14.09.2026
Neuer Policy Ultra-Brief zu psychischer Gesundheit und Demokratie veröffentlicht
Wie hängen psychische Gesundheit und Demokratie zusammen – und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Politik und Praxis? Mit dieser Frage beschäftigt sich der neue Policy Ultra-Brief „Psychische Gesundheit und Demokratie: Warum es sich lohnt, beide zusammenzudenken“. Prof. Dr. Anna-Lena Zietlow von der Professur für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie und -psychotherapie der TU Dresden ist Mitautorin des Beitrags.
Der Policy Ultra-Brief zeigt, dass psychische Gesundheit und demokratische Teilhabe eng miteinander verbunden sind: Demokratische Rahmenbedingungen, gesellschaftliche Teilhabe und der Schutz vor Diskriminierung können psychisches Wohlbefinden unterstützen. Umgekehrt können psychische Belastungen gesellschaftliche Teilhabe und das Vertrauen in demokratische Institutionen erschweren.
Daraus leiten die Autor:innen konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis ab. Dazu gehören die Stärkung von Demokratie und sozialer Teilhabe, ein konsequenter Schutz vor Diskriminierung, die Förderung demokratischer Erfahrungs- und Partizipationsräume über die gesamte Lebensspanne sowie ein bedarfsgerechter Ausbau von Prävention, psychosozialer Unterstützung und psychotherapeutischer Versorgung, insbesondere für Kinder und Jugendliche.
Der Beitrag ist Teil der neuen Reihe „Psychologie und Demokratieförderung“ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). Insgesamt beleuchten zwölf Policy Ultra-Briefs aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aus psychologischer Perspektive und formulieren wissenschaftlich fundierte Handlungsmöglichkeiten für Politik und Praxis.
Weitere Informationen und alle Policy Ultra-Briefs der Reihe unter: https://psychologie.de/oeffentlichkeit/policy-ultra-briefs/psychologie-und-demokratiefoerderung/ Psychologie und Demokratieförderung – Deutsche Gesellschaft für Psychologie
DGPs / Zietlow et al. (2026); Illustration: Gemini (2026).