ERASMUS in ... ?

Studierende der TU Dresden studierten mit ERASMUS im Ausland und berichten über ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Dazu erscheint hier ab Anfang April wöchentlich ein neues Interview.  Lasst Euch inspirieren und idealerweise motivieren zu eigenen Erfahrungen durch einen Studienaufenthalt im Ausland!

Nora Schulte studierte Politik- und Kommunikationswis­senschaft in Lyon (1/13)
Nora Schulte © Felix Meyerhoff Nora Schulte © Felix Meyerhoff

Nora Schulte

Nora Schulte

Nora Schulte © Felix Meyerhoff

Ich bin Nora Schulte und studiere Politik- und Kommunikationswissenschaft. Ich bin in meinem 6. Semester mit ERASMUS nach Lyon in Frankreich gegangen.

Warum wolltest du ins Ausland gehen und wie wichtig war es für dich einen Teil deines Studiums im Ausland zu verbringen?

Man hat doch sonst nie wieder die Chance so einfach ins Ausland zu gehen und dann auch noch in so einem guten Rahmen was ganz Neues zu entdecken. Also ich persönlich hatte das Gefühl wieder was ganz Neues machen zu wollen und wo ganz anders hinzugehen, wo ich noch nie war. Es liegt überhaupt nicht daran, dass man Langeweile hat, sondern, dass man einfach mal raus will und was Neues erleben möchte.

Und wieso hast du dich entschieden nach Lyon zu gehen?

Weil ich da noch nie war und vor allem auch sehr viel Gutes gehört habe. Zum Beispiel, dass es eine tolle Studentenstadt sei. Ich hab zwar schon mal in Frankreich gelebt, aber nie in einer Stadt. Zudem ist Lyon die drittgrößte Stadt Frankreichs. Ich wollte nämlich mal so richtig das Leben in einer französischen Stadt erkunden.

Was war der größte Unterschied zu deinem Leben hier in Dresden?

Ich fand das mediterrane Leben toll. Ich war ständig in Cafés oder saß draußen am Fluss. Man hat einfach so viel unternommen und sein Leben ganz anders genossen. Allein weil es dort schon ein viel besseres Klima gibt.

Hast du dort denn schnell Anschluss finden können?

Ja, vor allem mit anderen ERASMUS-Studenten oder anderen Auslandsstudenten, wie den Amerikanern. Weil die natürlich auch Leute suchen. Meistens auf Partys, das ging immer sehr gut. Aber auch mit den Franzosen kam man im Alltag sehr schnell ins Gespräch.

Wie würdest du denn die ERASMUS-Studenten in Lyon beschreiben?

Es war vor allem viel Party im Spiel und alle haben das Leben in vollen Zügen genossen. Aber trotzdem haben natürlich alle viel vom Leben an der Uni mitnehmen wollen. Insgesamt war es sehr entspannt. Alle wollten immer sehr viel unternehmen. Dank der ganzen ERASMUS-Studenten habe ich auch ständig Ausflüge gemacht und super viel gesehen.

Hast du dich während deiner ganzen Zeit in Lyon wohl gefühlt?

Ja, ich war mega glücklich in Lyon. Das ist voll die coole Stadt und es war alles so schön sommerlich. Die Leute waren auch alle cool. Und so unterschiedlich sind die Leute zu den Leuten hier in Deutschland ja natürlich auch nicht.

Konntest du dein Auslandssemester problemlos in dein Studium hier in Dresden integrieren?

Ja, das ging voll einfach! Ich hab zwar keine Noten angerechnet bekommen, aber konnte mir viele meiner deutschen Kurse als „bestanden“ anrechnen lassen.

Willst du nochmal ins Ausland?

Auf jeden Fall! Klingt zwar jedes Mal irgendwie doof zu sagen, dass es so eine einmalige Erfahrung ist. Aber so ist es halt wirklich. Es macht mega Spaß neue Leute und neue Orte kennen zu lernen. Ich würde sehr gerne nochmal ins südliche Europa gehen. Vielleicht Italien oder Portugal. Oder was ganz anderes. Vielleicht Norwegen. Da war ich auch noch nie und finde das Land super spannend.

Was rätst du jemanden der selbst überlegt ins Ausland zu gehen?

Also erstmal keine Angst haben, es wird immer cool! Und wenn man am Anfang eine Wohnung sucht, dann am besten immer über Facebook. Da findet man echt super Sachen. Und falls man Sorgen hat, dass man keinen Anschluss findet, dann sollte man sich einfach an die vielen ERASMUS-Leute halten. Dann wird’s auf jeden Fall immer gut!

Inwiefern hat dein Auslandssemester in Frankreich dein weiteres Studium beeinflusst?

 

Na vor allem in dem Sinne, dass ich nochmal ins Ausland gehen will! *lacht* Aber sonst war es natürlich auch eine prägende Erfahrung. Dadurch, dass man mit vielen unterschiedlichen Leuten zu tun hat, lernt man viel offener zu sein. Und zwar nicht nur diese Unterschiede zu akzeptieren, sondern auch wertzuschätzen. Ich finde so ein Auslandssemester weckt das Interesse noch mehr Länder zu sehen und neue Leute kennenzulernen.

Würdest du im Nachhinein sagen, dass es schwierig war dein ERASMUS-Semester zu organisieren?

Gerade weil man ERASMUS macht, ist das super einfach! In der Uni im Gastland kennen das ja alle und es gibt immer und überall einen ERASMUS-Beauftragten. Also in Dresden und in Lyon. Eigentlich musste man nur den ERASMUS-Koordinator finden und sofort war alles voll einfach. Ich fand’s wirklich ziemlich leicht, da das Programm echt gut durchorganisiert ist.

Hattest du denn an deiner Uni in Frankreich spannende Kurse?

Ich hatte einen sehr coolen Kurs über den Brexit. Vor allem, weil den Kurs auch viele Studenten aus England besucht haben, war es für mich besonders interessant. Das hat echt nochmal diese gesamte europäische Sicht auf solche Themen widergespiegelt.

Hast du denn jetzt noch Kontakt zu den Leuten, die du in Lyon kennengelernt hast?

Ja vor allem noch zu den Deutschen. Ich hab jetzt zwei neue Freunde in Leipzig und einen in Berlin, die ich seitdem auch schon besucht habe. Aber auch zu einigen Franzosen, die mittlerweile auch schon hier in Deutschland waren. Man hält schon irgendwie Kontakt zu den Leuten.

Ist dir denn vor Ort etwa kurioses passiert, das du gerne erzählen würdest?

Wir haben ein großes Picknick am Fluss organisiert. Und dafür haben wir ERASMUS-Studenten uns mit den amerikanischen Studenten in Lyon verabredet. Dafür haben wir Tee, leckeres Baguette, Dips und Obst mitgebracht. Als wir dann ankamen, haben wir die Amerikaner nur mit so riesigen Chips Tüten und in Plastik eingeschweißte Sandwichs und Fertiggerichte gesehen. Da haben wir uns echt wie die letzten Ökos gefühlt. Solche kleinen kulturellen Unterschiede waren immer mega witzig.

Welche Rolle spielt deiner Meinung nach das ERASMUS Programm für Europa?

Ich finde es so wichtig, dass junge Menschen aus verschiedenen Ländern schon früh miteinander in Kontakt kommen. Damit sie sehen, dass es Unterschiede gibt, aber man sich gleichzeitig auch sehr ähnlich ist. Man ist sich selber gar nicht bewusst, wie es war, bevor es so einen wichtigen Austausch gab. Und um sich das klar zu machen, muss man daran halt einfach auch mal teilnehmen.

Hattest du während deines Auslandssemesters in Lyon das Gefühl hier in Dresden etwas zu verpassen?

Ne, eigentlich gar nicht. Ein Semester ist ja auch wirklich nicht lang. Ich hatte eher das Gefühl, dass ich in Lyon so viel machen muss, wie es geht. Klar habe ich Kontakt zu meinen Freunden hier in Dresden gehalten, aber das Gefühl etwas zu verpassen hatte ich echt überhaupt nicht. Auch an der Uni nicht.

Und ist dein Französisch besser geworden?

Mein English eigentlich noch eher. *lacht* Ich konnte vorher schon relativ gut Französisch sprechen. Ich glaube, dass wenn man anfangs nicht so ein gutes Niveau hat, man durch ERASMUS echt noch viel dazu lernen kann. Und sonst muss man sich halt echt bemühen, viel in der Uni mitzumachen oder nur etwas mit Franzosen zu unternehmen, um die Sprache noch zu verbessern. Aber es hat auf jeden Fall schon sehr geholfen, dass man jeden Tag Französisch spricht.

Marco Schwabe studierte Informatik in Rennes (2/13)
Marco Schwabe © Felix Meyerhoff Marco Schwabe © Felix Meyerhoff

Marco Schwabe

Marco Schwabe

Marco Schwabe © Felix Meyerhoff

Mein Name ist Marco Schwabe und ich studiere jetzt im 7. Semester Informatik. Ich war vor einem Jahr in Rennes, in Frankreich. Ich war dort von Oktober bis Februar und habe, wie auch hier in Dresden, Informatik studiert.

Wieso wolltest du ins Ausland gehen?

Größtenteils hat mich die Sprache motiviert. Ich habe Französisch sechs Jahre lang in der Schule gelernt, wovon leider nicht viel hängen geblieben ist. Deswegen wollte ich mein Französisch unbedingt verbessern. Vor meinem Auslandsaufenthalt hab ich auch hier an der TU Dresden schon einige Französischkurse belegt. Obwohl die Vorlesungen an der Uni in Rennes alle auf Französisch waren, konnten wir die Prüfungen auch auf Englisch ablegen. So gab’s dann auch sprachlich keine Probleme. Nach meinem Aufenthalt bin ich jetzt viel besser in der Lage bei Gesprächen mitzukommen und so gut wie alles auch wirklich zu verstehen. Es mir definitiv etwas gebracht nach Frankreich zu gehen.

Wie war denn die Uni in Rennes und was für Kurse hast du so belegt?

Man muss feststellen, dass die Uni dort eine Ingenieursschule ist. Der Campus liegt außerhalb der Stadt, ist ziemlich groß und beherbergt alle Gebäude. Der Weg von den Studentenwohnheimen zu den Kursen war somit immer extrem kurz, dafür ist man aber auch schwerer mal in die Innenstadt gekommen. Die Kurse waren sehr praxisorientiert. Wir haben oft praktische Aufgaben bekommen, die wir dann lösen mussten. Zum Beispiel mussten wir Prozessoren programmieren, womit ich an der TU Dresden noch nie zu tun hatte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, im Vergleich zu Lehre hier in Dresden, mal etwas Praktisches zu machen. Das System in Frankreich ist insgesamt deutlich verschulter als in Deutschland. Die Lehre der Professoren dort hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Richtig Spaß gemacht hat mir ein Kurs, wo wir mit Routern aus der Industrie gearbeitet haben.

Wie gut konntest du dein Auslandssemester in dein Studium hier in Dresden integrieren?

Sehr gut! Im fünften und sechsten Semester haben wir im Bachelorstudiengang die Module „Vertiefung in die Informatik“ und „Spezialisierung in der Informatik“ mit jeweils 12 Leistungspunkten, die ich mir dann 1 zu 1 anrechnen lassen konnte. Ich hab die beiden Module dann auch bestanden.

Wie findest du denn die Organisation von ERASMUS?

Es lohnt sich auf jeden Fall! Was man allerdings immer beachten sollte, ist sich rechtzeitig um alles zu kümmern. Ich mach immer alles auf den allerletzten Drücker und hatte mich auch damals erst eine Woche vor Fristende um alles gekümmert. Es hat zum Glück trotzdem noch alles geklappt. *lacht*

Hast du dich im Ausland wohlgefühlt?

Ich fand’s vor allem von der Uni sehr gut. Man war nicht mehr bloß einer von vielen, sondern konnte sich in die kleinen Kurse voll einbringen. Das hat mir immer viel Spaß gemacht. Auch mit den anderen ERASMUS Studierenden habe ich mir sehr gut verstanden und einiges unternommen. Als ERASMUS Student war man auch dem Leistungsdruck an der Uni weniger ausgesetzt, als die französischen Studenten. Die Studentenwohnheime waren ok, aber trotzdem würde ich jedem empfehlen sich eine WG zu suchen. Dann hat man ein besseres Gleichgewicht zwischen Campus und Studentenleben in der Stadt.

Wie war denn dein Leben außerhalb der Uni?

Nachdem ich ein paar Leute getroffen die in der Stadt Politik studiert haben, habe ich viel unternommen. Wir haben gemeinsam Ausflüge gemacht oder waren mal im Museum. Die Leute kamen auch aus der ganzen Welt, was immer spannend war.

Was hat dir dein Auslandsaufenthalt gebracht?

Ich hab eine andere Kultur kennengelernt. Außerdem hat’s mir natürlich sprachlich sehr viel gebracht. Aber auch die Praxis an der Uni hat mir viel gebracht. Wenn ich es nochmal machen würde, dann aber lieber in Südfrankreich. Da ist das Wetter besser als im Norden. *lacht*

Maximiliane Monse studierte Lehramt Englisch und Italienisch in Padua (3/13)
Maximiliane Monse © Felix Meyerhoff Maximiliane Monse © Felix Meyerhoff

Maximiliane Monse

Maximiliane Monse

Maximiliane Monse © Felix Meyerhoff

Ich bin Maximiliane Monse und studiere Englisch und Italienisch auf Lehramt im Master. Ich war im Sommersemester 2017 in Padua in Italien. Das war mein drittes bzw. viertes Mastersemester. Ich war im Bachelor schon mal ein Semester in Italien und habe dort im Hostel gearbeitet, um die Sprache kennen zu lernen. Ich hatte dort aber keinen Sprachkurs gemacht und hab nicht wirklich viel gelernt. Deswegen hat mir auch meine Dozentin immer wieder geraten nochmal ins Ausland zu gehen, was ich dann auch gemacht habe.

Und wieso nach Padua?

Ich wollte nach Norditalien und dann auch nicht nach Bologna, sondern eher in eine kleine Stadt. Padua ist nicht weit von Venedig und außerdem richtig im Grünen. Man kann dort in der Umgebung toll wandern gehen. Ich hab mich natürlich auch von italienischen Freunden beraten lassen.

Wie war denn die Universität dort?

Die Uni in Italien ist komplett anders als die Uni hier in Dresden. In Italien muss man vor allem viel auswendig lernen. Ich hatte dreimal die Woche eine Vorlesung und musste dafür eine Menge vorbereiten. In der Abschlussprüfung kommt dann auch echt jeder gelesene Text dran. Das viele Lesen und Auswendiglernen war für mich eine große Umstellung. Außerdem habe ich dort eher Literaturwissenschaften statt Kulturwissenschaften belegt. Die Unterrichtssprache war, je nach Fach, auf Italienisch, Englisch oder Deutsch.

Wie war denn dein Italienisch?

Es hat sich definitiv verbessert. Einfach schon durch den Alltagsgebrauch. Man geht irgendwo hin und muss Italienisch reden oder auf Italienisch bestellen. Wenigstens mal „bitte“ und „danke“ sagen. *lacht*

Was hat dir dein Auslandsaufenthalt gebracht?

Es war auch einfach mal wieder ein Semester Ruhe. Ich bin auch ganz viel gereist und war zum Beispiel auf Sizilien. Ich bin selbstbewusster geworden und habe auch gemerkt, dass es langsam reicht zu studieren. Ich möchte endlich mal auf eigene Faust mein Leben gestalten und sogar noch mehr reisen. Der Auslandsaufenthalt hat mir das nochmal deutlich gemacht. Aber was es mir gebracht hat ist echt eine gute Frage: ich habe vor allem mein Italienisch verbessert.

Wie war denn dein Leben außerhalb der Uni?

Ich habe in einer WG mit einer Deutschen und einer Italienerin zusammengewohnt. Die Italienerin war aber leider nie da, weshalb ich Zuhause viel zu viel Deutsch gesprochen habe.
Eigentlich möchte man ja Italienisch sprechen. Ich musste anfangs noch einige Hausarbeiten schreiben, weshalb ich anfangs nicht wirklich am sozialen Leben in Italien teilnehmen konnte. Aber danach ging es dann gut. Vor allem mit den anderen ERASMUS Studenten. Im Sommer gab es zum Beispiel am Fluss eine sehr lange Bar-Meile mit Livemusik, wo sich dann jeder getroffen hat. Aber man hat sich auch einfach mal in der Stadt zum Eis Essen getroffen. Ich hab mich in der Stadt sehr wohl gefühlt. In Padua gibt’s außerdem ein Buddy-Programm, das sich um die ERASMUS Studenten kümmert. Dadurch, dass mein Buddy mehrere Deutsche betreut hat, habe ich direkt am Anfang Leute kennen gelernt. Leider sind die ERASMUS Studenten aber oftmals unter sich geblieben. Als dann im April das Wetter besser wurde, war man außerdem ständig gemeinsam draußen unterwegs.

Was würdest du jemandem raten der nach Padua gehen will?

Quatsch einfach die Italiener in der Uni an. Sag denen, dass du die Neue bist und ab jetzt häufiger da sein wirst. Frag die Leute einfach mal, ob sie mit dir einen Kaffee trinken gehen wollen. Das läuft schon! *lacht*

Wie war denn Organisation deines ERASMUS Aufenthalts?

Gerade von deutscher Seite war es extrem einfach. Ich hab noch einen der sogenannten Restplätze bekommen. Ich hab mich relativ kurzfristig dafür entschieden ins Ausland zu gehen. Als ich ins ERASMUS Büro gegangen bin, meinten die nur zu mir: „Ja, wir haben Restplätze. Du kannst eigentlich überall hingehen, wo du willst. Also sag Bescheid“. Daraufhin hab ich meine Bewerbung abgegeben und damit war das Ding auch sicher. In Italien war es auch gut strukturiert. Die hatten in der Uni ein Auslandsbüro, wo man mit jeder noch so doofen Frage hingehen konnte.

Hattest du das Gefühl, dass du in Dresden etwas verpasst hast?

Nö, nicht wirklich! Ich hatte nie das Gefühl etwas zu verpassen. Warum auch? Ich hab ja meine ganz eigenen Erfahrungen gemacht!

Was bringt denn das Programm ERASMUS überhaupt?

Oh da kommt direkt die Lehrerin in mir hervor. Die würde jetzt sagen: Interkulturelle kommunikative Kompetenz muss unbedingt im Unterricht ausgebildet werden. Und das kann nur passieren, wenn man an Austauschen in anderen Ländern teilnimmt. *lacht* Ne jetzt mal ehrlich… Es bringt auf jeden Fall viel, sich mal von seiner gewohnten Kultur zu entfernen und in eine andere einzutauchen. Ob nun mit oder ohne Vorkenntnisse ist egal. Man wird sich viel über seine eigene Kultur bewusst und fängt an alles zu hinterfragen. Warum machen wir die Dinge eigentlich so? Warum geben wir uns zur Begrüßung zum Beispiel die Hand? Gerade für Lehrer ist es essentiell wichtig das Mal zu erleben und sich selbst aus einer gewissen Entfernung zu betrachten. Man sollte seinen Schülern ja vermitteln, dass es außer uns noch andere Menschen auf der Welt gibt. Die sind anders als wir und ist das ist gut so. Ich denke jeder Lehramtsstudent solle mal ERAMUS gemacht habe, um dort die Perspektive seiner Schüler wieder einnehmen zu könne.

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Letzte Änderung: 06.04.2018