Forschen und Lernen im interdisziplinären Kontext: FLiK-Modul BIONIK

Collage "Bionik" © o.li.: Petair-Fotolia.com/o.re.: mirkograul-Fotolia.com/u.li.: yuratosno-Fotolia.com/u.re.: kelifamily-Fotolia.com Collage "Bionik" © o.li.: Petair-Fotolia.com/o.re.: mirkograul-Fotolia.com/u.li.: yuratosno-Fotolia.com/u.re.: kelifamily-Fotolia.com
Collage "Bionik"

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Welche natürlichen Phänomene bilden einen „Ideenpool“ für die Lösung technischer Probleme? Wie können die Prinzipien natürlicher Vorbilder (z.B. hinsichtlich Steuerung und Stabilisierung von Bewegung) zur Optimierung technischer Anwendungen adaptiert und übertragen werden?

Im Mittelpunkt des zweisemestrigen „BIONIK“-Moduls stehen die Säulen der Bionik: Biologische Strukturen und biologische Materialien sowie Techniken zur Analyse der Funktionsprinzipien und zur Realisierung von technisch/technologischen Nachahmungen der natürlichen Vorbilder. Wie bei allen FLiK-Modulen bildet eine forschungsorientierte Staffelvorlesung den Einstieg ins interdisziplinäre Themenfeld; Projektseminare mit studentischen Forschungsprojekten vertiefen im folgenden Semester die erworbenen Kenntnisse.

Projektsemi­nar/Forschungs­werkstatt FLIK-Modul BIONIK

Abschlusspräsentation: 17. Juli 2018

Wann? Dienstag, ab 9 Uhr

Wo? BIO E 33

Ausstellungseröffnung: Poster und Demonstratoren der Studierendengruppen 17. Juli 2018, 14:45 Uhr

weiter zur verbindlichen Anmeldung

Das Modul startete im Wintersemester 2017/18  mit der Staffelvorlesung Bionik. Es beschäftigte sich aus ingenieurwissenschaftlicher, mathematischer, biologischer und gestalterischer Perspektive mit (Funktions-)Merkmalen und zugrundeliegenden Prinzipien natürlicher Erscheinungen mit der Zielstellung ihrer Analyse und Übertragung für die Produktentwicklung. Die Studierenden lernen Möglichkeiten und Grenzen kennen, wie Vorbilder aus der Natur modelliert und in technisch nutzbare Konstruktionen für Maschinen (Bspw. Leichtbau)-, Architektur sowie Materialwissenschaft (Kunststofftechnik, Textiltechnik) überführt werden können.

So werden anhand von Faltstrukturen bionische Gestaltungsaspekte analysiert und modelliert, anhand von Exoskelett und Muskulatur verschiedener Insekten Eigenschaften biologischer Strukturen und Materialien kennengelernt, anhand von Hölzern/Formholztechnik technologische und gestalterische Potentiale wie Herausforderungen (z.B. Verbindungselemente) vermittelt und anhand von Säulenkakteen etc. ein Verständnis für die Funktionsweise und Gestaltungsprinzipien von pflanzlichen Strukturen erworben.

In der Forschungswerkstatt Bionik  arbeiten Studierende durch drei Blockseminartermine strukturiert in interdisziplinären Arbeitsgruppen zusammen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse und Übertragung bionischer Prinzipien für Entwurfsaufgaben und für die Produktentwicklung. Im Rahmen der Werkstatt erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, eigene Forschungsprojekte zu entwickeln, zu diskutieren und unter fachkundiger Begleitung umzusetzen. Den Abschluss des Moduls bildet die Ergebnispräsentation und eine daran anschließende Ausstellung der studentischen Forschungsergebnisse. Ein vorheriger Besuch der „Staffelvorlesung Bionik“ ist wünschenswert, aber keine Teilnahmevoraussetzung.

Die Anrechnungs- bzw. Anerkennungsmöglichkeiten für das FLiK-Modul BIONIK entnehmen Sie bitte der Anrechnungsmatrix (Stand: 29.09.2017).

Die Themen der Staffelvorlesung im FLiK-Modul Bionik (WiSe 2017/18) entnehmen Sie bitte dem Schedule. Ein Ablaufplan zur Forschungswerkstatt im SoSe folgt, sobald die Veranstaltung mit den Lehrenden abgestimmt ist.

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Projektkommunikation Zukunftskonzept
Letzte Änderung: 26.06.2018