18.12.2025
Deutsche Krebshilfe verlängert Förderung des Mildred-Scheel-Nachwuchszentrums Dresden um weitere 2 Jahre
Das Mildred-Scheel Nachwuchszentrum unterstützt mit Mitteln der Deutschen Krebshilfe (DKH) in Dresden und an 4 weiteren universitären Standorten seit 2018 die Karriereentwicklung von forschenden Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen im Bereich der Krebsforschung. Die Deutsche Krebshilfe (DKH) verlängert nun die Förderung dieses erfolgreichen Programms um weitere zwei Jahre und stellt hierfür für den Standort Dresden 3,2 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der erneuten Förderzusage wird die erfolgreiche Nachwuchsförderung in der Onkologie am Standort Dresden nachhaltig gestärkt und konsequent fortgeführt.
Prof. Dr. med. Martin Bornhäuser und Prof. Dr. Frank Buchholz zeigen sich erfreut über die Verlängerung der Förderung: Das MSNZ Dresden habe sich in der bisherigen Förderperiode als exzellente Plattform zur gezielten Förderung herausragender junger Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen etabliert. Auch künftig können damit innovative, interdisziplinäre Forschungsansätze unterstützt werden, die klinisch relevante Fragestellungen mit modernsten Methoden aus Grundlagenforschung, translationaler Onkologie, Zelltherapie und künstlicher Intelligenz verbinden.
Das MSNZ P2 Programm basiert auf einem aufeinander abgestimmten Förderkonzept, das verschiedene Karrierestufen des wissenschaftlichen Nachwuchses adressiert und eine enge Verzahnung von klinischer und grundlagenorientierter Forschung ermöglicht. Neben klar strukturierten Forschungszeiten unterstützt das Programm gezielte Maßnahmen zur Karriereentwicklung, curriculare Fortbildungsangebote sowie ein individuelles Mentoring-Konzept für die MSNZ Fellows.
Die Verlängerung der Förderung erlaubt es, die etablierten Strukturen weiter zu festigen, erfolgreiche Projekte auszubauen und neue, zukunftsweisende Forschungsvorhaben zu initiieren, wobei die Kombination aus strukturierter Nachwuchsförderung, exzellenter Forschungsinfrastruktur und enger Anbindung an klinische Fragestellungen maßgeblich dazu beiträgt, den Standort Dresden weiter als führendes Zentrum für innovative Krebsforschung zu profilieren. Das MSNZ stellte darüber hinaus eine wichtige strukturprägende Fördermaßnahme dar, die zusammen mit anderen Nachwuchsförderprogrammen maßgeblich zur Gründung der Dresden School of Clinical Science am Standort Dresden beigetragen hat.
So betont Prof. Dr. med. Bornhäuser: “Mit der erneuten Unterstützung durch die Deutsche Krebshilfe kann das MSNZ Dresden die onkologische Nachwuchsförderung nachhaltig stärken und weiterhin die Weichen für die langfristige Entwicklung innovativer Forschungsansätze stellen, die perspektivisch zur Verbesserung der Patientenversorgung beitragen.“
Darüber hinaus ergänzt Prof. Dr. Buchholz: „Die Folgefinanzierung bestätigt zugleich den Erfolg der bisherigen Nachwuchsförderung: Mehrere MSNZ-Fellows konnten im Verlauf oder im Anschluss an die Förderung hochkarätige Positionen an nationalen und internationalen Standorten übernehmen. Die individualisierte Förderung der MSNZ-Fellow-Nachwuchsgruppen hat sich hierbei als wirkungsvolles Instrument zur Karriereentwicklung und zur nachhaltigen Verstetigung wissenschaftlicher Laufbahnen erwiesen.“
Kontakt:
Prof. Dr. med. Martin Bornhäuser (Sprecher des MSNZ P2 Dresden)
Prof. Dr. Frank Buchholz (Sprecher des MSNZ P2 Dresden)
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, TU Dresden
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Fetscherstr. 74
01307 Dresden
Tel: 0351/463-40277