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Altertumswissen­schaften in Dresden

Der Lehrstuhl für Alte Geschichte, das Institut für Klassische Philologie mit den Fächern Gräzistik und Latinistik sowie die Professuren für Kathologische und Evangelische Biblische Theologie bilden die Altertumswissenschaften an der TU Dresden. Sie kooperieren seit vielen Jahren in Forschung und Lehre eng miteinander und pflegen darüber hinaus eine intensive Zusammenarbeit mit den an der Antike interessierten DRESDEN-Concept Partnern. Dies findet seinen Ausdruck zum einen in der jedes Semester gemeinsam organsierten Gastvortragsreihe und in den regelmäßigen Treffen des Arbeitskreis 'Antike', zum anderen in dem von allen Fächern zusammen angebotenen MA-Studiengang 'Antike Kulturen'.

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Vierkammertor, Megiddo, 16.Jh. v.Chr. © B. Häusl

Altertumswissen­schaften in Dresden

An der Kooperation innerhalb der Altertumswissenschaften sind an der TU Dresden die folgenden Fächer beteiligt:

In gleicher Weise sind aber auch einige DRESDEN-Concept-Partner und andere außeruniversitäre Organisationen ein fester Bestandteil dieser Zusammenarbeit:

Zudem beteiligen sich viele Gastwissenschaflerinnen und Gastwissenschaftler während ihres Aufenthaltes an der TU Dresden mit Vorträgen oder Diskussionsbeiträgen an dem interdisziplinären Austausch. Aktuell sind folgende Kolleginen und Kollegen in Dresden:

  • Prof. Dr. Douglas Cairns (Edinburgh) als Anneliese Maier-Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung (2018-2022) am Institut für Klassische Philologie
  • Prof. Dr. David J. Trobisch (Museum of the Bible/Foundation MOTB Europe) als DRESDEN Senior Fellow am Institut für Evangelische Theologie (2018 und 2015)
  • Emilio Zucchetti (Newcastle) als Fellow des SFB 1285 "Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung" am Lehrstuhl für Alte Geschichte (2018)
  • Dr. Giuseppe Squillace (Università delle Calabria) als Humboldt-Stipendiat (2009 bis 2011 und 2018) am Lehrstuhl für Alte Geschichte
  • Dr. Virginia Fabrizi (Pavia/München) als DRESDEN Junior Fellow (2018) am Institut für Klassische Philologie

Bei den Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der letzten Jahre handelte es sich um die folgenden Personen:

  • Dr. M. Cristina Rosillo Lopez als Humboldt-Stipendiatin (2015, 2016, 2017) am Lehrstuhl für Alte Geschichte
  • Maria Garcia Magan (Saragossa) als Gastwissenschaftlerin (2017) am Lehrstuhl für Alte Geschichte
  • PD Dr. Petra Schierl (Basel) als DRESDEN Senior Fellow (2017) am Institut für Klassische Philologie
  • Prof. Dr. Francisco Pina Polo (Saragossa) im Rahmen des Lehrendenaustauschs von Erasmus+ (2016) am Lehrstuhl für Alte Geschichte
  • Alessandra Li Vigni, M.A. (Palermo) als Praktikantin im Rahmen von Erasmus+ (2016) am Lehrstuhl für Alte Geschichte
  • Dr. Michael Fronda (McGill University) als Humboldt-Stipendiat (2011 bis 2012) und als DRESDEN Senior Fellow (2015) am Lehrstuhl für Alte Geschichte
  • François Gauthier (McGIll University) als Promotionstipendiat (2014) am Lehrstuhl für Alte Geschichte

  • Andrea Angius, M.A. (Rom) als Promotionstipendiat (2013) am Lehrstuhl für Alte Geschichte

  • Dr. Rudolfo Funari (Rom) als assozierter Postdoktorand am Integrierten Graduiertenkolleg des Sonderforschungsbereichs 804 "Transzendenz und Gemeinsinn" und am Lehrstuhl für Alte Geschichte (2010 bis 2015)
  • Prof. Dr. Maurizio Bettini (Siena) war von 2003 bis 2005 und von 2006 bis 2008 war mit dem Teilprojekt V „Mythische Fundierungen institutioneller Ordnungen und sozialer Normen im antiken Rom“ am SFB 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ beteiligt.
  • In Rahmen des Europäisches Graduiertenkollegs 625 „Institutionelle Ordnungen, Schrift und Symbole“, das ein Kooperationsunternehmen der TU Dresden und der École pratique des hautes études in Paris war, gab es von 2000-2009 bzw. 2003-3009 die Betreuungsprojekte A: Jean-Louis Ferrary / Martin Jehne: „Die Grundlagen politischer Verhaltensregulierung in Rom: Texte, Tradition und symbolisches Handeln“ / „Les fondements de la régulation des conduites politiques à Rome: textes, tradition et actes symboliques“ und I: Fritz-Heiner Mutschler / François Queyrel: „(Griechische) Medien und (römische) Botschaft. Die symbolische Repräsentation sozialer Werte und Normen in römischer Kunst und Literatur“ / „Médias (grecs) et message (romain). La représentation des valeurs et des normes sociales dans l'art et la littérature romains“.

In dem gemeinsam getragenen MA-Studiengang "Antike Kulturen" sind in den letzten Jahren eine ganze Reihe interdiszplinär ausgerichtetn Abschlussarbeiten entstanden, unter anderem zu den folgenden Themen:

  • 2018

Popularisierungstendenzen in der Rezeptionsgeschichte der Magdalenennarrative (Gutachten: H. König/ M. Häusl)

Der Reiz des Spiels. Spiel und Wetteifer als kulturschaffende Funktion im Sport der griechischen Antike vom 6. bis ins 4. Jh.  (Gutachten: M. Jehne/ D. Pausch)

  • 2017

Die Welt aus den Fugen. Zur Bedeutung von Fremdenfeindlichkeit in Texten des Alten Testaments (Gen19 und Ri19) (Gutachten: M. Häusl/ H. König)

Jungfrau, Himmlische Gottesgebärerin. Der Kult der antiken Göttinnen Artemis und Aphrodite als Kontext früher Marienverehrung (Gutachten: H. König/ M. Jehne)

Emotionale Kommunikation zwischen Göttern und Menschen in Form von Beten und Opfern bei Homer (Gutachten: A. Ganter/ M. Jehne)

Untersuchung zu Verhandlungen magischer Praktiken im römischen Reich: Konflikte, Argumentationsweise und Konsequenzen  (Gutachten: M. Jehne/ A. Ganter)

  • 2016

Grenzen der jüdischen Identität bei Flavius Josephus. Eine Untersuchung zu innerjüdischen Identitätsdiskursen in der Zeit des zweiten Tempels (Gutachten: M. Jehne/ M. Klinghardt)

Münzen, Macht und Monumente. Ausdrucksformen städtischer Rivalität in der römischen Kaiserzeit am Beispiel von Perge und Side. (Gutachten: M. Jehne/ D. Pausch)

  • 2012

Die frühe Verwendung von Schrift und der Status von Schriftlichkeit: Griechenland und Palästina im Vergleich (Gutachten: M. Jehne/ M. Häusl)

Esdras α und der masoretische Text. Traditionen und Innovationen (Gutachten: M. Häusl/M. Peglau)

  • 2011

Der ‚Fall der Engel’ im Licht seiner Quellen. Eine historisch-kristische Untersuchung zu möglichen Einflüssen auf äth Hen 6-11 (Gutachten: M. Häusl/ M. Klinghardt)

Die frühe Verwendung von Schrift und der Status von Schriftlichkeit: Griechenland und Palästina im Vergleich (Gutachten: M. Jehne)