Feb 18, 2026
Programm zur gemeinsamen Förderung von Translationsprojekten zwischen dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Die Translation medizinischer Forschung in den medizinischen Alltag ist von entscheidender Bedeutung für die Gesundheitsversorgung. Durch die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis können neue Diagnose- und Therapieverfahren entwickelt werden, die die Lebensqualität der Patient*innen verbessern, Krankheiten frühzeitig erkennen, sowie die Behandlung effizienter gestalten und beschleunigen. Um die vielfältigen und oftmals vielversprechenden Ansätze der grundlagenorientierten Forschung kraftvoll in die Anwendung zu überführen, bedarf es in den meisten Fällen eines konzertierten Vorgehens. Daher soll eine Dialogplattform „Translation“ zwischen den Partnereinrichtungen geschaffen werden, die diesen Austausch regelmäßig und strategisch ermöglicht. Die Förderung der besten Ideen soll pragmatisch und gezielt erfolgen.
Mit diesem Förderprogramm wollen das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, die Medizinische Fakultät der TU Dresden und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf innovative, an der Translation ausgerichtete Projekte, die an der Schnittstelle der Einrichtungen angesiedelt sind, unterstützen. Es sollen Projekte mit Potential der Verwertung, insbesondere auch auf den Gebieten der Datenverarbeitung und Weiterentwicklung medizinischer Technik vorangetrieben werden. Mit der Förderung soll weiterhin die Zusammenarbeit der Einrichtungen und zu einer nachhaltigen strategischen Partnerschaft gestärkt werden.
Rahmen:
- Das jährliche Förderbudget umfasst ca. 100.000 €.
- Pro Projekt werden bis zu 33.000 € Förderung gewährt, wobei für jedes Projekt die Finanzierung anteilig von allen 3 Partnern zur Verfügung gestellt wird.
- Die Förderung ist auf maximal ein Jahr begrenzt.
Weitere Informationen können der Ausschreibung entnommen werden.
Anträge können ab dem 15. Januar 2026 mit Bewerbungsschluss zum 28. Februar 2026 per E-Mail an Frau Dr. Judith Hahn () und Frau Dr. Christine Herrmann () eingereicht werden.