Die Sammlung Farbenlehre

Farbenfächer um 1923 (NL Otto Prase)

Die Lehr- und Forschungssammlung Farbenlehre versteht sich als ein Instrument zur Wissenschaftskommunikation. Seit 2005 im Aufbau, bewahrt sie Inhalte und Sachzeugnisse zur Farbenlehre von Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kunst, deren Leben und Werk eng mit dem Mitteldeutschen Raum und der 200jährigen neueren Geschichte der Farbenlehre verbunden sind.

Neben Studienbelegen und didaktischem Material zur Farbenlehre des Instituts für Grundlagen der Gestaltung und Darstellung und der vom Gründer Eckhard Bendin als Vorlass eingebrachten  Privatsammlung als Grundstock birgt sie wertvolle Erwerbungen, Schenkungen und Dauerleihgaben aus verschiedenen Institutionen und privaten Nachlässen (Baumann, Prase, Richter, Streller, Adam, Zeugner, Rausendorf, Strasser, Terstiege). Einblicke in die besondere Geschichte der Farbenlehre im Mitteldeutschen Raum vermittelten seither mehrere Ausstellungen mit wertvollen Exponaten aus der Sammlung: u.a. Schnittstelle Farbe II + III (2006/15) sowie color continuo 1810_2010 (2009/10).
 


Die junge Sammlung dient neben der Lehre auch der Forschung und richtet ihren Aufbau an entsprechenden Schwerpunkten und Projekten zur Einbindung in das Wissensforum Farbe-Licht der TU Dresden aus. Dazu gehört seit 02/2014 auch die Beteiligung am BMBF-Verbundforschungsprojekt FARBAKS, in das die Sammlung als Schnittstelle einer historisch-kritischen Analyse von Farbe als Akteur und Speicher eingebunden ist.

Freitag, 29. April 2016
Schopenhauer-Gedenkkolloquium 'Ueber das Sehn und die Farben'

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