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Geschichte der Professur für Photogrammetrie


Prof. Dr. Reinhard Hugershoff,
Prof. Dr. Alwill Buchholtz


Die Anfänge der Forschung und Hochschulausbildung der Technischen Universität auf dem Gebiet der Photogrammetrie gehen auf Professor Dr. Reinhard Hugershoff (1882 - 1941) und auf das Jahr 1911 zurück. Die Entwicklung läuft über viele Jahre getrennt oder parallel im Rahmen der Ausbildung von Studenten der Geodäsie, Kartographie und der Forstwirtschaft sowie als Nebenfachausbildung an den Hochschulorten Dresden bzw. Tharandt.

  • 1911: Berufung von Prof. Dr. Reinhard Hugershoff (1882 - 1941) als Professor für Mathematik und Vermessungskunde (incl. Photogrammetrie) an der Forstakademie Tharandt. Thema seiner Antrittsrede am 24.05.1911: Die Photogrammetrie und ihre Bedeutung für das Forstwesen. Gleichzeitig: Privatdozent an der TH mit Vorlesungen über Photogrammetrie
  • 1925: Berufung von Prof. Dr. Paul Werkmeister (1878 - 1944) als ord. Prof. für Vermessungskunde und Direktor des Geodätischen Institutes der TH Dresden. Schwerpunkte der Lehre und Forschung: Instrumentenkunde und niedere Geodäsie (incl. terrestrische Photogrammetrie)
  • 1933: Prof. Dr. Hugershoff wird Leiter des Institutes für Ingenieurwesen und Luftbildmessung (ab 1940: Institut für forstliche Vermessung und Luftbildmessung) in Tharandt.
  • 1938: Berufung von Prof. Dr. Hugershoff auf den Lehrstuhl für Vermessungskunde und Photogrammetrie im Institut für Vermessungswesen und Photogrammetrie an der TH Dresden.
  • 1943: Berufung von Prof. Dr. Kurt Schwidefsky (1905 - 1986) auf den Lehrstuhl für Vermessungskunde und Photogrammetrie; Berufung wird nicht wirksam, da Prof. Schwidefsky für die Zeit des Krieges als Leiter der Abt. Bildmessung der Firma Zeiss Jena beurlaubt wird.
  • 1947: Nach der völligen Zerstörung des Institutes im 2. Weltkrieg beginnt am 01.04. unter Leitung von Prof. Dr. Alwill Buchholtz (1880 - 1972) mit der Neugründung des Geodätischen Institutes und der Berufung von Prof. Dr. Buchholtz auf den Lehrstuhl für Vermessungskunde und Photogrammetrie der Wiederaufbau der TH Dresden auf dem Gebiet der Geodäsie. Der bereits 66-jährige Ordinarius hält Vorlesungen zur Vermessungskunde, Ausgleichsrechnung und Photogrammetrie. Die Leistungen dieses verdienstvollen Hochschullehrers beim Neuaufbau der Technischen Hochschule auf dem Gebiet der Geodäsie unter den gegebenen Bedingungen sind nicht hoch genug einzuschätzen.
  • 1952: Nach Erweiterung der Anzahl der Hochschullehrer im Geodätischen Institut wird am 01.09. Prof. Dr. Buchholtz als Ordinarius auf den Lehrstuhl für Photogrammetrie berufen.
  • 1956: In der Fakultät für Forstwirtschaft wird Prof. Dr. Gottfried Müller (1903 - 1972) mit der Wahrnehmung einer Professur beauftragt, 1959 als Professor für Forstliche Geodäsie (incl. Photogrammetrie) und 1960 als Professor mit Lehrstuhl berufen.
  • 1961: Der Wissenschaftler der Firma Carl Zeiss Jena Prof. Dr. Horst Jochmann (*1927) übernimmt den Lehrstuhl Photogrammetrie.
  • 1968: Umberufung von Prof. Dr. Werner Rüger (*1912) von der Bergakademie Freiberg auf den Lehrstuhl für Photogrammetrie der TU Dresden.
  • 1969: Die Vorlesung Forstliche Photogrammetrie und Luft-bildinterpretation für Studenten der Sektion Forstwirtschaft wird von Dr. Gerhard Klier (*1940) und ab 1973 von Dr. Karl Regensburger (*1933) als Lehrbeauftragte übernommen.
  • 1978: Nach Emeritierung von Prof. Dr. Rüger wird Dr. Jürgen Pietschner (*1934) als Dozent für Photogrammetrie berufen.
  • 1978: Dr. Eberhart Pelz (*1931) übernimmt als Lehr-beauftragter die Lehrveranstaltung Forstliche Photogrammetrie und Luftbildinterpretation an der Sektion Forstwirtschaft. 1979 erfolgt die Berufung von Dr. Pelz als a.o. Dozent.
  • 1981: Berufung von Dr. Pelz als Dozent für Photointerpretation.
  • 1992: Berufung von Prof. Dr. Karl Regensburger (*1933) auf den Lehrstuhl für Photogrammetrie. Prof. Regensburger übernimmt gleichzeitig die Ausbildung auf dem Gebiet der Photogrammetrie für Studenten der Fachrichtung Forst-wissenschaften. Diese Ausbildung erfolgt ab 1997 durch Dr. Ralf Donner (*1959).
  • 1993: Berufung von Prof. Dr. Elmar Csaplovics (*1956) als Professor für das Fachgebiet Fernerkundung. Prof. Csaplovics nimmt außerdem die Ausbildung auf dem Gebiet der Fernerkundung für die Studenten der Fachrichtung Forst-wissenschaften wahr.
  • 1998: Berufung von Dr. Rolf-Peter Mark (*1937) als Lehr-stuhlvertretung für das Fachgebiet Photogrammetrie.
  • 2000: Berufung von Prof. Dr. Hans-Gerd Maas (*1959) als Professor für das Fachgebiet Photogrammetrie.



















Vier Generationen Photogrammetrie und zwei Generationen Fernerkundung:
Prof. Csaplovics, Dr. Pietschner, Prof. Maas, Dr. Mark, Dr. Pelz, Prof. Rüger, Prof. Regensburger (IPF, 6.7.2001)


Last modified: 21.05.2012 12:40
Author: Florian Städtler

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