16.05.2026
Großer Andrang bei der Kinder-Universität: Gemeinsam statt allein – Wie Freunde und Familie gegen Stress helfen
Ein voll besetzter Hörsaal, viele neugierige Fragen und große Begeisterung für Wissenschaft: Die Kinder-Uni-Vorlesung „Gemeinsam statt allein: Wie Freunde und Familie gegen Stress helfen“ lockte am 12. Mai 2026 zahlreiche Kinder ins Deutsche Hygiene-Museum Dresden.
In der Vorlesung erklärte Anna-Lena Zietlow (Professur für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie) kindgerecht und anschaulich, wie Stress entsteht und was im Körper passiert, wenn Menschen belastende Situationen erleben. Gemeinsam mit den jungen Zuhörerinnen und Zuhörern ging sie der Frage nach, warum soziale Beziehungen für die psychische Gesundheit so wichtig sind und wie Freundschaften, Familie und gegenseitige Unterstützung dabei helfen können, Herausforderungen besser zu bewältigen.
Mit interaktiven Übungen, kleinen Mitmachaktionen und Beispielen aus dem Alltag erhielten die Kinder spannende Einblicke in die psychologische Forschung. Dabei wurde unter anderem erklärt, was im Körper bei Stress passiert und weshalb Menschen sich häufig ruhiger und sicherer fühlen, wenn vertraute Personen für sie da sind.
Besonders im Mittelpunkt stand die Botschaft, dass niemand mit Stress allein bleiben muss. Die Vorlesung zeigte auf anschauliche Weise, wie wichtig Zusammenhalt, Unterstützung und soziale Verbundenheit für das Wohlbefinden sind – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Die Kinder-Universität, eine Kooperation der TU Dresden mit dem Deutschen Hygienemuseum ermöglicht Kindern regelmäßig spannende Einblicke in aktuelle Themen aus Wissenschaft und Forschung und lädt dazu ein, Wissenschaft spielerisch und praxisnah zu entdecken.