15.03.2026
Klimaschule Pirna
Projektgruppe „Klima-Schule Pirna“: Julian Christl (fehlend), Marius Neo Datzmann, Maren De Raedt, Lukas Dunger, Hannes Födisch, Selina Hartig, Lena Hutter, Monika Rudolf, Annika Wetzel, Elliot Wieczorek (fehlend), Naemi Yamanaka, ergänzend: Ole Franke, Nora Huxmann, Jan Kvapil (fehlend), Jana Petzold, Enrico Sperfeld (fehlend)
Im Wintersemester 2025/26 widmeten wir uns mit unserer Projektgruppe im Entwurfsprojekt LM210/310 der partizipativen Schulhofgestaltung des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Pirna. Dabei fanden wir in der Schule eine aufgeschlossene Partnerschule, die uns im kreativen Prozess sehr unterstützte. Teil unserer Projektgruppe war zudem Hannes Födisch, Student des Studiengangs Raumentwicklung und Ressourcenmanagement, der das Projektgebiet aus einer ergänzenden fachwissenschaftlichen Perspektive analysierte.
Das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pirna trägt seit diesem Jahr den Titel „Klimaschule“ und steht für eine engagierte Schulgemeinschaft, die sich aktiv für Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit einsetzt. Eine weitere Besonderheit ist die bilinguale Ausrichtung der deutsch-tschechischen Schule.
Auch der Freiraum weist besondere Qualitäten auf: Der Schulhof gliedert sich in bekannte Elemente wie ein Fußballfeld, eine Laufbahn und einen gepflasterten Aufenthaltsbereich. Parallel dazu schließt hangaufwärts ein Schulpark an, der durch wertvolle Bestandsgehölze sowie Relikte früherer Gestaltungen geprägt ist.
Im Workshop entstehen durch die partizipative und spielerische Arbeit mit Collagen Visionen und Ideen für das Schulgelände.
Die Aufgabe der Studierenden bestand zunächst darin, in selbstorganisierten Workshops partizipativ mit den Schüler:innen in Kontakt zu treten: ihre Bedürfnisse zu ermitteln, ihre Orte und Aktivitäten auf dem Schulgelände kennenzulernen und gemeinsam in verschiedenen Formaten kreativ zu arbeiten. Auf Grundlage dieser Vorstudien entwickelten die Studierenden im Verlauf des Semesters unterschiedliche Visionen für das Schulgelände.
Im Mosaik-Spiel-Format lassen sich die Studierenden von den Schüler:innen zu ihren Orten auf dem Schulgelände führen.
Diese Visionen wurden zum Semesterende im Rahmen einer Lehrkräftekonferenz in der Aula der Schule präsentiert. Dabei verließen sie bewusst realistische Maßstäbe, um einen offenen Diskurs zu ermöglichen, neue Perspektiven anzustoßen und weiterführende Prozesse in Gang zu setzen. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden im Sommersemester 2026 in Form einer Ausstellung der gesamten Schulgemeinschaft präsentiert.
Visualisierung der Vision „Grüne Klammer“.
Ergebnisse der Projektgruppe:
Entwurfsbuch
Plakate
Ein zentraler Aspekt, den wir als Lehrstuhl vermitteln möchten, ist, dass Schüler:innen ihren Schulhof als Aneignungsraum verstehen: als einen Ort, den sie aktiv mitgestalten, zu dem sie eine eigene Haltung entwickeln und für den sie langfristig Verantwortung übernehmen können.
Weiterführende Beiträge und Links:
Website des Friedrich-Schiller-Gymnasiums
Schiller-Press Podcast-Folge 6: Der Schulpark