Das Projekt

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Campus

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 Die TU Dresden ist eine der größten deutschen Universitäten. Sie bildet mit ihrem zentralen innerstädtischen Hauptcampus eine klassische Campus-Universität. Der Hauptcampus ist eine der ersten städtischen Hochschul-Campusanlagen in Deutschland. Dementsprechend setzt sich der Gebäudebestand aus historischer, teilweise unsanierter und denkmalgeschützter Bausubstanz sowie einer Reihe Neubauten zusammen. 

Campus - Im Wandel
Campus - Wärmeversorgung
Campus - Kälteversorgung

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Campus - Im Wandel
Der historische Campus der TU Dresden erfuhr in den letzten Jahren eine deutliche Erweiterung. Hinzugekommen sind architektonisch interessante Gebäudekomplexe mit optimierten Nutzungsmöglichkeiten und innovativen Versorgungskonzepten. Die Entwicklungsplanungen gehen von einer stetigen Erweiterung des Campus-Geländes aus.

Die TU Dresden – ausgewählte Zahlen:

  • Studierende         : 37.000
  • Fakultäten            :         14
  • Professoren          :       500
  • Mitarbeiter           :    3.800 haushaltfinanziert
                                         3.400 Drittmittelbeschäftigte 
  • Hauptnutzfläche  : 356.000m²                    

Auf dem Campus befinden sich

  • ca. 150 Gebäudeteile
  • ca. 50 Gebäudekomplexe

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Campus - Wärmeversorgung
Die Heizenergieversorgung auf dem Hauptcampus erfolgt gegenwärtig über eine Reihe von Fernwärmestationen aus dem Fernwärmenetz des ortsansässigen Versorgungsunternehmens (DREWAG). Optimierungsansätze behandeln die bedarfs- und netzoptimierte Betriebsweise der Abnehmer, Maßnahmen zur Absenkung der Systemtemperaturen und Möglichkeiten zur Einspeisung von Abwärme und Wärme aus solarthermischen Quellen.

Wärmeversorgung – ausgewählte Kennwerte:

  • 110/90°C Vorlauftemperatur
  • 60°C Rücklauftemperatur
  • ca. 15km verlegte Leitungslänge
  • ca. 50 Anschluss- und Übergabestationen

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Campus - Kälteversorgung
Die Kühlenergieversorgung erfolgt über acht Kälteinseln mit einer Leistung von insgesamt ca. 10 MW. Weiterhin gibt es für Gebäuden ohne Anschluss an eine Kälteinsel eine Vielzahl dezentraler Kälteerzeuger, insbesondere zur thermischen Konditionierung von Laboren und Server-Räumen. Erste Optimierungsansätze betrachten Möglichkeiten zur Reduzierung des Kühlbedarfes, zur Kühlung mit Rücklaufwasser in Anlagen mit höherem Temperaturniveau sowie eine günstigere Balance zwischen dezentraler und zentraler Kälteerzeugung.

Kälteversorgung – ausgewählte Kennwerte:

  • Gesamtleistung   : ca. 20MW (gesamt)
  •                                : ca. 10MW (Kälteinseln)
  • Kälteinseln           : 8
  • Speicher               : 105 m³ Wasser
                                   :  10 m³ Eis
  • Kälteerzeuger      : 25 KKM, 4 AKM
    (Kälteinseln)

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Andre Kremonke
Letzte Änderung: 25.01.2017