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Gefährdungsbeurteilung

Obwohl eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung anzustreben ist, führen nur 1/3 der Unternehmen in Deutschland diese durch. Insbesondere die Einbeziehung psychischer Belastungen (Arbeitsinhalte- bzw. Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen am Arbeitsplatz) kommen zu kurz. Mit der Planung und Umsetzung einer Gefährdungsbeurteilung kann der Arbeitgeber fachkundiges Personal beauftragen, wobei  Betriebs- oder Personalrat auch ein Initiativrecht für die Durchführung einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung besitzen. Betriebsarzt und Fachkräfte für Arbeitssicherheit beraten und unterstützen bei der Planung und Umsetzung. Das aktive Einbeziehen der Führungskräfte ist entscheidend. 

Verhältnisprävention

Hier werden gezielt Arbeitssysteme und Personengruppen einbezogen. Die mittel- und langfristigen Effekte zeigen sich vor allem in wirtschaftlichen Maßen, wie Qualität, Innovation und geringer Fluktuation.

Verhaltensprävention

Die einzelne Person wird bezogen auf ihre individuelle Gesundheit und Leistungsfähigkeit gestärkt. Die kurz- und mittelfristigen Effekte können sich auch wirtschaftlich, z.B. in einer Reduktion des Krankenstandes abbilden. 

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Denise Dörfel
Letzte Änderung: 21.07.2016