09.11.2017

2. TUD-Sylber-Konferenz "Regionale Vernetzung in der Lehrerbildung" am 11. November 2017

Gegenläufige Entwicklungen in urbanen Ballungszentren und ländlichen Räumen, einhergehend mit einem fortschreitenden demografischen Wandel stellen auch für das Schulsystem Herausforderungen dar. In Regionen abseits der Großstädte sind die Herausforderungen besonders groß. Zum einen stellt sich die Frage nach dem Fortbestand von Schulstandorten. Zum anderen ist es schwer, ausreichend ausgebildete Lehrkräfte für Schulen in ländlichen Regionen zu gewinnen. Auch Sachsen steht gegenwärtig vor diesen Problemen. Schulen, Bildungspolitik, Bildungsadministration, lehrerbildende Einrichtungen und Kommunen haben die gemeinsame Aufgabe, flächendeckend gute Schulbildung sicherzustellen und dabei zugleich aktuellen Anforderungen wie der Umsetzung von Inklusion und der Gestaltung von Digitalisierung in Schule und Unterricht gerecht zu werden. Die Zusammenarbeit von schulischen, universitären, öffentlichen und privaten Akteuren birgt hierbei einiges Potential – bei der Akquise und Ausbildung von Lehrkräften ebenso wie bei der Gestaltung attraktiver Lern­umgebungen und guten Unterrichts.

Die regionale Vernetzung zwischen der universitären Lehrerbildung und außeruniversitären Bildungsakteuren in den peripheren Regionen Sachsens ist einer von drei Schwerpunkten des Maßnahmenpakets „Synergetische Lehrerbildung im exzellenten Rahmen“ (TUD-Sylber), das an der TU Dresden im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern gefördert wird. Die 2. TUD-Sylber-Konferenz soll daher eine Gelegenheit bieten, die Vernetzung derjenigen zu intensivieren, die sich für eine gelingende Regionalisierung der Lehrerbildung einsetzen. Gemeinsam sollen ausgewählte Fragen und Herausforderungen der Gestaltung von Schule und Lehrerbildung vor dem Hintergrund aktueller demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen diskutiert und Lösungsansätze erarbeitet werden.
Dabei wird der Blick über Sachsen hinaus geworfen auf Vorhaben, die sich andernorts ähnlichen Anliegen widmen.

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Sindy Riebeck
Letzte Änderung: 09.11.2017