Open Topic Postdoc Positions - Bewerbungsverfahren

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Ein wichtiger Schwerpunkt der Förderung im Rahmen des Zukunftskonzeptes der TU Dresden ist die Gewinnung der besten Köpfe. In Anlehnung an das erfolgreiche Programm „Open Topic Tenure Track Professorships“ bietet die TU Dresden erfahrenen Forschenden mit der Besetzung von

20 Open Topic Postdoc Positions

zum 1. November 2017


eine attraktive Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung in einem herausragenden Forschungsumfeld.

Bitte beachten Sie, dass die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen ist!


FRAGEN UND ANTWORTEN zum Programm

An wen richtet sich das Programm?


Das Programm richtet sich an Forschende auf fortgeschrittenem Postdoc-Niveau, die ein eigenständiges Forschungsprofil entwickelt haben und deren Promotion maximal sechs Jahre zurückliegt. Zielgruppe sind vor allem jene Bewerberinnen und Bewerber, die fachliche Exzellenz in innovativen, zum generellen Profil der TU Dresden passfähigen Forschungsgebieten vorweisen können.

Die TU Dresden ist eine familiengerechte Hochschule und will die berufliche Gleichstellung  von Männern und Frauen fördern. Da das Verfahren insbesondere auch die Rekrutierung und Bindung von Wissenschaftlerinnen ermöglichen soll, fordern wir Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen von qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sind sehr willkommen.

Was wird von den Open Topic Postdocs erwartet?


Von den Postdoktorandinnen und Postdoktoranden wird erwartet, dass sie in angemessener Zeit einen Antrag für ein eigenständiges, drittmittelgefördertes Forschungsprojekt bei renommierten Fördermittelgebern einreichen. Hierzu gehört auch die Netzwerkbildung innerhalb der TU Dresden sowie mit relevanten Forschenden in den DRESDEN-concept-Partnereinrichtungen.

Daran anknüpfend soll der Anstellungszeitraum genutzt werden, um weitergehende Karrieremöglichkeiten an der TU Dresden und bei den DRESDEN-concept-Partnereinrichtungen in Erfahrung zu bringen.

Was wird gefördert?


Die ausgewählten Postdoktorandinnen und Postdoktoranden erhalten einen ein- bis zweijährigen Arbeitsvertrag an der TU Dresden (bis zu 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen E 13 TV-L oder E 14 TV-L, Beschäftigungsdauer gem. WissZeitVG) oder ein adäquates Stipendium. Die Dauer des Vertrages richtet sich nach dem individuell zugeschnittenen Projektplan für die Einreichung eines Drittmittelantrages.

Zudem werden auf der Grundlage eines Projekt- und Budgetplans angemessene Sach- und Reisemittel gewährt. Hierzu gehören auch Reisekostenpauschalen für den Umzug nach Dresden. Auch die aufnehmende Einrichtung bzw. Professur erhält als Unterstützung Sachmittel in fachspezifisch angemessener Höhe.

Welche weiteren Unterstützungsleistungen gibt es?
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?


Ausschlaggebend für die Vergabe der Positionen ist die fachliche Exzellenz der Bewerber/innen in innovativen, zum generellen Profil der TU Dresden passfähigen Forschungsgebieten. Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird erwartet, dass sie ein durch bisherige Leistungen belegtes, eigenständiges wissenschaftliches Profil vorweisen können und dieses belegen durch:

  • abgeschlossene Promotion, mindestens mit dem Prädikat „magna cum laude“; Abschluss max. sechs Jahre zurückliegend
  • wissenschaftliche Veröffentlichungen in nach internationalem Standard referierten Zeitschriften und Verlagen
  • internationale Erfahrung ist nachdrücklich erwünscht

Zudem wird erwartet, dass ein aussagekräftiges Konzept für die Beantragung eines zukünftigen eigenständigen Drittmittelprojekts bei einer renommierten Fördereinrichtung (z.B. Emmy Noether-Nachwuchsgruppe) vorgelegt wird. Bewertet wird hierbei die Originalität und wissenschaftliche Qualität der Antragsskizze sowie die Schlüssigkeit des Projektplans.

Welche Bewerbungsunterlagen werden erwartet?
  • Curriculum Vitae
  • Nachweis der Promotion
  • Publikationsliste
  • ggf. ausgewählte Publikationen (max. 5)
  • überzeugendes Motivationsschreiben bzw. Konzept zur wissenschaftlichen Integration an der TU Dresden und bei den DRESDEN-concept-Partnern
  • Skizze des geplanten Antragsvorhabens, einschl. Projekt- und Budgetplan (max. 4 Seiten)
Werden Familienzeiten, langwierige Krankheiten und Tätigkeiten außerhalb der Wissenschaft bei der Bewertung der wissenschaftlichen Leistung berücksichtigt?


Ja, diese Zeiten werden berücksichtigt. Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung alle Zeiten an, in denen Sie Ihre wissenschaftliche Tätigkeit aus Gründen der Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder einer Tätigkeit außerhalb der Wissenschaft ganz oder teilweise unterbrochen haben.

Pro Kind ist eine Verlängerung des Zeitraums um maximal 2 Jahre möglich, sofern die wissenschaftlichen Arbeiten nach der Promotion für die angegebenen Zeiten unterbrochen, reduziert und auch geltend gemacht wurden.

Wie wird das Verfahren ablaufen?
31. März 2017 Ende der Bewerbungsfrist
April/Mai 2017 Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten
durch ein Auswahlgremium
Anfang Juni 2017 zweitägiges Auswahltreffen (Selection Meeting),
zu dem vorauss. 40 Kandidatinnen und Kandidaten
eingeladen werden
Mitte Juni 2017 Entscheidung und Vertragsverhandlungen mit den
ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten
1. November 2017 Tätigkeitsbeginn



Die Finanzierung des Zukunftskonzeptes der TU Dresden erfolgt aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

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Letzte Änderung: 01.04.2017