermittlung? Strategien der Neuen Musik im Kampf um Aufmerksamkeit. Konzeption und Durchführung einer Podiumsdiskussion im Rahmen der „Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik“ (4.4. 2013).

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Angelika Gleisberg
Letzte Änderung: 03.11.2017