Dr. Johannes Stobbe

Privatfoto Johannes Stobbe © Privatfoto

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Name

Herr Dr. Johannes Stobbe

Organisationsname

Professur für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur

Professur für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur

Adresse work

Besucheradresse:

Bürogebäude Strehlener Straße (BSS), Raum 157 Strehlener Straße 22/24

01069 Dresden

Deutschland

Wissenschaftlicher Werdegang

  • seit 11/2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Lars Koch für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur an der Technischen Universität Dresden
  • 11/2014 – 10/2015: HONORS-Fellowship (Postdoc) der Dahlem Research School an der Freien Universität Berlin
  • 10/2011 – 09/2015: Lehrkraft am Institut für deutsche und niederländische Philologie der Freien Universität Berlin. Lehre von Aufbau-, Vertiefungs- und Hauptseminaren
  • 01/2012 – 06/2012: Forschungsaufenthalt an der University of Oxford. Arbeit am German Department der Modern Languages Faculty sowie am Archive of Performances of Greek & Roman Drama (AGPRD)
  • 10/2010 – 09/2013: Promotionsstipendiat der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin (Erstbetreuer: Peter Sprengel; Zweitbetreuerin: Erika Fischer-Lichte). Dissertation unter dem Titel: „Die Politisierung des Archaischen. Studien zur Transformation der griechischen Tragödie im deutsch- und englischsprachigen Drama und Theater seit den 1960er Jahren“
  • 03/2008 – 10/2009: Wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Seminar I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. und am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
  • 09/2006 – 08/2007: Studienaufenthalt an der , Madison (USA) in den Fächern German Language and Literature, Modern History und Philosophy (Academic Year-Austauschprogramm; Baden-Württemberg-Stipendium)
  • 10/2003 – 07/2009: Magisterstudium an der zu Freiburg im Breisgau. Hauptfach: Neuere Deutsche Literaturgeschichte; Nebenfächer: Neuere und Neuste Geschichte, Philosophie. Magisterarbeit unter dem Titel: „

Forschungsinteressen

  • Historisch: Kultur-, Literatur- und Mediengeschichte der multiplen Moderne.
  • Systematisch: Transformationsgeschichte der Gattung der Tragödie und der Idee des Tragischen; Formen literarischer Selbstreflexion; soziokulturelle Funktionen von Kunst und Literatur; Theorien und Darstellungen von ästhetischer Erfahrung

Publikationen

Monographien

  • Die Politisierung des Archaischen. Studien zur Transformation der griechischen Tragödie im deutsch- und englischsprachigen Drama und Theater seit den 1960er Jahren, Bielefeld: Aisthesis 2017.

Aufsätze und Artikel

  • „Das ist aus der alten schrecklichen Geschichte –“. Überlegungen zu der Frage: Gibt es eine ‚bürgerliche Tragik‘? In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 41.1 (Juni 2016), hg. v. Norbert Bachleitner u.a., Berlin: de Gruyter, S. 92-121.
  • Das „Theater meines Todes“. Tragik und Tragödie in Heiner Müllers Spätwerk „Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten“. In: „Ich bin meiner Zeit voraus“. Utopie und Sinnlichkeit bei Heiner Müller, hg. v. Hans Kruschwitz, Berlin: Neofelis [im Erscheinen: Frühjahr 2017].
  • Politische und ästhetische Revolution in Georg Büchners Dantons Tod. In: Das Politische im Vormärz, Jahrbuch des Forums Vormärz Forschung 21 (2015), hg. v. Bernd Füllner u. Norbert O. Eke, Bielefeld: Aisthesis, 2016, S. 19-46.
  • The Prospects of Philology: Modes of a Textual Reading. In: The Future of Philology: Proceedings of the 11th Annual Columbia University German Graduate Student Conference, hg. v. Hannes Bajor u.a., Newcastle: Cambridge Scholars Publishing, 2014, S. 47-62.
  • Written Aesthetic Experience: Philology as Recognition. In: Philology. An International Journal on the Evolution of Languages, Cultures and Texts 2 (2016), hg. v. Francesco Benozzo u.a., Bern: Peter Lang [im Erscheinen: Dezember 2016].

Rezensionen

  • Wolf Gerhardt Schmitt: Zwischen Antimoderne und Postmoderne. Das deutsche Drama und Theater der Nachkriegszeit im internationalen Kontext. Stuttgart: Metzler 2009, in: Archiv 248 (2/2011), S. 419-422.

Kleinere Arbeiten

  • „Was sind ‚Florida Räume‘? Fragen zu Ann Cottons Gedichtband.“ Im: Luxemburger Wort (08.01.2011).
  • „Originalität oder Echtheit? ‚Axolotl Roadkill‘ von Helene Hegemann unter der Lupe.“ Im: Luxemburger Wort (15.05.2010).

Wissenschaftliche Vorträge

  • „Das ‚Theater meines Todes’. Tragik und Tragödie in Heiner Müllers Spätwerk Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten“. Vortrag gehalten bei der Tagung der „Internationalen Heiner Müller Gesellschaft“ zum Thema: „‚Ich bin meiner Zeit voraus.’ Utopie und Sinnlichkeit bei Heiner Müller“ an der RWTH Aachen, 16.-18.11.2015.
  • „Politische und ästhetische Revolution in Georg Büchners Dantons Tod“. Vortrag gehalten am „6. Forum Junge Vormärz Forschung“. Internationale Studientagung mit neueren Arbeiten zum Vormärz an der Bergischen Universität Wuppertal, 11.04.2015.
  • „‘Das ist aus der alten schrecklichen Geschichte –‘. Überlegungen zu der Frage: Gibt es eine ‚bürgerliche Tragik‘?“ Vortrag beim Panel „Philosophie und Literatur(wissenschaft)”, gehalten bei den internationalen „Friedrich Schlegel Tagen” der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin, 08.-11.10.2014.
  • „Incipit Tragoedia. The Significance of Greek Tragedy in Theory, Theatre, and Literature of the 1960s”, gehalten beim Alexander von Humboldt-Workshop: „Who’s Afraid of Tragedy? Genealogies, Theories, and Practice of the Modern Tragic” an der Freien Universität Berlin, 13.-14.07.2013.
  • „Depth is Surface(s). Modes of a Textual Reading“, gehalten beim Joint Graduate Workshop (Cambridge – Chicago – FU Berlin) zum Thema: „Surface Reading? What We Do to Texts and Other Media“ an der Cambridge University (GB), 07.-08.07.2012.
  • „The Prospects of Philology. Phenomenological Analysis of a Scientific Field“, gehalten beim 11Annual Graduate Student Conference zum Thema: „The Future of Philology” an Columbia University, New York City (USA), 24.-25.02.2012.
  • „’Benommen vor Angst.’ The Production of Anxiety in Einar Schleef’s Mütter”, gehalten beim 9International Summer Symposium zum Thema „Anxiety” an der University of Oxford (GB), 27.-28.04.2012.
  • „‘Arbeit an der Differenz’? Heiner Müller’s Re-Working of Ancient Myth and Greek Tragedy,” gehalten bei der International Graduate Conference zum Thema: „(Re)Making Myths: The Creation, Use, and Abuse of Myths in German Literature, History and Culture” an der Brown University, Providence (USA), 22.-23.04.2011.

Beiträge zu akademischen Veranstaltungen

  • Eingeladener Experte und Mitglied der Spezialisten-Gruppe beim 9. „Dionysus Arbeitsgespräch” des SFB 644: „Transformationen der Antike”, TP B8: „Der differente Gott. Konstruktionen des Dionysos in der Moderne”; gemeinsam mit Ass.-Prof. Joshua Billings (Yale), Prof. Susanne Gödde (München), Prof. Glen W. Most (Pisa/Chicago). Freie Universität Berlin, 30.-31.05.2014.
  • Planung und Organisation vom „Institutstag Deutsche und Niederländische Philologie 2013”. Moderation einer Roundtable-Diskussion zum Thema: „Philologie oder Viel-O-logie?” mit den Diskutanten Prof. Dr. Hartmut Eggert, apl. Prof. Hans R. Brittnacher, Prof. Jutta Eming, Prof. Matthias Hüning, Prof. Friedemann Pulvermüller. Freie Universität Berlin, 13.06.2013.
  • Moderation eines Panels beim Post-/Graduate-Workshop zum Thema: „Das Enigma des Pikaresken – The Enigma of the Picaresque“ am Seminarzentrum der Freien Universität Berlin, 16-18.11.2012.
  • Regieassistenz bei der Produktion von Ödön von Horvaths Glaube Liebe Hoffnung (Regisseur: Manfred Roth), aufgeführt vom 07. bis zum 09.05.2007 am Memorial Union Play Circle, der University of Wisconsin, Madison (im Rahmen des Seminars: Theorie und Praxis des deutschen Theaters: Das Volksstück von Prof. Dr. Sabine Groß), 03.-05.2007.

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Angelika Gleisberg
Letzte Änderung: 02.11.2017