Strategische Hochschulpartner­schaften auf Bereichsebene

Inhaltsverzeichnis

    1. Partnerhochschulen/-institute auf Bereichsebene
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Weltkarte mit blauen Punkten

© crtreasures - Fotolia.com

Ein wichtiger Aspekt innerhalb der Internationalisierungsstrategie der TU Dresden ist der weitere Ausbau strategischer Hochschulpartnerschaften an der Universität.

Durch das Zukunftskonzept der TU Dresden wurden eine Reihe strategischer Partnerschaften auf Ebene der Bereiche angestoßen und bis zum Auslaufen der Exzellenzinitiative durch eine jährliche finanzielle Förderung unterstützt:
 

Partnerhochschulen/-institute auf Bereichsebene



► BEREICH BAU UND UMWELT:

Technische Universität Delft (Holland)

Die Technische Universität Delft belegt nach dem QS World University Ranking  auf dem Gebiet Engineering and Technology einen ausgezeichneten 16. Platz und kann in den Bau und Umwelt naheliegenden Disziplinen ebenso exzellente Platzierungen im globalen Vergleich aufweisen. Darüber hinaus ist die TU Delft Mitglied der „IDEA League“, einer prestigeträchtigen und strategischen Allianz von vier in Technologie und Wissenschaft führenden Universitäten Europas.

Deswegen und aufgrund der Überlappung der strategischen Ausrichtungen sowie der bilateralen Verbindungen auf professoraler Ebene eignet sich die TU Delft hervorragend als Strategischer Hochschulpartner.
Im Rahmen dieser Partnerschaft wurden zu drei von acht Fakultäten der TU Delft komplexe Kooperationen initiiert und etabliert: Aerospace Engineering, Architecture and the Built Environment und Civil Engineering and Geosciences.

Aktuell stehen folgende Aspekte im Mittelpunkt der Aktivitäten:

  • Aufbau von strukturierten Programmen zum regelmäßigen Austausch von wissenschaftlichem und administrativem Personal
  • Übergreifende Betreuung und Austausch von Doktoranden/PhD-Studierenden
  • Gemeinsame Konferenzen und andere Veranstaltungsformate
  • Ausschreibung eines gemeinsamen PhD-Preises
  • Gemeinsame Forschungsanträge/ -projekte/ -kooperationen
  • Kooperationen im Studien- und Lehrbetrieb

Nach zahlreichen Individual- und Delegationsreisen konnten im Juli 2015 ein verbindliches Memorandum of Understanding sowie jährlich fortzuschreibende Statements of Work verabschiedet werden.

Weiterführende Informationen zur Partnerschaft mit der TU Delft sind zu finden unter:
https://tu-dresden.de/bu/internationales/kooperationen/strategische-hochschulpartnerschaften/index

Porträt von Danny Klotzsche © Ulrich van Stipriaan

BEREICH BAU UND UMWELT:

Name

Danny Klotzsche

Referent Internationales


► BEREICH GEISTES- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN:

Universität Trient (Italien)

Bereits seit 1995 bestehen wissenschaftliche Verbindungen zwischen der TU Dresden und der Universität Trient.

Mit der Ausweitung zu einer Strategischen Partnerschaft sollen vor allem Kontakte im Bereich der Forschung ausgebaut werden (Dozentenaustausch, bilaterale Forschungskooperationen, Nachwuchswissenschaftlerprogramme).

2014 und 2015 fanden u.a. Anbahnungsreisen von Dozentinnen und Dozenten aus Trient und Dresden, ein Tandemvortrag als Teil der Reihe „Gender-PartnerSCHAFFT Brücken“ sowie die Sommerschule „Language, Culture and Society. The Challenges of Transformation in Europe" vom 31. August bis 4. September 2015 in Trient statt.

Weitere Informationen zu dieser Partnerschaft finden Sie unter:
https://tu-dresden.de/gsw/internationales/partnerschaften/universitaet-trient

christinaanders © TUD

Bereichsdezernentin

Name

Frau Dr. Christina A. Anders

Organisationsname

Bereichsverwaltung Geistes- und Sozialwissenschaften

Bereichsverwaltung Geistes- und Sozialwissenschaften

Adresse work

Besucheradresse:

Bürogebäude Zellescher Weg (BZW), Erdgeschoss, Raum A004 Zellescher Weg 17

01069 Dresden

work Tel.
+49 351 463-39719
fax Fax
+49 351 463-37746

Universität Breslau (Polen)

Bereits 1997 wurde eine Hochschulvereinbarung zwischen der TU Dresden und der Universität Breslau abgeschlossen. Bisher kooperieren acht Fakultäten der TU Dresden sowie das BIOTEC mit der Universität Breslau.

Mit der Ausweitung zu einer Strategischen Partnerschaft will der Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften die „Internationalität vor Ort" nutzen und verstärken. In diesem Rahmen sollen vor allem der Studierenden- und Dozentenaustausch gesteigert, bilaterale Forschungskooperationen initiiert und gemeinsame Nachwuchswissenschaftlerprogramme geschaffen werden.

Maßnahmen in 2014 und 2015 waren u.a. Forschungsaufenthalte von Nachwuchswissenschaftler/innen in Dresden und Wrocław, das Kolloquium „Transformationen – Dresden und Wrocław 25 Jahre nach der Wende“ sowie die Konferenz „Borderlands" mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Anglistik und Amerikanistik der TU Dresden und der Universität Breslau.

Weitere Informationen zu dieser Partnerschaft finden Sie unter:
https://tu-dresden.de/gsw/internationales/partnerschaften/universitaet-breslau

christinaanders © TUD

Bereichsdezernentin

Name

Frau Dr. Christina A. Anders

Organisationsname

Bereichsverwaltung Geistes- und Sozialwissenschaften

Bereichsverwaltung Geistes- und Sozialwissenschaften

Adresse work

Besucheradresse:

Bürogebäude Zellescher Weg (BZW), Erdgeschoss, Raum A004 Zellescher Weg 17

01069 Dresden

work Tel.
+49 351 463-39719
fax Fax
+49 351 463-37746


► BEREICH INGENIEURWISSENSCHAFTEN:

Chinesisch-Deutsches Hochschulkolleg, Tongji-Universität Shanghai (China)

Die Strategische Partnerschaft des Bereiches Ingenieurwissenschaften mit dem CDHK (Chinesisch-Deutsches Hochschulkolleg) der Tongji-Universität in Shanghai blickt auf eine mehrjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zurück, ist aber nur ein Teil der Kooperation mit verschiedenen Bereichen der Tongji-Universität insgesamt.

Zur Ausgestaltung der Partnerschaft war im Juli 2014 und 2015 jeweils eine Delegation chinesischer Professoren im Bereich Ingenieurwissenschaften zu Gast. Ein Gegenbesuch der Fachkollegen aus der TU Dresden erfolgte im November 2014, der durch die Unterzeichnung des Doppelabschlussprogrammes gekrönt wurde. Vier Schools der Tongji-Universität und die Fakultät Maschinenwesen bieten einen Doppelabschluss Diplom/Master an.

Die ersten chinesischen Tongji-Studierenden im Rahmen dieses Programms haben die Hürden der Visumsbeantragung bis zur Immatrikulation geschafft und starten ihre Studien an der TU Dresden zum Sommersemester 2016. Nach Arbeitsgesprächen im Juli 2015 in Dresden sowie im November 2015 in Shanghai wird aktuell an Drittmittelanträgen für gemeinsame Forschungsprojekte gearbeitet.

claudiamueller © TUD

BEREICH INGENIEURWISSENSCHAFTEN:

Name

Dr. Claudia Müller

Referentin Internationales


► BEREICH MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN:

Universität Osaka (Japan)

Die Strategische Partnerschaft mit der Universität Osaka erstreckt sich über mehrere Forschungsgebiete der Physik, Mathematik, Biologie und Chemie.
Die Zusammenarbeit hat zahlreiche Facetten – dazu gehören gemeinsame Forschungsexperimente und Austausch empirischer Daten, Publikationen, Gastvorträge und -dozenturen sowie verschiedene Weiterbildungsformate für Nachwuchswissenschaftler/innen.

Um die Zusammenarbeit nachhaltig zu gestalten, wird zurzeit am Aufbau eines Joint Master Programms im Fach Physik gearbeitet. Darüber hinaus wird in Zukunft auch ein beidseitiger reger Austausch von Master-Studierenden und nichtakademischem Personal erfolgen.
Dank der Kontakte mit der Universität Osaka konnten weitere Kooperationen mit den Universitäten von Kansai, Kobe, Kyoto und Saga initiiert werden.

Porträt Maria Richter Babekoff © TU Dresden

BEREICH MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN:

Name

Maria Richter-Babekoff

Referentin Internationales und Öffentlichkeitsarbeit

Universität Kimpa Vita (Angola)

Diese Partnerschaft wird aus mehreren Gründen als strategisch wichtig angesehen: Zum einen ermöglicht sie den TUD-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen ungewöhnlich offenen Zugang zu einem Land mit enormer Biodiversität, das aufgrund des langen Bürgerkriegs kaum erforscht wurde. Gleichzeitig bietet sie zahlreiche Möglichkeiten für angolanische Studierende, Graduierte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sich in Dresden weiterzubilden und zu forschen. Dazu ist insbesondere der neu eingerichtete internationale Studiengang „Biodiversity Collection Management“ geeignet.

Die Zusammenarbeit hat viele Facetten und wird unterstützt durch das DAAD-Programm „Hochschulpartnerschaften mit Entwicklungsländern“ sowie durch die AvH Stiftung (im Rahmen des Forscher-Alumni-Förderprogramms).

Die seit 2012 laufenden Aktivitäten in Zusammenarbeit mit den Senckenbergischen Naturhistorischen Sammlungen Dresden und dem Naturkundemuseum Görlitz beinhalten die Errichtung eines Botanischen Gartens und der notwendigen Infrastruktur für naturwissenschaftliche Forschungen an der Universität Kimpa Vita für die Standorte Uíge und N´Dalatando, die Erfassung und Beschreibung der lokalen Nutz- und Heilpflanzen, sowie ein Biodiversitätsmonitoring als Basis für ein zukünftiges Schutzgebiet in der Provinz.

Porträt Maria Richter Babekoff © TU Dresden

BEREICH MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN:

Name

Maria Richter-Babekoff

Referentin Internationales und Öffentlichkeitsarbeit


► BEREICH MEDIZIN:

Medical School des King’s College London (Großbritannien)

Im Rahmen der Strategischen Partnerschaft zwischen der TU Dresden und dem King's College London (KCL) steht der Forschungsschwerpunkt „Regenerative Therapien“ im Mittelpunkt. Ein besonders wichtiges Forschungsfeld stellen Inselzelltransplantationen dar.

Es wird stetig an gemeinsamen Publikationen und Förderanträgen gearbeitet – eine International Research Training Group befindet sich derzeit in der Beantragungsphase. Der gemeinsame TransCampus fördert den Austausch von Professoren und bietet den Medizinstudenten die Möglichkeit, einen Teil ihres Studiums an der Partneruniversität zu absolvieren. Eine Einbindung des KCL findet auch bei der jährlich stattfindenden Internationalen Sommerschule im Rahmen des Zukunftskonzepts zum Thema „Technology Transfer in Life Sciences" statt.

Link zum TransCampus: http://www.kcl.ac.uk/lsm/research/transcampus/index.aspx

Porträt Astrid Holzhauer © Stephan Wiegand

BEREICH MEDIZIN:

Name

Astrid Holzhauer

Referatsleiterin Entwicklung und Internationales (in Elternzeit)

Medizinische Universität Breslau (Polen)

Im Rahmen des Projektes „Oral Health and Quality of Life in Old Age – A Cross Sectional Study in Germany and Poland” beschäftigt sich eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Dresden und Breslau mit Verknüpfungen zwischen (Mund-)Gesundheit und Lebensqualität bei älteren Menschen in den beiden Nachbarländern. Eine erste Pilotstudie zeigt deutliche Unterschiede in Gesundheit, Lebensqualität und deren Wechselwirkungen zwischen Deutschland und Polen. Langfristiges Ziel des Projektes ist die Entwicklung von wirksamen und nachhaltigen Therapie- und Betreuungsstrategien für die Generation „70+“ in einem europäischen Kontext.

Das Projekt ist Teil der Kooperation zwischen der Medizinischen Universität Breslau und der UniversitätsZahnMedizin Dresden. Die gewonnenen Resultate dieser Untersuchungen finden Eingang in die in Vorbereitung befindlichen gradualen und postgradualen Curricula „AltersZahnMedizin" sowie in den postgradualen Masterstudiengang „Orale Medizin" und „AltersZahnMedizin".

Porträt Astrid Holzhauer © Stephan Wiegand

BEREICH MEDIZIN:

Name

Astrid Holzhauer

Referatsleiterin Entwicklung und Internationales (in Elternzeit)


► INTERNATIONALES HOCHSCHULINSTITUT ZITTAU:

Nationaluniversität der Mongolei (NUM)

Diese Partnerschaft verknüpft die seit Jahren intensive Kooperation zwischen dem Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz und mongolischen Partnern im Bereich der Biodiversität mit einem der zentralen Forschungsgebiete am IHI Zittau: dem Biomonitoring.

Im Jahr 2015 wurden u.a. Biomonitoring-Projekte zusammen mit Nachwuchswissenschaftler/-innen der NUM in der Mongolei durchgeführt. Darauf aufbauend fand ein mehrwöchiger Gegenbesuch der mongolischen Partner in Zittau statt.
Fernziel ist die Verknüpfung der Biomonitoring-Ansätze beider Forschungseinrichtungen sowie des Partners Senckenberg.

Kontakt:

INTERNATIONALES HOCHSCHULINSTITUT ZITTAU
Tel.: + 49 3583 61-2700
direktor.ihi@tu-dresden.de

Adam-Mickiewicz-Universität Posen (Polen)

Bereits seit einigen Jahren besteht ein enger Kontakt im Bereich wirtschaftsethischer Fragestellungen zwischen dem IHI Zittau und der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen (UAM). Dieser wird nun durch die Partnerschaft zwischen dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden und der UAM ergänzt.

IHI Zittau und IÖR betreiben gemeinsam in Görlitz das Interdisziplinäre Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau, das auch mit einer gemeinsamen Berufung verbunden ist. Ziel der Partnerschaft zur UAM ist es, raumplanerische und ökologische Forschungsansätze mit Nachhaltigkeits- und Stakeholder-Management-Themen zu verknüpfen – ein Themencluster, das in dieser Form weltweit innovativ wäre.

Kontakt:

INTERNATIONALES HOCHSCHULINSTITUT ZITTAU
Tel.: + 49 3583 61-2700
direktor.ihi@tu-dresden.de


► ZENTRALE WISSENSCHAFTLICHE EINRICHTUNG BIOTEC/ZIK B CUBE:

Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering, Harvard University (USA)

Die Forscher des Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering an der Harvard University verfolgen einen ähnlichen konzeptionellen Ansatz wie die Forscher des 2008 gegründeten Zentrums für Innovationsforschung B CUBE – Center for Molecular Bioengineering: Naturphänomene auf molekularer Ebene mit dem Ziel zu untersuchen, gewonnene Erkenntnisse auf Methoden, Materialien und Technologien zu übertragen und so Innovationen auf dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften zu befördern.

Aus diesem Grund beabsichtigen beide Institute, durch die Strategische Partnerschaft Synergien bei gemeinsamen Forschungsinteressen zu nutzen und wissenschaftliche Veranstaltungsformate zu realisieren.
Beispielhaft dafür ist die Konferenz „Engineering Life 2015: Synthetic Biology meets Bioinspired Materials“, die vom 29. September bis 1. Oktober 2015 in Dresden stattfand.

Kontakt:

BIOTEC / ZIK B CUBE
Tel.: +49 351 463 43000
office@bcube-dresden.de


Die Finanzierung des Zukunftskonzeptes der TU Dresden erfolgt aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

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Letzte Änderung: 15.02.2019