26.06.2026
23. Lange Nacht der Wissenschaften an der TU Dresden
Am 26. Juni 2026 beteiligte sich die Professur für Ingenieurholzbau an der 23. Langen Nacht der Wissenschaften (LNdW) an der TU Dresden. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über unsere Forschungsthemen zu informieren und diese anhand anschaulicher Experimente selbst zu erleben. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen die Forschungsarbeiten zur Verdichtung von Holz und zur Formholztechnologie sowie aktuelle Forschungsprojekte zu Verbindungen und Verbindungsmitteln im Holzbau. Ergänzend dazu wurde der Einfluss der Rohdichten von verschiedenen Holzarten durch Experimente anschaulich vermittelt.
Im Rahmen des „Junior-Baumeisters“ konnten die jungen Gäste ihr Wissen rund um das Thema Biegen und Rohdichte unter Beweis stellen, indem sie zwei Fragen beantworteten und dabei spielerisch die Eigenschaften des Werkstoffs Holz kennenlernten. An mehreren Stationen wurden die materialtechnischen Besonderheiten unterschiedlicher Holzarten erlebbar gemacht und deren Einfluss auf das Tragverhalten von Holzbauteilen verdeutlicht. Bei einem Schwimmversuch konnten die Besucherinnen und Besucher beobachten, dass leichte Hölzer wie Balsa, Fichte und Buche auf dem Wasser schwimmen, während technisch modifizierte Hölzer bzw. Holzprodukte wie verdichtete Robinie und Kunstharzpressholz aufgrund ihrer hohen Dichte untergehen. Weiterer Versuche zeigten die unterschiedlichen Biegeeigenschaften von Balsaholz und verdichteter Robinie, welche erst bei einer etwa dreimal höheren Belastung die gleiche Durchbiegung erreichte wie das Balsaholz sowie die Auswirkungen der Geometrie und des resultierenden Flächenträgheitsmoments.
Die Veranstaltung war durchweg sehr gut besucht und die Forschungsarbeiten der Professur für Ingenieurholzbau stießen bis in die späten Abendstunden auf großes Interesse. Die zahlreichen Gespräche und die rege Beteiligung an den Experimenten boten eine tolle Gelegenheit, Wissenschaft verständlich und praxisnah zu vermitteln.