Nov 04, 2026
„Gemeinsam wirken – Rückblick und Perspektiven“ – Fundraising an der Hochschulmedizin Dresden
Das rote Herz zeigt, wie viele Spenderinnen und Spender die Stiftung Hochschulmedizin Dresden an Ihrer Seite weiß.
Forschung, Lehre, Patientenversorgung – die Stiftung Hochschulmedizin Dresden sammelt Spenden für Herzensprojekte, die Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und Studierenden am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und der Medizinischen Fakultät der TUD zugutekommen. Denn nicht immer greift die Finanzierung durch Kassen, Länder oder Fördermittelgeber bei therapieergänzenden und -fördernden Vorhaben sowie zusätzlichen Angeboten der Lehre. Seit ihrer Gründung 2012 hat die Stiftung Hochschulmedizin mehr als 900 Förderungen realisiert – davon 520 im Bereich Patentenversorgung, 105 in der Lehre und 275 in der Forschung. Allein in diesem Jahr sind bereits knapp 1,4 Millionen Euro zusammengekommen. Ziel bis zum Jahresende ist es, das Ergebnis noch zu steigern. Über 7.300 Menschen haben mit einer Spende die Arbeit der Hochschulmedizin Dresden bisher unterstützt.
„Fundraising ist für Kliniken weit mehr als die Einwerbung zusätzlicher Mittel. Es schafft Möglichkeiten, medizinische Entwicklungen voranzutreiben, neue Ideen schneller in die Versorgung zu übertragen und Projekte zu realisieren, die ohne diese Unterstützung nicht oder erst später möglich wären“, sagt Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum Dresden.
„Dies gilt ebenso für Forschung und Lehre. Innovative Ansätze fern des wissenschaftlichen und studentischen Alltags machen oftmals den Unterschied aus, wenn es um die Attraktivität des Standorts geht. Auch hier freuen wir uns über die Zuwendungen von zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern“, sagt Prof. Esther Troost, Dekanin der Medizinischen Fakultät der TUD.
„Wir sind in diesem – wie auch in den vergangenen Jahren – sehr zufrieden mit der Bilanz unserer Stiftungsarbeit. Das Ergebnis zeigt, dass es viele Menschen gibt, die sich mit der Hochschulmedizin Dresden verbunden fühlen. Das macht uns froh und ist gleichzeitig Ansporn, möglichst viele Vorhaben und Projektideen zu unterstützen. Dabei ist uns das gemeinsame Werben wichtig. Wir geben damit Patientinnen und Patienten und Mitarbeitenden die Möglichkeit besseren medizinischen Versorgung mitzuwirken“, sagt Dr. Andreas Sperl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hochschulmedizin.
Ein rotes Herz als Symbol der Dankbarkeit
Ein rotes Herz ist Symbol für ein Herzensprojekt der Hochschulmedizin Dresden. Es steht für Menschen, die mit einer Spende die Stiftungsarbeit und das Fundraising von Universitätsklinikum Dresden und Medizinischer Fakultät der TUD unterstützt haben. In diesem Jahr sind auf diese Weise bereits knapp 1,4 Millionen Euro zusammengekommen. Das Ziel bis Ende des Jahres liegt noch etwas höher. Die Spendensumme aus dem vergangenen Jahr (1,68 Millionen Euro) soll getoppt werden. Dass dieses Vorhaben nicht utopisch ist, beweist die Bilanzveranstaltung am 3. November. Spenderinnen und Spender sind am Abend mit Ideengebenden sowie den Unterstützenden und Initiatorinnen und Initiatoren der Stiftung zusammengekommen. Der Austausch über Spendenprojekte und mit den Menschen, deren Leben die Projekte geprägt haben – jenseits von Zahlen und Bilanzen – ist Beleg für den Erfolg der Stiftungsarbeit. Gemeinsam stehen die Teilnehmenden für die Kraft, die Dankbarkeit, Engagement und Spendenbereitschaft entwickeln können.
Unter anderem hat davon das Sächsische Kinderpalliativ Zentrum profitiert. Dank der Spenden kann eine psychosoziale Fachkraft finanziert werden, die betroffenen Eltern im heimischen Umfeld hilft, ihre Kraft und Handlungsfähigkeit zu erhalten. Dafür war das SKPZ zusammen mit der Stiftung in diesem Jahr offizieller Partner des Dresdner SemperOpernballs. Gefördert wurden unter anderem auch das Kinder-Teleintensivnetzwerk und das regionale Versorgungsnetzwerk Hautkrebs. In der Lehre ist das Simulationspersonen-Programm des Medizinisch Interprofessionellen Trainingszentrums ein Beispiel für die Förderung durch die Stiftung. Es bietet Studierenden und Lernenden die Möglichkeit, mit Schauspielpatientinnen und -patienten kommunikative und klinisch-praktische Fertigkeiten in einer sicheren und realitätsnahen Umgebung zu trainieren. Das Vorhaben „3D-Humanes Leukämie Modell“ soll anhand eines dreidimensionalen Knochenmarkmodells zeigen, wie Leukämiezellen überleben und Therapien widerstehen. Ziel ist es, neue, gezieltere und schonendere Behandlungsmöglichkeiten für Kinder zu entwickeln. Hier fördert die Stiftung Hochschulmedizin Dresden wegweisende wissenschaftliche Arbeit.
Dabei unterstützen immer wieder große deutschlandweit tätige Stiftungen und Unternehmen die Anliegen der Dresdner. „Wir sind sehr dankbar über unser großes Netzwerk an großen und kleinen, überregionalen und regionalen Förderern“, sagt Dr. Andreas Sperl. „Im kommenden Jahr wollen wir noch mehr nach außen tragen, welche Wirkung unsere Arbeit und die Unterstützung haben. Es gibt so viele Möglichkeiten, die Hochschulmedizin zu stärken – dafür werben wir.“