23.03.2026
Neues Drittmittelprojekt zur Weiterentwicklung der europäischen Strommarktkopplung
Zum 1. April 2026 startet an der Professur für Energiewirtschaft der TU Dresden ein neues, dreijähriges Drittmittelprojekt zur Weiterentwicklung des Flow-Based Market Coupling (FBMC) in Europa. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert und gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU sowie den Praxispartnern 50Hertz und Return on Data durchgeführt.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung probabilistischer Handelsdomänen, die eine robustere und zugleich effiziente Nutzung grenzüberschreitender Übertragungskapazitäten ermöglichen. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung eines zentralen Mechanismus der europäischen Strommarktintegration unter zunehmend volatilen Systembedingungen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Transfer einer industriell erprobten Methode in den energiewirtschaftlichen Kontext. Durch die Kombination physikalischer Netzmodellierung mit datenbasierten Verfahren zur Komplexitätsreduktion sollen neue methodische Ansätze für die Anwendung in großskaligen Marktkopplungsprozessen erschlossen werden.
Die Professur für Energiewirtschaft der TU Dresden freut sich auf die gemeinsame Projektarbeit und dankt allen beteiligten Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.