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Struktureinheit


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Aktuelles


Drei Semesterprojekte und ein Vertiefungsseminar /// Sommersemester // 2012

Das Lehr- und Forschungsgebiet Landschaftsbau bietet für das SS 2012 drei Semester-projekte und ein Vertiefungsseminar an.




Vertiefungsseminar  ///  Sommersemester 2012
Holz?
Holz und Holzwerkstoffe in der Aussenraumgestaltung

Holz gehört in waldreichen Gebieten und damit in Mitteleuropa, das in weiten Teilen ursprünglich bewaldet war, zu den ältesten Baustoffen.

Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff, ist leicht zu bearbeiten, hat sehr gute konstruktive Eigenschaften, ist ohne größeren Energieeinsatz zu verarbeiten. Entsprechend ist Holz sowohl in der Geschichte der Gartenkunst als auch aktuell ein vielfältig verwendeter Baustoff in der Außenraumgestaltung.

Holz ist hygroskopisch. Diese Eigenschaft ist insbesondere für den Einsatz von Holz im Außenbereich von besonderer Bedeutung und beeinflußt die Dauerhaftigkeit und
Alterungsfähigkeit des Baustoffs.
Entsprechend richten sich die aktuellen Materialentwicklungen auf neuartige Holzverbundstoffe, die diese Eigenschaften verbessern. In den letzten Jahren werden darüber hinaus in starkem Maße Tropenhölzer für den Einsatz im Außenraum vermarket, die durch die FSC-Zertifizierung als nachhaltig produziert gelten.

Ziel des Seminars ist es, die unterschiedlichen, für den Außenraum gebräuchlichen Holzarten und Holzverbundstoffe in ihren konstruktiven und gestalterischen Qualitäten zu analysieren und zu vergleichen.

In Form von Vorträgen, Experimenten, Interviews und Dokumentationen wird unter anderem folgenden Fragen nachgegangen:
- Wie werden die gebräuchlichen Holzarten und Holzwerkstoffe produziert und recycelt?
- Welche Dauerhaftigkeit, Alterungsfähigkeit haben die Holzarten oder Holzverbundstoffe.
- Welches Material eignet sich für welchen Einsatzbereich.
- Welche atmosphärische und qualitative Wirkung erzeugen die verschiedenen Möglichkeiten der Oberflächenbearbeitung?
- Was verbirgt sich hinter der FSC-Zertifizierung?




Semesterprojekt 7+8+9  ///  Sommersemester 2012
Teichanlagen im Botanischen Garten Dresden


Mit der Anlage des Botanischen Gartens im Jahre 1893 wurde auch das Alpinum hergestellt. Beginnend mit einer Quelle am höchsten Punkt durchzieht  ein Bachlauf das topographisch bewegte Alpinum und mündet schließlich in einen Teich. Mit der Unterschutzstellung des Großen Gartens wurde auch das nahezu 100 Jahre alte Alpinum mit dem integrierten charak-teristischen Gewässersystem unter Denkmalschutz gestellt. Vor etwa 15 Jahren wurden Bachlauf und Teich mit einer PVC-Folie neu gedichtet. Die ist aktuell stark beschädigt und bedarf einer dringenden Sanierung. Gleiches gilt für einen im Freilandquartier Asiens gelege-nen Teich, der die Besucher unmittelbar am Eingang des Botanischen Gartens empfängt.
Ziel des Semesterprojektes ist es, für die beiden vorhandenen Gewässer einen dauerhaft funktionierenden Wasserkreislauf zu entwickeln sowie gestalterisch und bautechnisch überzeugende Lösungen für die Wassereinspeisung (Quelle), ggf. Überläufe sowie für die Dichtungen zu erarbeiten. Weiterhin gilt es Ideen für das Erlebbarmachen von Pflanzen im unmittelbaren Uferbereich oder im Wasser zu entwickeln und die Vereinbarkeit der Lösungen mit dem Denkmalschutz zu diskutieren.
Die Projektarbeit wird in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern/innen des Botanischen Gartens sowie einem Wasserbautechniker durchgeführt.





Semesterprojekt 7+8+9  ///  Sommersemester 2012
"Luftbadeplatz" im Lahmann-Sanatorium Dresden


Als Gründer des Lahmann-Sanatoriums gilt der Arzt Dr. Heinrich Lahmann, der 1883 das damals noch Fridabad genannte Damenbad übernahm. Das Lahmann Sanatorium erlangte international Bedeutung durch die Kombination von gesunder Ernährung, Bewegung und Luftbädern. Die Besucherzahl stieg und bis zum Ersten Weltkrieg wurden
die weiteren Gebäude des Sanatorium-Ensembles errichtet. Kurgäste waren der Operettenkomponist Paul Linke und die UFA-Stars Zarah Leander und Marika Rökk.
Das Lahmann Sanatorium wurde 1940 von der Wehrmacht als Lazarett genutzt, ab 1945 bis 1991 diente es den sowjetischen Truppen als Sanatorium und Genesungsheim. Seit dem Abzug der Roten Armee steht das Lahmann-Sanatorium leer.

Anfang 2011 kaufte die Wohnungsbaugesellschaft Baywobau das Ensemble, welche die denkmalgeschützten Gebäude weitgehenden erhalten, sanieren und weitere Gebäude ergänzen möchte. Schwerpunkt der Nutzungen werden Wohnen sowie Büros und Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt Gesundheit sein.

Das historische Damen- und das Herrenbad, die im 1. Bauabschnitt saniert und zum Wohnen umgebaut werden sollen, liegen zusammen mit einem Wohnungsneubau an dem zentralen Platz, der künftig auch Entrée und Adresse für das das gesamte Wohnquartier sein wird.
Diesen ehemals als Schmuckplatz gestalteten Bereich gilt es zu entwerfen und ausführungsreif zu planen. Dabei sind die Anforderungen der neuen Nutzungen ebenso zu berücksichtigen wie die denkmalpflegerischen Belange. Entsteht hier möglicherweise der zentrale „Luftbadeplatz“ für die neuen Bewohner und Gäste?

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Semesterprojekt 7+8+9  ///  Sommersemester 2012
Zörbig - weiterplanen, Ausführungsplanung für den Schützenplatz

Die Kleinstadt Zörbig in Sachsen-Anhalt, zwischen Leipzig und Magdeburg gelegen, ist ein typisches Beispiel für den Wandel, den viele Regionen in Mitteldeutschland derzeit erleben.
Bevölkerungsabwanderung und demographischer Wandel sind dabei wesentliche Themen.
Die Altstadt von Zörbig ist mit einem über 2,5 km langen Grüngürtel entlang der ehemaligen Wallanlagen umgeben. Der Bereich der alten Wallanlage und die umschlossene Altstadt sind als Kultur-denkmal ausgewiesen. Diese Besonderheit möchte die Stadt Zörbig nutzen, um die Lebensqualität im Zentrum zu stärken und Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Naherholung auf kurzen Wege zu ermöglichen.

Ziel der Stadt Zörbig ist es die Wallanlagen unter Berücksichtigung der historischen Strukturen aufzuwerten. Dem Schützenplatz kommt in diesem Ensemble die besondere Rolle des Scharniers zwischen Stadt und Landschaft zu und stellt die für die Naherholung relevante Verbindung in das Feldwegesystem der Landschaft her. Gleichzeitig sind Stadtfeste und Volksfeste wichtige Komponenten für die Kommunikation und den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft. Ziel des Semesterprojektes ist es, diese dauerhaften und temporären Nutzungen und Funktionen auf dem Schützenplatz zu vereinen.

Der Schützenplatz war bereits Planungsgegenstand des Semesterprojekts 7/8/9 "Grünspange Zörbig: Straßenraum - Erlebnisraum" im Lehrgebiet Landschaftsarchitektur.
Im Rahmen des Semesterprojektes 7/8/9 am Lehrgebiet Landschaftsbau, besteht nun einerseits die Möglichkeit aufbauend auf ausgesuchten Entwürfen des Semesterprojekts der Landschaftsarchitektur, die Ausführungsplanung sowie einen vertiefenden Material- und Ausstattungskanon für den Schützenplatz zu erarbeiten.
Alternativ kann unter Berücksichtigung der genannten Aspekte des Strukturwandels und der Nutzungsansprüche ein eigenes Konzept für den Schützenplatz entwickelt und in der Ausführungsplanung konkretisiert werden.


Die Präsentation aller Projektthemen findet am 29.03.2012 statt.

Bei Fragen wendet Euch bitte an Cornelia Schliefke oder an Sebastian Exner
Tel.: 0351 463-34330 oder 0351 463-33452
cornelia.schliefke@tu-dresden.de
sebastian.exner@tu-dresden.de





Diplomthemen /// Sommersemester // 2012

Das Lehr- und Forschungsgebiet Landschaftsbau bietet für das SS 2012 Diplomthemen an.

Der Termin zur Vorstellung der planungsorientierten Themen ist am

28.02.2012 um 10:00 Uhr im HÜL/O5, 557.

Der Termin für die Ausgabe der Aufgabenstellung ist der 14.03.2012, von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr, im HÜL/O4, 463
Der Termin für die Ausgabe theoretisch wissenschaftlicher Arbeiten ist der 07.03.2012, von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr, im BZW B107

Zur Vorbesprechung selbst gewählter Diplomthemen können Termine mit Prof. Irene Lohaus vereinbart werden. Neben planungsorientierten Themen besteht auch die Möglichkeit wissenschaftlich-theoretische Aufgaben zu bearbeiten. Das Lehr- und Forschungsgebiet Landschaftsbau bietet hierzu einerseits eine Themenauswahl an, anderseits können Sie auch eigene Themenvorschläge unterbreiten.

Bitte wenden Sie sich zur Terminabsprache an Frau Hendel.

Tel.: 0351 463-34447
Mail:landschaftsbau@tu-dresden.de
Last modified: 04.04.2012 11:23
Author: Sebastian Exner

Contact

Chair of Landscape Engineering
Tel.: +49 351 463-34447
Fax: +49 351 463-37081
Mail an landschaftsbau@tu-dresden.delandschaftsbau@tu-dresden.de

Residence:
Helmholtzstr. 10,
HÜL O5 / room 562


Mail:
TU Dresden
Fakultät Architektur
Institut für Landschaftsarchitektur
01062 Dresden

Parcels:
TU Dresden
Fakultät Architektur
Institut für Landschaftsarchitektur
Helmholtzstraße 10
01069 Dresden