Forschen und Lernen im interdisziplinären Kontext: FLiK-Modul BIONIK

Collage "Bionik" © o.li.: Petair-Fotolia.com/o.re.: mirkograul-Fotolia.com/u.li.: yuratosno-Fotolia.com/u.re.: kelifamily-Fotolia.com Collage "Bionik" © o.li.: Petair-Fotolia.com/o.re.: mirkograul-Fotolia.com/u.li.: yuratosno-Fotolia.com/u.re.: kelifamily-Fotolia.com
Collage "Bionik"

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Welche natürlichen Phänomene bilden einen „Ideenpool“ für die Lösung technischer Probleme? Wie können die Prinzipien natürlicher Vorbilder (z.B. hinsichtlich Steuerung und Stabilisierung von Bewegung) zur Optimierung technischer Anwendungen adaptiert und übertragen werden?

Im Mittelpunkt des zweisemestrigen „BIONIK“-Moduls stehen die Säulen der Bionik: Biologische Strukturen und biologische Materialien sowie Techniken zur Analyse der Funktionsprinzipien und zur Realisierung von technisch/technologischen Nachahmungen der natürlichen Vorbilder. Wie bei allen FLiK-Modulen bildet eine forschungsorientierte Staffelvorlesung den Einstieg ins interdisziplinäre Themenfeld; Projektseminare mit studentischen Forschungsprojekten vertiefen im folgenden Semester die erworbenen Kenntnisse.

Staffelvor­lesung FLiK-Modul BIONIK


Beginn: 12. Oktober 2017
Wann? donnerstags, 14:50-16:20 (5. Stunde)
Wo? HSZ 04

Die Anrechnungs- bzw. Anerkennungsmöglichkeiten für das FLiK-Modul BIONIK entnehmen Sie bitte der Anrechnungsmatrix (Stand: 29.09.2017).

Den vorläufigen Veranstaltungsplan für das FLiK-Modul BIONIK entnehmen Sie bitte dem Schedule.

Das Modul startet im Wintersemester 2017/18 startet und beschäftigt sich aus ingenieurwissenschaftlicher, mathematischer, biologischer und gestalterischer Perspektive mit (Funktions-)Merkmalen und zugrundeliegenden Prinzipien natürlicher Erscheinungen mit der Zielstellung ihrer Analyse und Übertragung für die Produktentwicklung. Die Studierenden lernen Möglichkeiten und Grenzen kennen, wie Vorbilder aus der Natur modelliert und in technisch nutzbare Konstruktionen für Maschinen (Bspw. Leichtbau)-, Architektur sowie Materialwissenschaft (Kunststofftechnik, Textiltechnik) überführt werden können.

So werden anhand von Faltstrukturen bionische Gestaltungsaspekte analysiert und modelliert, anhand von Exoskelett und Muskulatur verschiedener Insekten Eigenschaften biologischer Strukturen und Materialien kennengelernt, anhand von Hölzern/Formholztechnik technologische und gestalterische Potentiale wie Herausforderungen (z.B. Verbindungselemente) vermittelt und anhand von Säulenkakteen etc. ein Verständnis für die Funktionsweise und Gestaltungsprinzipien von pflanzlichen Strukturen erworben.

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Projektkommunikation Zukunftskonzept
Letzte Änderung: 13.10.2017