13.03.2018

Museum | 3-D | Digital – Diskurs zu digitalisierten Kulturgütern

3-D Modell © Robert Lohse 3-D Modell © Robert Lohse
3-D Modell

© Robert Lohse

Das Jahr 2018 steht im Zeichen der 3-D-Digitalisierung im Bereich Kunst und Kultur. Unter dem Titel „Museum | 3-D | Digital“ eröffneten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) in Zusammenarbeit mit der TU Dresden in einer Auftaktveranstaltung am 2. Februar einen Diskurs, der sich das ganze Jahr über in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten der 3-D-Digitalisierung widmen wird.

Prof. Dr. Daniel Lordick von der Fakultät Mathematik war einer der Organisatoren der Auftaktveranstaltung: „Wir wollen die verschiedenen Akteure auf dem Gebiet der 3-D-Digitalisierung in Dresden zusammenführen, um die drängenden Aufgaben bei der Digitalisierung von Kulturgut zu bearbeiten. Übergreifende Fragestellungen zu Standardbildung und Normen, Verfügbarkeit und Langzeitarchivierung, Auswertung und Visualisierung können auf diese Weise effektiver bearbeitet werden. Es geht um technische Lösungen für eine große Zahl sehr verschiedener Objekte und um die effektive Nutzung der generierten 3-D-Daten in der Wissensvermittlung.“

Zu den Gästen des Forums zählten Vertreter aus der Dresdner Wissenschaftslandschaft, der Digitalwirtschaft, Künstler und Museumsmacher. Sie alle erhielten erste Impulse und Einblicke in die Chancen und Möglichkeiten, aber auch notwendige Rahmenbedingungen der 3-D-Digitaliserung von Kulturgütern. Auch Prof. Lordick lieferte einige Impulse:  In seinem Praxisbericht „Digitalisierung mathematischer Modelle“ zeigte er die interdisziplinäre Relevanz der Digitalisierung an einer exemplarischen wissenschaftlichen Sammlung. Er spannte den Bogen von technischen Lösungen bei der Datenakquise bis zur Nutzung der digitalen Modelle in studentischen Projekten. Ein wesentlicher Teil des Vortrags war außerdem der Wechselwirkung zwischen moderner Kunst und mathematischen Modellen gewidmet.
Die SKD sind Teil des Forschungsverbundes DRESDEN-concept e.V. Der Diskurs dient der Weiterentwicklung von „Sachsen Digital“, der Digitalisierungsstrategie des Freistaates Sachsen.

Beteiligung erwünscht
Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltungsreihe wird der am 22. und 23. November 2018 stattfindende überregionale und interdisziplinäre Herbstkongress in Kooperation mit der Volkswagen AG sein. Dafür sind, unter anderem, wissenschaftliche Vorträge, Praxisworkshops, Exkursionen zu Partnern aus Forschung und Wirtschaft sowie Demonstrationsstände vorgesehen. Vorschläge für Inhalte und Beteiligungen werden gern bei Prof. Lordick abgegeben werden.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing.
Daniel Lordick
 E-Mail:daniel.lordick tu-dresden.de
Tel. 0351 463 34193

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Nicole Gierig
Letzte Änderung: 13.03.2018