AKR-2 Ausbildungskernre­aktor

Der Ausbildungskernreaktor ist integraler Bestandteil der Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik an der TU Dresden und trägt wesentlich zum Kompetenzerhalt - sowohl in Kooperation mit anderen Hochschulen und Universitäten als auch mit der Industrie - in Deutschland bei. Ausbildungskernreaktoren wie der AKR-2 sind als Nullleistungsreaktoren hervorragend geeignet, um reaktorphysikalische Zusammenhänge komplex zu demonstrieren und diese im Experiment erlebbar zu machen. Damit ergänzen sie die theoretische Lehre und liefern durch die Ausbildung von kerntechnischem Fachpersonal einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und zur Verbesserung von Know-how und Kompetenz in der Kerntechnik.

Grundlagenexperimente der Reaktor- und Kernphysik werden für Studenten der Fachrichtungen Kernenergietechnik, Physik, Lehramt Physik und Mathematik, Wirtschaftsingenieurwesen, Medizinische Fakultät und im Studium Generale für alle anderen interessierten Studenten der Universität durchgeführt. Da nur wenige Universitäten und Hochschulen über eigene Ausbildungsreaktoren verfügen, sind Studenten aus der Region und aus der gesamten Bundesrepublik willkommene Teilnehmer an den Praktika.

Der AKR-2 ist an der TU Dresden nicht nur eine echte Studentenattraktion, sondern nicht zuletzt durch die Ausstattung mit dem digitalen Leittechniksystem TELEPERM XS auch attraktiv für die Qualifizierung und Weiterbildung von Mitarbeitern aus der kerntechnischen Industrie oder anderen Facheinrichtungen auf dem Gebiet der Reaktorphysik, der Reaktorleittechnik sowie der Strahlungs- und Neutronenflussmesstechnik.

Zuständige Mitarbeiter

Leiter:                       Dr.-Ing. Dipl.Phys. Carsten Lange
Mitarbeiter: Dr.-Ing. Tilo Wolf
Tobias Langnickel

Projekte

seit 06/2006 Industriekooperation bei Ausbildung von Studenten und Qualifizierung von Mitarbeitern in der Kerntechnik

Homepage AKR-2

Alle Informationen zum Forschen und Lehren am AKR-2 finden Sie auf der Homepage zum Ausbildungskernreaktor.

 

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Redaktion WKET
Letzte Änderung: 28.07.2016