Kurzbeschreibung Projekt MORSE

Gesamtziel des Vorhabens ist die Aufbereitung ausgewählter mathematisch-physikalischer Verfahren, mit deren Hilfe man die Modellordnung von Differentialgleichungssystemen, die die nichtlineare Dynamik von Kernrektoren beschreiben, zum Teil beträchtlich reduzieren kann (Modell¬ordnungs-reduktionsverfahren, MOR). Die Erarbeitung und die umfangreiche Erprobung derartiger Reduced Order Models (ROMs im Sinne der MOR Theorie), die für eine effiziente Bearbeitung reaktordynamischer Probleme genutzt werden sollen, hat sich in den letzten Jahren als zunehmend erfolgreich erwiesen. Das gilt vor allem für die Analyse spezieller Probleme der Betriebssicherheit, wie. z. B. die Integration von schnellrechnenden Berechnungssystemen mit Gleichungssystemen niederer Ordnung in fortgeschrittene Überwachungssysteme (z.B. SWR-Stabilitätsüberwachungssysteme). Im Ergebnis werden fortgeschrittene Modellierungsverfahren bereitgestellt, die u.a. eine zweckmäßige Einbindung von ROM-Komponentenmodellen, die beispielsweise auf CFD-Rechnungen oder auf experimentellen Daten basieren, in Systemcodes erlauben. Darüber hinaus werden die aufbereiteten Methoden in die Untersuchungen zum Phänomen der erhöhten Neutronenflussschwankungs¬amplituden einbezogen (siehe DURATEA-Projekt).

zuständige Mitarbeiter:

Dr.-Ing. und Dipl.-Phys. Carsten Lange

Dipl.-Phys. Alexander Knospe

Dipl.-Phys. Marco Viebach

Dipl. Ing. (FH) B.Sc. Nico Bernt

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Redaktion WKET
Letzte Änderung: 30.06.2016