Prospektiven x TU Exzellenz
Die Arbeit und Zielsetzungen der TU Dresden beruhen und finden sich zu großen Teilen in entsprechenden Strategien wieder. Die Strategien entwickeln sich mit Gesellschaft, Technik, Forschung und vielen weiteren Einflüssen stetig weiter und werden regelmäßig geprüft und überarbeitet.
In Erarbeitung der Prospektiven als abschließende Sammlung von Ergebnissen und Learnings in fünf Jahren virTUos kamen wir zu der Erkenntnis, dass diese Strategien sich in vielerlei Hinsicht auch dort wiederspiegeln. Dies verdeutlicht, dass die strategischen Ziele und Leitbilder der TU Dresden nicht nur institutionelle Vorgaben darstellen, sondern bereits tief in den fachlichen, didaktischen und strukturellen Diskursen der Hochschulentwicklung verankert sind.
Wir haben uns beim Abgleich unseres Papers auf folgende 6 Strategien fokussiert:
- Lehrstrategie sTUDium 3.0 (ink. Lehrleitbild): Diese Strategie zielt darauf ab, Inhalte, Strukturen und Prozesse der Lehre so weiterzuentwickeln, dass sie den Herausforderungen von Digitalität, Interdisziplinarität, Internationalität und Diversität gerecht werden — sie setzt auf flexibles, partizipatives Lernen und Lehrkonzeptionen.
- Nachhaltigkeitsstrategie : Die Universität hat sich sechs Handlungsfeldern verpflichtet (z. B. Governance, Campus & Betrieb, Lehre, Digitalisierung, Dialog & Transfer) und will ihre Forschung, Lehre und Infrastruktur nachhaltig ausrichten – mit dem Ziel u. a. Klimaneutralität, ressourcenschonendem Betrieb und gesellschaftlicher Verantwortung.
- Strategie & Selbstverständnis / Universitätsentwicklungsstrategie : Diese Strategie formuliert das Leitbild, die Vision und die grundlegenden strategischen Ziele der TU Dresden für die Jahre 2027-2033, inklusive der Profilbildung als forschungsstarke Volluniversität mit gesellschaftlicher Verantwortung.
- Diversity- & Inklusionsstrategie: Diese Strategie verfolgt ein umfassendes inklusives Konzept: Vielfalt wird als positive Ressource verstanden, individuelle Potenziale sollen gefördert werden, Barrieren abgebaut und eine wertschätzende Organisations- und Wissenschaftskultur entwickelt werden.
- Internationalisierungsstrategie (PDF): „TU Dresden – mit der Welt verbunden“: Internationalisierung wird als Querschnittsaufgabe verstanden, die Lehre, Forschung und institutionelle Rahmenbedingungen umfasst, um global vernetzt und sichtbar zu sein.
- Exzellenzstrategie "TUD 2028 - Synergy and Beyond": Diese Strategie zielt darauf ab, die TU Dresden als exzellente Universität national und international weiter zu profilieren – durch Spitzenforschung, internationale Sichtbarkeit, Innovationsstärke und Kooperationen. (Hinweis: im Rahmen der Exzellenzinitiative)
Insgesamt zeigt die Betrachtung, dass die strategischen Ziele der TU Dresden eine hohe Anschlussfähigkeit zu den real entwickelten Bedarfen, Ideen und Visionen der beteiligten Akteur:innen besitzen. Dies zeigt, dass strategische Leitgedanken und operative Entwicklungen bereits in denselben Zukunftsräumen stattfinden und ist ein Hinweis auf eine starke inhaltliche Kohärenz zwischen Vision, Strategie und gelebter Entwicklungsarbeit innerhalb der Universität.