01.06.2018

CHE-Hochschulranking: Spitzenwerte für Chemie- und Mathematikstudium an der TU Dresden

Studierende im Hörsaal © Amac Garbe Studierende im Hörsaal © Amac Garbe
Studierende im Hörsaal

© Amac Garbe

Im aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) 2018 wurden auch zahlreiche Studienfächer der TU Dresden neu bewertet. Dabei erzielten vor allem die Chemie und die Mathematik Spitzenergebnisse, aber auch die Physik und die Biologie erreichten sehr gute Bewertungen.

Studierende der Chemie an der TU Dresden sind sehr zufrieden mit der allgemeinen Studiensituation, der Studienorganisation, der Vermittlung fachwissenschaftlicher und auch methodischer Kompetenzen. Zusätzlich gelangte das Fach Chemie ebenso wie die Fächer Biologie, Mathematik und Physik in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit“ in die Spitzengruppe.

„Wir sehen unser gutes Abschneiden als Anerkennung unserer Anstrengungen zur Sicherung der Einheit von Forschung und Lehre“, freut sich Prof. Thomas Henle, Dekan der Fakultät Chemie und Lebensmittelchemie der TU Dresden. „Alle Professorinnen und Professoren der Fakultät sehen sich explizit als HochschulLEHRERINNEN beziehungsweise –LEHRER“, konstatiert Prof. Henle, der dies durch den immer stärkeren Wettbewerb um Drittmittel im Bereich Forschung als nicht mehr selbstverständlich einschätzt.

Weiterhin überzeugte die Mathematik in der Kategorie „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“ und positionierte sich hier in der Spitzengruppe. Für die internationale Ausrichtung ihrer Masterstudiengänge erhielten die Mathematik und die Physik beste Bewertungen, die Mathematik außerdem zusätzlich für ihre Studienorganisation.

Prof. Axel Voigt, Dekan der Fakultät Mathematik, sieht in den sehr guten Ranking-Ergebnissen eine Bestätigung des in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Weges der Fakultät: „In Bezug auf die Kategorie „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“ zahlt sich unsere Berufungsstrategie aus. In den letzten zehn Jahren wurden drei Viertel der Professuren neu besetzt, es wurden neue zukunftsweisende Forschungsfelder etabliert und viel Wert auf Kooperation in der Fakultät gelegt“, fasst Prof. Voigt zusammen. „Die Spitzenplatzierung resultiert dabei aus mehreren ERC grants, DFG-, BMBF- und EU-Projekten, aber auch aus der Beteiligung an Exzellenzclustern, Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs.“ Das gute Abschneiden in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit“ lässt sich in seinen Augen auf die überarbeiteten Studiengänge, im Bachelor und Master, das breite Lehrangebot und die intensive Betreuung der Studierenden zurückführen.

Das CHE Hochschulranking
Mit dem Hochschulranking bietet das CHE seit 20 Jahren für über 30 Fächer Studieninteressierten Informationen und Transparenz, um das passende Angebot zu finden. Es ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum, bei welchem mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen untersucht und über 150.000 Studierende befragt werden. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierende n über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Jedes Fach wird im Dreijahresrhythmus neu bewertet. Das Ranking ist ab sofort auch auf ZEIT CAMPUS ONLINE unter www.zeit.de/che-ranking abrufbar.

Zu dieser Seite

Nicole Gierig
Letzte Änderung: 01.06.2018