Baustoffprüferin/Baustoffprüfer

Baustoffprüfer © TU Dresden, 2011 Baustoffprüfer © TU Dresden, 2011
Baustoffprüfer

© TU Dresden, 2011

Berufsbezeichnung: Baustoffprüferin/Baustoffprüfer
Fachrichtung: Geotechnik
Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Das Einsatzgebiet der Baustoffprüfer (Geotechnik) liegt in Laboren oder auf Baustellen. Dabei untersuchen sie die verschiedenen Bodenarten auf ihre physikalisch-bautechnischen Eigenschaften und ihre Eignung als Baustoff. Die, für die im Labor durchgeführten Messverfahren, benötigten Bodenproben werden von Baustoffprüfern im Gelände entnommen und zu Laborproben weiterbearbeitet. Anschließend werden die Laborversuche selbstständig durchgeführt und ausgewertet. Zu weiteren typischen Aufgaben zählt die eigenständige Durchführung von Feldversuchen. Außerdem gehören zu den abwechslungsreichen Tätigkeitsfeldern unter anderem die Vorerkundung für Bauprojekte, die Durchführung von Eignungsprüfungen von Böden für den bautechnischen Einsatz oder die Überwachung der vorschriftsmäßigen Herstellung von Erdbauwerken.

Schwerpunkte der Ausbildung sind:

  • Kenntnisse der Prüfvorschriften und Regelwerke
  • Probengewinnung durch Bohrungen und Sondierungen
  • Durchführung von Versuchen zur Klassifizierung von Böden
  • Bestimmung der Druck- und Scherfestigkeit von Böden
  • Verdichtungskontrollen von Erdbauwerken durchführen
  • Böden und Recyclingmaterial für Erd- und Wasserbauwerke auf Verwendbarkeit prüfen
  • Dokumentation und Vermessung von Erdaufschlüssen

Voraussetzungen

naturwissenschaftlich-technisches Verständnis, gute Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie und Technik,  handwerklich geschickt, gute schulische Leistungen und technisch interessiert

Ansprechpartner:                                Silvio Gesellmann (Tel. +49 351 463-37542)

ausbildende Struktureinheit:          Institut für Geotechnik                                                    

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Katrin Maurer
Letzte Änderung: 15.11.2016