Gartenimpression Park Babelsberg © Ivo Kindermann Seminar © Nora Kindermann

Studieren an der Professur Geschichte der Landschaftsar­chitektur und Gartendenkmal­pflege

Die Professur widmet sich zwei Kernaufgaben: Zum einen der Geschichte der Landschaftsarchitektur, in deren Rahmen die Kenntnis der gartenhistorisch wichtigen Epochen, die für die stilistische Einordnung und Würdigung von Gartenanlagen elementar sind, vermittelt wird. Zum anderen der Gartendenkmalpflege, die zur Aufgabe hat historische Garten- und Parkanlagen zu erhalten und fachgerecht zu pflegen bzw. wieder instand zu setzen.

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Wichtige Themen im Überblick

Brunnenanlage Gutspark Gönnsdorf © Ivo Kindermann

Lehrveranstaltungen der Professur

Zu den obligatorischen Lehrveranstaltungen im Bachelorstudiengang Landschaftsarchitektur gehören die Vorlesungen Geschichte der Landschaftsarchitektur LB 130 und Gartendenkmalpflege LB 430. Das Handwerkszeug für die  Anlageforschung (das heißt auch: Handwerkszeug für die erfolgreiche Bearbeitung von Projekten sowie Bachelor- und Masterarbeiten) wird in der obligatorischen Übung Gartendenkmalpflege LB 430 vermittelt. Pflanzenkenntnisse, praktische Erfahrung im Garten- und Landschaftsbau, Fähigkeiten im Aufmaß von Bestand (Vermessungswesen), Fremdsprachenkenntnisse (wichtige Fachliteratur ist in englischer Sprache abgefasst), Geschick im Zeichnen und Fotografieren, sprachliches Ausdrucksvermögen und nicht zuletzt entwerferische Fähigkeiten runden die vertiefende Qualifikation ab.

Wer sich besonders für historische Gärten interessiert und eine Tätigkeit in der Gartendenkmalpflege anstrebt, sollte im Masterstudiengang Landschaftsarchitektur entsprechende Seminare (jeweils in Kooperation mit den Professuren Denkmalpflege und Baugeschichte des IBAD) und Angebote von Vertiefungsprojekten an der Professur wahrnehmen.

Speziell an Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege Interessierten wird empfohlen, zur Erweiterung des fachlichen Horizontes die Teilnahme an Lehrveranstaltungen für die Studiengänge

  • Architektur  (Baugeschichte, Denkmalpflege und Entwerfen, Städtebaugeschichte)
  • Kunstgeschichte 
  • Geschichte (Sächsische Landesgeschichte, Neuere und neueste Geschichte, Technikgeschichte etc.)

als Zusatz- oder Studium-Generale-Fächer in Betracht zu ziehen. Bei der gartendenkmalpflegerischen Arbeit sind außerdem Kenntnisse in Waldbau und Geofernerkundung (beides Wahlpflichtfächer) nützlich.

Über das Studium hinaus empfiehlt sich die regelmäßige Lektüre von Fachzeitschriften (wie z.B. „Die Gartenkunst“) sowie die Teilnahme an Fachtagungen, auf die wir regelmäßig auf der Homepage unter "Termine" und an unserem Aushang im Hülssebau, Ostflügel, 5. Etage hinweisen.