40 Jahre Voyager-Missionen - Die weiteste Reise der Menschheit

40 Jahre Voyager-Missionen © wikimedia.org/NASA 40 Jahre Voyager-Missionen © wikimedia.org/NASA
40 Jahre Voyager-Missionen

© wikimedia.org/NASA

Vor gut 40 Jahren, am 20. August und 5. September 1977, begann eine Reise der Rekorde: Die beiden Voyager-Sonden sind die am weitesten entfernten Objekte der Menschheit, sie sind die ersten, die unser Sonnensystem verlassen, sie sind die längsten aktiven Weltraummissionen, und beide werden noch durch das All fliegen, wenn es die Sonne schon längst nicht mehr gibt. Die Voyager-Missionen sind eine Geschichte des Triumphs von Ingenieurkunst und wissenschaftlicher Neugier, die sich würdig in die Erfolge der großen Entdecker der Menschheit einreihen. Waren es früher Abenteurer, die Neues entdeckten, so sind es heute Sonden, vollgestopft mit moderner Elektronik, die in unbekannte Weiten vorstoßen.

Der etwa einstündige Vortrag von Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Lienig, Professor für Entwicklung und Konstruktion in der Feinwerktechnik und Elektronik an der TU Dresden,  hat das Ziel, die Voyager-Missionen mit ihren bisherigen Meilensteinen und ingenieurtechnischen Leistungen noch einmal aufleben zu lassen. Dabei geht es weniger darum, sämtliche Ereignisse chronologisch darzustellen, sondern an einzelnen Episoden das Besondere dieser Missionen zu schildern. Der Inhalt spannt sich von der fast zufälligen Entdeckung ihrer Machbarkeit über die technischen Innovationen der Sonden bis hin zu den heutigen, ersten Messungen von außerhalb unseres Sonnensystems.

Der Vortrag findet anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften am 15. Juni 2018 im Alfred-Post-Hörsaal (HS002) im Hörsaalzentrum der TU Dresden, Bergstr. 64, statt und beginnt um 21:00 Uhr.
Alle Veranstaltungen dieser Wissenschaftsnacht in Dresden sind kostenfrei.

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Letzte Änderung: 07.06.2018