Oct 20, 2026
Geht Deutschland das Wasser aus?
Der Sommer 2026 war geprägt durch Hitze und lange Trockenheit. In ganz Europa trockneten Flüsse so sehr aus, dass über Wochen die Flussschifffahrt beeinträchtigt wurde. Mit Blick auf den fortschreitenden Klimawandel stellt sich da natürlich die Frage: Geht Deutschland langfristig das Wasser aus?
Auch in Städten wie Dresden zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels. Dabei treten zwei vermeintlich gegensätzliche Effekte auf: Es gibt gleichzeitig mehr Starkregenereignisse und längere Dürreperioden. Um sich dagegen zu wappnen, setzen immer mehr Städte das Schwammstadtprinzip um. Schwammstädte speichern Wasser in Phasen mit viel Niederschlag und geben es bei Trockenheit an das Stadtgrün ab. Wie das aussehen kann, darum geht es – am Beispiel des Geberbachs und des Zukunftsbildes Postplatz 2024 – in dieser Folge der »Guten Frage«.
Dass Wassermangel auch jetzt schon zu Konflikten führt, zeigt sich nicht nur weit entfernt. Auch in Deutschland gibt es Konflikte um die Ressource. Eine Region ist die Lausitz: Das Ende des Braunkohleabbaus könnte Einflüsse auf den Grundwasserspiegel der Region haben – mit Folgen bis nach Berlin. Wissenschaftler:innen der TU Dresden erforschen die Auswirkungen dort in der Region.
Die »Gute Frage« wirft einen Blick auf die Herausforderungen, die der Klimawandel beim Wasserhaushalt verursacht, und die Lösungen für diese Probleme.