Jul 30, 2026
Abschlusskonferenz „Designforschung und Produkterleben"
Wie beeinflusst die Gestaltung von Prothesen und Orthesen deren Akzeptanz und Stigmatisierungspotenzial? Und welche Rolle spielt die visuelle Aufbereitung von Nährwertinformationen für Kaufentscheidungen? Diesen und weiteren Fragen sind Studierende der Profillinie Industriedesign (8. Semester) an der TU Dresden im Sommersemester auf den Grund gegangen.
Im Modul „Designforschung und Produkterleben", angeboten und betreut von unserer Professur für Technisches Design, haben die Studierenden den gesamten Prozess empirischer Forschung durchlaufen: von der Entwicklung eigener Forschungsfragen über die wissenschaftliche Literaturrecherche bis hin zur Planung, Durchführung und Auswertung empirischer Untersuchungen.
Am 28. Juli fand die Abschlusskonferenz des Moduls statt. Im Format einer wissenschaftlichen Konferenz präsentierten die Studierenden ihre Ergebnisse und stellten sie zur Diskussion. Die thematische Bandbreite umfasste unter anderem:
- Körpergetragene Medizintechnik: unterschiedliche Gruppen untersuchten Akzeptanz und Stigmatisierungspotenzial von Prothesen und Orthesen in Abhängigkeit von ihrer Gestaltung – etwa wie bionisch oder wie fashionorientiert sie wirken.
- Informationsdesign bei Lebensmitteln: Eine Gruppe erforschte, wie die Gestaltung von Nährwertinformationen die Entscheidungen von Konsument:innen mit unterschiedlichen Ernährungszielen beeinflusst.
Im Anschluss an die Konferenz verfassen die Studierenden kurze wissenschaftliche Paper, die als Teil der Prüfungsleistung eingereicht werden – ein Format, das sie optimal auf weiterführende individuelle Forschungsarbeiten vorbereitet und ihnen zugleich Einblicke ins wissenschaftliche Arbeiten sowie in forschungsnahe Tätigkeiten in der Industrie gibt.